Zur Unterstützung Frankreichs

Bundeswehr nach Afrika? Regierung prüft Einsatz

+
Seit einem Staatsstreich im März versinkt die Zentralafrikanische Republik in Chaos und Gewalt.

Berlin - Die Bundesregierung hat über die mögliche Unterstützung eines französischen Militäreinsatzes in der Zentralafrikanischen Republik noch nicht entschieden.

Auf Nachfrage sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts am Freitag in Berlin, es habe zwar Gespräche mit Frankreich gegeben - „es ist aber jetzt zu früh, Ihnen da eine klare Richtung vorzugeben“. Das hänge unter anderem damit zusammen, dass die französischen Pläne für ein militärisches Eingreifen noch von der Entscheidung des UN-Sicherheitsrats abhängig seien.


Seit einem Staatsstreich im März versinkt die Zentralafrikanische Republik in Chaos und Gewalt. Um eine humanitäre Katastrophe zu verhindern, will die frühere Kolonialmacht Frankreich rund 1000 zusätzliche Soldaten in das Krisenland schicken. Sie sollen zu den 450 stoßen, die dort bereits stationiert sind. Der Einsatz soll aber durch eine neue Resolution der Vereinten Nationen legitimiert werden. Darüber will der Sicherheitsrat bis Ende nächster Woche entscheiden.

Top-Terrorristen der Al-Kaida

ABU JAHJA AL-LIBI, Juni 2012: Die Nummer Zwei des Terrornetzwerks stirbt bei einem US-Drohnenangriff in Nord-Waziristan. © dpa
ANWAR AL-AWLAKI, September 2011: Der Al-Kaida-Hassprediger mit US-Pass wird im Jemen getötet. Er soll Terroristen zu Anschlägen angestachelt haben und war im weiteren Kreis als ein möglicher Nachfolger Bin Ladens im Gespräch. © dpa
ATIYAH ABD AL-RAHMAN, August 2011: Zur Nummer Zwei bei Al-Kaida aufgestiegen, wird der Libyer bei einem US-Drohnenangriff nahe der Grenze zu Afghanistan im nordwest-pakistanischen Waziristan getötet. © dpa
FAZUL ABDULLAH MOHAMMED, Juni 2011: Der Vertraute Bin Ladens galt als der meistgesuchte Terrorist Afrikas. Er wird an einer Straßensperre in Mogadischu (Somalia) getötet. Mohammed war der mutmaßliche Drahtzieher der Terroranschläge auf die US-Botschaften in Nairobi (Kenia) und Daressalam (Tansania) 1998. © dpa
MOHAMMAD ILYAS KASHMIRI, Juni 2011: Der pakistanische Top-Terrorist stirbt bei einem US-Drohnenangriff im Grenzgebiet zu Afghanistan. Der 47-Jährige mit engen Verbindungen zu Al-Kaida und den Taliban soll auch Terroristen für Anschläge in Deutschland angeworben haben. © dpa
ABDELHAMID ABOU ZEID, Februar 2013: Das Führungsmitglied der Al-Kaida im islamischen Maghreb (AQMI) kommt bei Kämpfen zwischen französischer Armee und islamistischen Rebellen in Nordmali ums Leben. Erst im März bestätigt Frankreich den Tod nach einem Gentest. © picture alliance / dpa

dpa

Kommentare