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Drachenlord verschwindet von weiteren Plattformen

Nächster Bann für Drachenlord – Nach TikTok gehen dem Streamer die Optionen aus

Drachenlord hat nun noch einen TikTok-Ban erhalten. Damit geht dem YouTuber Rainer Winkler nun eine weitere Option für Einnahmen verloren. 

Nürnberg – Nachdem der YouTuber Drachenlord (mit bürgerlichem Namen Rainer Winkler) nach einem Verstoß gegen die YouTube-Richtlinien seine Kanäle verloren hatte, hatte er angekündigt, seine Inhalte auf anderen Plattformen anzubieten und gegen die Löschung seiner Kanäle vorgehen zu wollen. Jedoch scheint es nicht ohne weiteres möglich, seine YouTube-Kanäle wieder entsperren zu lassen. Mit dem Verlust seiner YouTube-Kanäle brechen dem 33-Jährigen möglicherweise seine wichtigsten Einnahmequellen weg. Auch bei Twitch wurde Winkler gebannt, langsam gehen dem Influencer die Plattformen aus.

Name:Rainer Winkler
KünstlernameDrachenlord
Geburtsdatum2. August 1989
GeburtsortNeustadt an der Aisch
Abonnenten auf YouTube224.000 (Stand August 2022)

Drachenlord: Erst verschwindet der YouTube-Kanal, anschließend das TikTok-Konto

Was ist passiert? Erst vor kurzem wurde bekannt, dass die YouTube-Konten des YouTubers Drachenlord gesperrt wurden. In einem Statement-Video, welches er auf TikTok veröffentlichte, sprach er jedoch davon, gegen die Sperre auf YouTube vorgehen zu wollen. Doch offenbar scheint der Bann auf YouTube von Dauer zu sein und Winklers Kanäle endgültig gelöscht. Als wäre das nicht genug, ermittelt außerdem die Staatsanwaltschaft gegen den Drachenlord.

Daraufhin gab der Influencer auf TikTok an, eventuell seine Inhalte auf der kostenpflichtigen Seite „OnlyFans“ anbieten zu wollen. Doch das Bewerben fremder Seiten ist in den Nutzungsbedingungen der Plattform untersagt. Daraufhin wurde sein TikTok-Konto ebenfalls gesperrt. Auch sein OnlyFans-Account und sein Snapchat-Konto wurden offenbar deaktiviert.

Drachenlord fliegt von TikTok – Weiterer Bann für Influencer

Wie geht es für Drachenlord weiter? Es ist aktuell nicht klar, ob der Influencer sich möglicherweise sogar selbst von den entsprechenden Plattformen abgemeldet hat. In seinem letzten Statement-Video auf TikTok (vor Sperrung des Kontos) sprach Drachenlord gar darüber, sich möglicherweise komplett aus dem Internet zurückziehen zu wollen.

Bisher hatte sich Drachenlord immer dagegen gesträubt. In den Jahren der Auseinandersetzung hat der YouTuber allerdings Freunde, Kontakt zu Familienangehörigen sowie sein Grundstück und seine Privatsphäre verloren. Fast zehn Jahre wehrte sich Drachenlord gegen den hasserfüllten Internet-Mob. Vielleicht ist das Löschen seiner restlichen Internet-Kanäle seine stille Kapitulation.

Drachenlord: Der größte Cybermobbing-Fall der Bundesrepublik

Wer ist der„Drachenlord“ eigentlich? Drachenlord ist der Name des deutschen YouTubers Rainer Winkler. Seit zehn Jahren produzierte er regelmäßig Videos auf unterschiedlichen Plattformen, mit denen er für Aufregung sorgte. Über die Jahre entwickelte sich eine Gemeinschaft von „Hatern“ rund um den YouTuber, die es sich zum Ziel machte, den 33-Jährigen zu provozieren und ihm das Leben so schwer wie möglich zu machen. Als offizielles Ziel nennen die Hater (die sich über den fränkischen Akzent des YouTubers amüsieren und somit „Haider“ nennen), dass Winkler alle seine Internetpräsenzen löschen soll.

Nachdem 2014 seine Adresse im Netz bekannt wurde, pilgerten seine Hater regelmäßig zu seinem Haus, betrieben dort Vandalismus oder beleidigten und provozierten den YouTuber. Als es 2018 erneut zu einer Belagerung, seines Hauses kommt, lässt sich Winkler provozieren und wird handgreiflich. Es kommt zu einem Gerichtsverfahren, gegen den Drachenlord wird eine einjährige Haftstrafe ausgesprochen, die zur Bewährung ausgesetzt ist.

Das ehemalige Haus von Winkler litt unter dem jahrelangen Vandalismus der Hater. Es wurde 2022 abgerissen.

Nach dem Gerichtsverfahren verließ der YouTuber sein Heimatdorf, und reiste eine Weile durch Deutschland, doch seine Hater verfolgten ihn und starteten eine regelrechte „Jagd“ auf den Mann aus Altschauerberg. Sein Lebensunterhalt bestritt der YouTuber in erster Linie durch seine Videos und Livestreams auf Videoplattformen. Dies wird sich in Zukunft schwerer gestalten, schließlich kann Winkler inzwischen auf immer weniger Plattformen ausweichen, sollte er beschließen, weiterzumachen.

Rubriklistenbild: © dpa: Monique Wüstenhagen/Daniel Karmann / TikTok (Montage)

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