Bub hatte 42,3 Grad Fieber und schlimme Halluzinationen

Alfie (5) hat Corona und kämpft um sein Leben: "Mama, werde ich sterben?"

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Alfie (5/rechts) und seine Mama Lauren mit Schutzmasken im Krankenhaus.

Birmingham - Worcestershire ist eine Grafschaft im Südwesten der englischen Metropole Birmingham. Dort lebt auch Lauren Fulbrook mit ihrem Sohn Alfie. Der fünfjährige Bub hat sich auch mit dem Coronavirus infiziert und kämpft nun in einer Klinik um sein Leben. 

Eigentlich war Alfie laut seiner Mutter bis vor kurzem vollkommen gesund. Doch dann bekam der Bub plötzlich letzte Woche irrsinnig hohes Fieber, starke Kopfschmerzen und fürchterliche Halluzinationen. Außerdem litt er unter heftigem Husten und Gliederschmerzen. Alfie wurde daraufhin ins Krankenhaus eingeliefert, wo kurze Zeit später die fürchterliche Diagnose kam: Er hatte sich mit dem Coronavirus infiziert.


Mama Lauren postete einige Tage später einen ausführlichen und bewegenden Beitrag auf Facebook und richtete dabei einen verzweifelten Appell an die Menschen: "Der Coronavirus ist kein Witz! Bitte hört damit auf, die Gefahr unter den Teppich zu kehren! Ihr riskiert nicht nur euer eigenes Leben, sondern auch das der anderen!"

"Alfie zitterte am ganzen Körper"

Anschließend schilderte sie die schlimmen Stunden, die sie an der Seite ihres Sohnes durchmachen musste. Alfie habe jegliche Energie verloren und auch nichts mehr essen und trinken wollen. Im Krankenhaus wurden bis zu 42,3 Grad Fieber bei dem Jungen gemessen. Zudem hatte er eine Herzfrequenz von 180 und seine Atemfrequenz sank auf 18 bis 20. "Der Schweiß floss aus ihm heraus, er zitterte am ganzen Körper und schnappte nach Luft", so Lauren. Das Schlimmste für Lauren sei gewesen, dass sie in diesem Moment einfach nichts für ihren Sohn habe tun können. Alfie fragte auch: "Mama, werde ich sterben?"


Inzwischen gibt es jedoch gute Nachrichten: Alfies Zustand scheint sich inzwischen in kleinen Schritten zu bessern! Lauren bedankte sich außerdem via Facebook auch für den großen Zuspruch und die vielen lieben Nachrichten, die sie erhalten hat. Sie stellte aber in einem Update ihres Posts noch einmal ausdrücklich klar, wie wichtig es in Zeiten der Coronakrise sei, sich an das sogenannte "Social Distancing" und die Anweisungen der Behörden zu halten. Ihre Bitte: "Denkt an eure Gesundheit und die der anderen Menschen!"

mw

Quelle: rosenheim24.de

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