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Kurz vor Olympia 2022

Heiner Lauterbach rechnet mit IOC und FIFA ab: „Schämt euch für eure Geldgier“

Heiner Lauterbach hält nichts von der kommerzgesteuerten Vergabe der Olympischen Spiele
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Heiner Lauterbach hält nichts von der kommerzgesteuerten Vergabe der Olympischen Spiele

Nur noch wenige Tage sind es, bis die Olympischen Winterspiele in Peking starten. Normalerweise müssten Wintersportfans eigentlich zu diesem Zeitpunkt vor Vorfreunde nur so sprühen. Doch dieses Jahr ist alles etwas anders, denn die Voraussetzungen sind ganz andere.

ARD-Themenabend als Anlass

Nicht nur die aktuelle Corona-Lage macht die anstehenden Olympischen Winterspiele in Peking speziell, auch der Austragungsort ist etwas Ungewöhnliches. Das Erste Deutsche Fernsehen widmete gerade und vor allem dieser Thematik am Montag (31. Januar) einen Themenabend. Zunächst wurde eine kritische Dokumentation ausgestrahlt, in der der ehemalige Ski-Star und ARD-Experte Felix Neureuther den Hintergründen über die Vergabe der Olympischen Spiele nach China und den Bedingungen vor Ort auf den Zahn fühlte. Danach wurde in der Sendung „hart aber fair“ kräftig diskutiert.

Einige Sportler, Trainer, sowie Prominente haben bereits ihre Meinung zu solchen Olympischen Spielen kund getan. Nun hat sich auch der Schauspieler Heiner Lauterbach zu Wort gemeldet und kaum ein jemand fand bisher so deutliche Worte wie er. In Posts auf den Social Media Plattformen Facebook und Instagram schrieb der 68-Jährige:

„Schämt euch beim IOC und bei der FIFA. Schämt euch für eure Geldgier und eure Ignoranz“

„Als bekennender Sportliebhaber und Bewunderer von Spitzensportlern und Spitzensportlerinnen fällt es mir wirklich sehr schwer, aber ich werde sowohl die Olympischen Winterspiele in Peking, als auch die Weltmeisterschaft in Katar nicht am Fernsehen verfolgen. Länder, die die Menschenrechte mit Füßen treten und Millionen Menschen verschleppen, einsperren, foltern, oder unter miserablen Bedingungen für sich arbeiten lassen, sollten keine Olympischen Spiele austragen. Schämt euch beim IOC und bei der FIFA. Schämt euch für eure Geldgier und eure Ignoranz. Und eure Kaltherzlichkeit.“

Enormer Zuspruch

Für diesen Appell an die führenden Verbände der Sportwelt erntete der Schauspieler prompt viel Lob und Zuspruch. Sein Beitrag ist nich nur tausende Male geteilt und gelikt worden, viele Follower gaben ihm auch in der Kommentarspalte recht. Auf Instagram schrieb eine Userin: „Ich kann deine Gedanken nachvollziehen und finde dein Statement sehr gut. Die Leidtragenden sind leider die, um die es geht, die Sportler/innen. Die jahrelang und manchmal sogar ihr ganzes Leben lang trainieren und auf diese Chance warten, sich bei diesen besonderen Wettbewerben zu beweisen.“

nt

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