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Erst- und Zweistimme erklärt

Bundestagswahl 2021: So funktioniert der Stimmzettel

Stimmzettel
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Zwei Stimmen hat jeder Wahlberechtigte bei der Bundestagswahl

Die Bundestagswahl in Deutschland rückt näher. Wir erklären Ihnen, wie ein Stimmzettel aussieht, was eine Erst- und Zweistimme ist und welche Unterlagen bei der Briefwahl enthalten sind.

Der Stimmzettel für die Bundestagswahl ist zweigeteilt - farblich und inhaltlich. Denn jeder Wahlberechtigte hat das Recht zwei Stimmen abzugeben. Die linke, in schwarz gehaltene Seite ist für die Erststimme. Auf der rechten, blauen Seite kann die Zweitstimme abgegeben werden.

Was ist eine Erststimme? Was ist eine Zweitstimme?

Mit der Erststimme werden die Direktkandidaten gewählt, die den Wahlkreis im Bundestag vertreten. Diese Stimme wird auf der linken Seite des Stimmzettels abgegeben.

Mehr News und Infos zur Bundestagswahl finden Sie hier

Mit der Zweitstimme, die auf der rechten Seite des Stimmzettels zu finden ist, wird eine Partei gewählt. Insbesondere die Zweitstimme ist für die Regierungsbildung ausschlaggebend. Denn mit ihr wird der prozentuale Anteil, den jede Partei im Bundestag erhält errechnet. Wichtig ist hier außerdem die Fünf-Prozent-Hürde, denn nur Parteien, die mindestens fünf Prozent aller Zweitstimmen erhalten, dürfen in den Bundestag einziehen.

Übrigens: Damit die abgegebenen Erststimmen, den prozentualen Anteil, den eine Partei laut Zweistimme erhalten sollte, nicht verzerren, werden so genannte Überhangsmandate gebildet.

Briefwahl: das sind die Unterlagen

Um die Stimme per Briefwahl abzugeben, muss diese beantragt werden. Ist dies geschehen, bekommt der Wahlberechtigte einen Brief nach Hause. in diesem sind folgende Dinge enthalten:

  1. ein Wahlschein,
  2. ein Stimmzettel,
  3. ein Stimmzettelumschlag (blau),
  4. ein Wahlbriefumschlag (rot), auf dem die Anschrift angegeben ist, an die der Wahlbrief übersandt werden muss
  5. ein ausführliches Merkblatt für die Briefwahl

Briefwahl: so gebe ich meine Stimme ab

Sind alle Unterlagen vorhanden, kann der Wahlberechtigte direkt seine beiden Stimmen vergeben. Das funktioniert folgendermaßen.

  • Die beiden Stimmen auf dem Stimmzettel vergeben
  • Den Stimmzettel in den blauen Umschlag geben und diesen zukleben
  • Auf dem Wahlschein die „Versicherung an Eides statt zur Briefwahl“ unterschreiben - Datum nicht vergessen!
  • Den Wahlschein und den blauen Stimmzettelumschlag in den roten Wahlbriefumschlag stecken
  • Den roten Umschlag zukleben und zur Post oder auf der in der Anschrift angegeben Stelle abgeben - Frankierung ist innerhalb Deutschlands nicht nötig, außerhalb schon.

Übrigens: Bei der Briefwahl gelten dieselben Fristen, wie bei der Wahl im Wahllokal. Das heißt, der Wahlbrief muss bis spätestens 18.00 Uhr am Wahlsonntag (26. September) bei der zuständigen Stelle vorliegen. Später eingegangene Wahlbriefe werden nicht mehr gezählt. Entsprechend früh sollte der Brief mit der Post übersandt werden.

Es wird empfohlen, am besten gleich nach Erhalt der Unterlagen den Stimmzettel auszufüllen und den Brief abzuschicken, spätestens sollte dieser aber am dritten Werktag vor der Wahl (21. September) abgeschickt werden. Wer die Frist nicht einhalten kann, kann alternativ den Brief direkt vor Ort bei der angegeben Anschrift abgeben. .

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