Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Google geht US-Autorengilde hart an

New York - Seit sechs Jahren befindet sich Google im Rechtsstreit - es geht um die weltweit größte digitale Bibliothek. Nun sorgte der Suchmaschinenanbieter mit einer Forerung für Aufruhr.

Im sechs Jahre andauernden Rechtsstreit um die Zukunft der weltweit größten digitalen Bibliothek hat Google am Donnerstag den vorsitzenden Richter dazu aufgefordert, die Interessenvertretungen der Autoren und der Fotografen als Streitparteien vom Verfahren auszuschließen. Die Autorengilde und die American Society of Media Photographers besäßen nicht die Urheberrechte an den digitalisierten Werken und würden nicht in jedem Fall alle relevanten Einzelheiten kennen, sagte Google-Anwältin Daralyn Durie.

Die Anwältin der Autorengilde, Joanne Zack, hielt dagegen, dass, müsste jeder Autor und Fotograf einzeln sein Recht einklagen, Millionen dies entweder aus finanziellen Gründen, Angst vor einem Streit mit dem Riesenunternehmen Google oder Ahnungslosigkeit nicht könnten.

Google hat eigenen Angaben zufolge für die New Yorker digitale Bibliothek bereits mehr als 20 Millionen Bücher eingescannt. Ursprünglich sollten 130 Millionen Werke digitalisiert werden. Vor einem Jahr hatte Richter Denny Chin noch einen Vergleich über 125 Millionen Dollar zwischen Google und der Autorengilde nach zahlreichen Einwänden - unter anderem von Google-Konkurrenten aber auch dem Justizministerium - abgelehnt.

Viele der Probleme würden sich in Luft auflösen, würden nur Bücher digitalisiert, bei denen die Rechteinhaber ihre Zustimmung gegeben haben, sagte Richter Chin damals. Stattdessen müssten sie Einspruch gegen eine Digitalisierung erheben.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare