Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Grenze des Ertragbaren

„Martha Is Dead“: Psycho-Horror nur für die stärksten Nerven

„Martha Is Dead“
+
Gruselige Marionetten sind nur eine der Herausforderungen, die auf Spielerinnen und Spieler von „Martha Is Dead“ warten.

Wer das eigene Schockpotenzial testen möchte, findet in Horrorspielen seinen Meister. Doch „Martha Is Dead“ setzt im Vergleich zu vielen bekannten Genre-Titeln noch einmal einen drauf.

Berlin - An Horrorspiele trauen sich eher die Gamer heran, die auch in den härtesten Schockmomenten nicht vom Stuhl fallen. Hier treibt es wohl kaum ein Spiel so weit wie „Martha is Dead“.

Spielerinnen und Spieler schlüpfen in die Rolle der jungen Giulia, die ihre Schwester Martha gegen Ende des Zweiten Weltkrieges tot in einem See auffindet. Die Zwillingsschwester schlüpft in die Rolle der von der Mutter vermeintlich mehr geliebten Martha - was kann da schief gehen?

Um in der Geschichte voranzukommen, müssen regelmäßig Fotos geschossen und in einem Minispiel entwickelt werden. Die detaillierte Spielwelt um ein Landhaus in der italienischen Toskana hat eine Menge Geheimnisse zu bieten. Deren Erkundung sollte man aber nicht auf die leichte Schulter nehmen. „Martha Is Dead“ strapaziert die Nerven gehörig. Geister, Wahnvorstellungen, Übernatürliches? Die Grenzen verschwimmen da manchmal etwas.

Achtung, nichts für schwache Nerven

Aber auch auf grafischen Horror muss man sich einstellen. Selbst bei Kritikern mit Horrorerfahrung stießen die Gewaltdarstellungen teils an die Grenze des Ertragbaren. Sony ging das zu weit, sodass einige Szenen in der Playstation-Version modifiziert oder ganz gestrichen wurden. Laut den Entwicklern solle das jedoch keinen Einfluss auf die Spielerfahrung haben.

Ein Spiel für Minderjährige oder auch erwachsene Gelegenheitsspieler ist die Charakterstudie „Martha Is Dead“ wahrlich nicht. Doch wer sich den Nervenkitzel des teils übertriebenen Horrors geben will, findet hier wohl ein Spiel wie kaum ein anderes.

„Martha Is Dead“ verwebt Übernatürliches, Gruseliges und wirklich schaurige Dinge zu einem manchmal etwas überladenem Ganzen.

„Martha Is Dead“ ist für PC, PlayStation und Xbox erhältlich und kostet rund 30 Euro. dpa

Kommentare