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Google plant das nächste große Ding

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Laut Medienberichten arbeitet Google an einer Musikanlage.

New York - Google will laut US-Zeitungsberichten ins Geschäft mit Unterhaltungselektronik einsteigen. Der Internet-Konzern entwickele eine Musikanlage, mit der man drahtlos verschiedene Räume beschallen könne.

Dies berichtete das “Wall Street Journal“ in der Nacht zum Freitag. Der “New York Times“ zufolge könnte es mit der Zeit auch um andere Medieninhalte gehen. Das Gerät mit dem Betriebssystem Android solle im Laufe des Jahres auf den Markt kommen und unter dem Google-Markennamen verkauft werden. Google hoffe, das Geschäft mit vernetzter Heimelektronik mit günstigen Preisen aufrollen zu können.

Schon seit Tagen wurde darüber spekuliert, welches Gerät sich hinter einem Google-Antrag bei der US-Telekomaufsicht FCC verbirgt. Der Internet-Konzern erbat dort die Erlaubnis, von Mitte Januar an 252 nicht näher bezeichnete Unterhaltungselektronikgeräte ein halbes Jahr in Häusern seiner Mitarbeiter zu testen. Google hatte bereits im vergangenen Mai den Prototypen einer Android-Musikanlage demonstriert. Das bisher vor allem in Smartphones genutzte Betriebssystem soll nach damaligen Ankündigungen auch verstärkt bei Hausgeräten zum Einsatz kommen. Bisher tat sich in dieser Richtung jedoch nicht viel.

Google: Die zehn meistgesuchten Produkte

Google: Die zehn meistgesuchten Produkte

Platz 10: xbox 360
Platz 9: Playstation 3 © ap
Platz 8: Ipod © dpa
Platz 7: TomTom
Platz 6: Garmin © ap
Platz 5: Wii
Platz 4: Acer © ap
Platz 3: HTC
Platz 2: iPhone © dpa
Platz 1: ipod Touch

Ein Google-Unterhaltungssystem würde eine Lücke im Angebot des Konzerns schließen und zugleich den Wettbewerb mit Rivalen wie Apple, Microsoft und Amazon verschärfen. Die Songs könnten aus Googles eigenem Musikdienst kommen. Zudem hat der Konzern große Pläne für seine Videoplattform YouTube. Mit hunderten neuen Themenkanälen wird sie gerade zu einem Wettbewerber für das klassische Fernsehen ausgebaut. Auf der Geräteseite setzte Google bisher auf Kooperationen mit etablierten Herstellern. Eine erste Auflage von Settop-Boxen mit dem Namen Google TV, die Fernsehen und Internet-Angebote verschmelzen sollten, wurde jedoch zu einem teuren Flop. Jetzt wird die Technologie eher in Fernsehgeräte von Partnern wie Sony oder Samsung integriert.

Das Know-how für das neue Gerät könnte Google schon bald im Haus haben: Das Unternehmen ist gerade dabei, den Handy-Pionier Motorola zu übernehmen, der auch ein führender Hersteller von Settop-Boxen in den USA ist.

dpa

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