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Getrocknete Schätze

Pflanzen im Online-Herbarium entdecken

Getrocknete Schätze
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Wertvolles Erbe: Konservierte Pflanzen können dank einem Online-Herbarium nun auch im Internet zur Schau gestellt werden.

Einst etwa von Alexander von Humboldt persönlich gepflückt und nun online zu bestaunen: Das Virtuelle Herbarium Deutschland stellt wertvolle konservierte Pflanzen im Internet zur Schau.

Berlin - Getrocknet, gepresst und nun auch teilweise digitalisiert: 23 Millionen Pflanzen, Pilze und Algen ruhen in mehr als 70 Herbarien in Deutschland. 1 Million konservierte Pflanzen aus 22 Sammlungen sind nun auch online zu begutachten.

Verantwortlich für das neue Virtuelle Herbarium Deutschland ist der zur Freien Universität Berlin gehörende Botanische Garten Berlin.

Königsfarn von Alexander von Humboldt

Die Webseite zeigt unter anderem hochauflösende Fotos von 300 000 historischen Belegen, also von getrockneten, flachgepressten Pflanzen auf Papierbögen mit Fundort-Information und weiteren wesentlichen Angaben. Darunter befinden sich auch Originale von Carl Ludwig Willdenow oder von Alexander von Humboldt.

Die deutschen Herbarien vernetzen sich im Internet. Seitdem sind rund eine Million getrockneter Pflanzen online zu begutachten - darunter auch Originale von Alexander von Humboldt.

Bei einem Humboldt-Beleg beispielsweise handelt es sich um eine heute gefährdete und vom Aussterben bedrohte Form des Königfarns, die der Forscher seinerzeit in der Nähe von Schloss Tegel, dem Berliner Familiensitz der Humboldts gesammelt hat.

Eine Weltkarte voller Funde

Die vielen anderen über die ganze Welt verstreuten Funde, darunter auch erstmalig botanisch beschriebene Arten, lassen sich auch über eine Weltkarte erkunden oder heraussuchen.

Zu den 22 Sammlungen zählen unter anderem das Herbarium Senckenbergianum Frankfurt/Main, das Herbarium Haussknecht der Uni Jena, das Leiner-Herbarium Konstanz oder das Alfred-Wegener-Institut Bremerhaven.

Die digitale Vernetzung der Sammlung soll dem Botanischen Garten Berlin zufolge neue Erkenntnisse zur globalen Biodiversität und deren Entwicklung bringen. Das Ziel sei daher die vollständige Digitalisierung aller Herbarien hierzulande. dpa

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