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Rust ist zurück

Rust: Faszination virtueller Überlebenskampf

Rust ist zurück. Am 21. Mai erscheint der postapokalyptische Multiplayer-Hit von facepunch als Console-Edition für PS4 und Xbox One – Endzeitstimmung für Zuhause.

Walsall, Großbritannien – Dem Mensch gelüstet es seit jeher nach Abenteuern und Geschichten über solche. Von Robinson Crusoe bis Cast Away, der einsame Kampf gegen die Natur weiß bis heute zu begeistern. Und so war es auch nur eine Frage der Zeit, bis die Einsiedlerei ihren Weg in die Gaming-Welt findet. Schließlich kann man die blanke Angst ums Überleben nirgendwo sonst so gut und interaktiv darstellen. Mit der Rust Console Edition erscheint die Postapokalypse nun auch für PS4 und Xbox One.

TitelRust Console Edition
Release (Datum der Erstveröffentlichung)21. Mai 2021
Publisher (Herausgeber)Facepunch Studios Ltd, Double Eleven
SerieRust
PlattformenPS4, Xbox One, PC
EntwicklerFacepunch Studios Ltd, Double Eleven, Facepunch Studios
GenreSurvival, Ego-Shooter

Rust: Console Edition – Wieso der Überlebenskampf für Zuhause so faszinierend ist

Rust bedient einen Trend der Videospiele-Kultur, sowie der Popkultur allgemein. In Zeiten des Überflusses scheint es Mode geworden zu sein, Menschen dabei zuzusehen wie sie mit akutem Ressourcenmangel in einer postapokalyptischen Welt zu kämpfen haben. Serien wie The Walking Dead erfreuen sich seit Jahren großer Beliebtheit und ziehen oftmals etliche Prequels, Sequels und Spin-Offs nach sich, die sich mit der gleichen Situation auseinandersetzen.

Das ist natürlich nichts neues und es scheint dabei auch nicht zwangsläufig um das postapokalyptische Setting zu gehen. Bear Grylls zum Beispiel fasziniert seine Zuschauer:innen seit Jahren mit seinem Kampf gegen die Wildnis, ganz ohne Weltuntergang. Die Postapokalypse bietet schlicht und ergreifend eine glaubhafte Grundlage für spannende Konflikte. Schon allein die Frage „Wie konnte das passieren?“ ist ein Motor, der das Interesse weckt und dazu antreibt, sich weiter mit der Thematik zu beschäftigen.

Videospiele wie Rust bedienen sich daher immer wieder des Elements der Neugier und bauen ihre Geschichte darum auf. Als Spieler:in weiß man nur, dass irgendein Ereignis dafür gesorgt haben muss, dass die so Spielwelt entstanden ist. Doch was genau dahinter steckt, erklärt sich erst über den Verlauf des Spiels. So wird die Neugier der Spieler:innen nach und nach mit kleinen Häppchen der Geschichte belohnt. Dranbleiben wird zur Motivation.

Rust: Console Edition – Faszination Abenteuer

Neben dem Kampf ums Überleben steht auch die Abenteuerlust im Fokus. Bücher, Filme und vor allem Gaming transportieren spannende Geschichten ganz einfach zu den Menschen nach Hause. Mit dem ganz einfachen Vorteil, dass diese Geschichten für die Konsument:in keine Konsequenzen mit sich bringen. Das Abenteuer ist die Flucht aus dem schnöden Alltag. Wer keine Lust mehr hat, klappt das Buch zu, schaltet den Film aus oder speichert das Spiel.

Dass dem Menschen die Abenteuerlust innewohnt, ist ebenfalls nichts Neues. Robinson Crusoe und Die Schatzinsel gab es lange, bevor Abenteuerurlaube zum Trend werden konnten. Die Sehnsucht nach der Ferne und dem Unbekannten spielt in solchen Geschichten oft eine elementare Rolle. Ähnlich verhält es sich auch mit Spielen wie Rust. Sie bedienen eben diese Sehnsucht nach Abenteuern, nach dem Aufregenden.

Rust: Console Edition bringt die Postapokalypse ins Wohnzimmer

Dass es dabei nicht zwangsläufig um das Ergebnis geht, wusste schon Tom Sawyer: „Das Abenteuer wollt‘ ich erleben! Und ich wär knietief im Blut gewatet“. Ganz so extrem wie zu Zeiten Mark Twains mag das inzwischen nicht mehr sein, der Kern der Sache bleibt aber der gleiche: Menschen wollen Abenteuer erleben. Und genau da setzt Rust an.

Rust: Console Edition – Überlebenskampf und Abenteuerlust vereint

Allein auf einer Insel, ohne Kleidung und nur mit einem Stein und einer Fackel bewaffnet. Diese Ausgangssituation ist schon fast ein Klischee. Viele Rollenspiele lassen die Spieler:innen ihre Reise so beginnen. Und trotzdem sind Fans immer wieder gewillt, sich von einem Niemand zum Helden hoch zu kämpfen, egal wie lang der Weg auch sein mag. Rust hat dabei keine vorgegebene Handlung, sondern die Spieler:innen erleben ihr ganz eigenes Abenteuer. Überleben und Erkunden sind die Zahnräder, durch die Rust – entgegen seines Namens wie geölt läuft.

So setzt in der postapokalyptischen Welt von Rust relativ schnell das Robinson Crusoe-Gefühl ein. Völlig auf sich allein gestellt müssen Spieler:innen ums nackte Überleben kämpfen, beim Start sogar wortwörtlich. Es gibt dabei kaum vorgegebene Regeln. Die Insel ist von Anfang an rundum frei begehbar und will erkundet werden, nach dem Motto: „Wer rastet, der rostet. Vor allem in Rust“. Das Spiel bedient sich des Abenteuerinstinkts der Spieler:innen und wirft sie sofort ins eiskalte Wasser.

Rust: Auf der Console Edition ums Überleben kämpfen.

Das Fehlen einer Handlung hält die Fans übrigens nicht davon ab, sich eine Hintergrundgeschichte auszudenken. Neben einem Bedürfnis nach Abenteuer, ist der Mensch schließlich auch mit einer natürlichen Neugier gesegnet. Einfach auf irgendeiner Insel zu landen und mit der Umgebung zu ringen, reicht vielen nicht. Der YouTuber „Shadowfrax“ hat deswegen sämtliche Informationen innerhalb der Spielwelt gesammelt und daraus eine eigene Hintergrundgeschichte gebastelt. Davon abgesehen steht es Spieler:innen, ihre eigene Geschichten zu erleben.

Rust: Console Edition bringt das Spiel auf die PS4 und Xbox One

Rust dürfte durch die neue Console Edition nun einen erneuten Aufschwung erleben, wie es vor einigen Monaten durch einen großen Twitch-Server der Fall war, auf dem sich etliche deutsche Streamer:innen tummelten. In Zeiten, in denen die neue Konsolengeneration schwer zu kriegen und der Hunger nach neuen Spielen groß ist, dürsten Spieler:innen nach Abwechslung. Rust ist der postapokalyptische Abenteuerspielplatz, den sich viele schon lange für die PS4 und Xbox One wünschen. Nun hat das Warten ein Ende und das Entdecken geht los. Tom Sawyer und Robinson Crusoe wären begeistert.

Rubriklistenbild: © Double Eleven

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