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Restaurants, FFP2, Museen

Vor Silvester: Italien verschärft Corona-Regeln rigoros - ein Problem droht

Ansteckungsgefahr: Menschenmassen in den Straßen von Neapel, kurz vor Weihnachten.
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Ansteckungsgefahr: Menschenmassen in den Straßen von Neapel, kurz vor Weihnachten.

Diskotheken, FFP2-Masken, Museen - Italien verschärft vor Silvester kurzfristig die Corona-Regeln. Das müssen auch Urlauber jetzt wissen.

München/Rom - Das haben sich die Südeuropäer wohl anders vorgestellt. Hier, wo Weihnachten mit besonders bunten Illustrationen auf den Straßen und ausgiebigen Familienfeiern daheim begangen wird. Wäre da nicht die omnipräsente und mittlerweile durch die Omikron-Variante geprägte Coronavirus-Pandemie. Weil auch in Italien die Corona-Infektionszahlen zuletzt wieder in die Höhe schossen, musste die Regierung jetzt nachjustieren.

Corona-Regeln in Italien: Italien schärft Maßnahmen wegen Omikron-Variante nach

Konkret: Die Covid-Regeln wurden ein weiteres Mal verschärft. Und das, nachdem die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie schon vor Weihnachten strikt waren*. So trat im Dezember zum Beispiel eine Impfpflicht für Lehrer, Dozenten, Polizisten und das Militär in Kraft. Alle Beschäftigten aus dem Gesundheitssektor mussten bereits verpflichtend zum Boostern. Und die 3G-App „Greenpass“ ist schon seit Herbst ein erforderlicher Nachweis am Arbeitsplatz.

Urlauber müssen bei der Einreise zudem (mindestens) einen negativen Schnelltest vorweisen*, dieser wird stichprobenartig kontrolliert. Wichtig: Der Test darf nicht älter als 24 Stunden sein. Das alles reichte aber offenbar dem Land, das sich zwischen den Wintersportgebieten in Südtirol und dem milden Apulien erstreckt, nicht mehr aus. Denn: Wie die FAZ berichtet, droht Italien in der Corona-Pandemie* einmal mehr ein Pflegenotstand. So sollen sich einzig zwischen dem 24. und 27. Dezember mehr als 800 Krankenpfleger mit dem heimtückischen Coronavirus infiziert haben. Das teilte Antonio De Palma mit, der Präsident der Krankenpfleger-Gewerkschaft „Nursing Up“.

Corona-Regeln in Italien: Weitere Verschärfungen treten vor Silvester in Kraft

Just vor Silvester und Neujahr beschloss die Regierung von Ministerpräsident Mario Draghi mittels Dekret vom 25. Dezember deshalb folgende Corona-Verschärfungen:

  • Diskotheken, Clubs und andere Tanzlokale müssen vorerst schließen. Das gilt auch und gerade für Silvester.
  • ÖPNV, Kinos, Theater und Museen: Eine medizinische Maske reicht nicht mehr aus. Es tritt die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske* in Kraft.
  • Im Freien mit viel Publikumsverkehr - zum Beispiel auf Einkaufsstraßen - muss wieder verpflichtend ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Im Video: Corona-Pandemie - Italien verhängt wieder Maskenpflicht im Freien

Bitter: Italien hatte die Pandemie zuletzt dank einer hohen Impfquote vergleichsweise gut eingedämmt und viele Lockerungen erlassen. So ist zum Beispiel die Corona-Booster-Kampagne (wie in Deutschland) zwischen dem Piemont und Sizilien weit fortgeschritten. Doch Omikron macht zunehmend auch dem südlichen EU-Partner Probleme. (pm) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA