Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Tipps für Tierfreunde

Erste Hilfe bei Katzen-Wunden

Bevor sich ein Tierarzt um eine verletzte Katze kümmert, sollte der Halter die Wunde erstmal versorgen. Foto: Ina Fassbender/dpa-tmn
+
Bevor sich ein Tierarzt um eine verletzte Katze kümmert, sollte der Halter die Wunde erstmal versorgen. Foto: Ina Fassbender/dpa-tmn

Wenn sich die Katze verletzt hat, ist nicht sofort der Tierarzt zur Stelle. Dann gilt es, Wunden erstmal richtig zu versorgen.

München (dpa/tmn) - So sehr Katzenhalter auch versuchen, die Laufwege aus Sicht ihres Stubentigers zu scannen - Unfälle können jederzeit passieren. Ein blöder Nagel ragt aus der Wand, eine Glasscherbe liegt auf dem Weg oder das Tier legt sich mit einer anderen Katze an - und schon klafft eine Wunde in der Pfote. Was tun?

Ist die Verletzung größer als ein Kratzer, sollte sie dem Tierarzt gezeigt werden. Doch bis dahin heißt es, selbst Erste Hilfe zu leisten. Blutet das Tier stark oder spritzt sogar hellrotes Blut aus der Wunde, muss ein Druckverband angelegt werden, empfiehlt die Zeitschrift «Ein Herz für Tiere» (Ausgabe 1/2020).

Dazu deckt man die Wunde mit einem Stück steriler Gaze ab, befestigt es mit einer Mullbinde und presst einen Druckgegenstand, etwa eine abgepackte Mullbinde, auf die Wunde. Das alles wird mit einer elastischen Binde umwickelt.

Eingedrungene Fremdkörper, wie etwa ein Holzstöckchen, sollten lieber an Ort und Stelle gelassen werden und sind mit zu verbinden. Weil die ganze Prozedur beim Stubentiger Schmerz verursachen könnte, kann das sonst so liebe Samtpfötchen durchaus aggressiv werden. Deshalb möglichst dicke Lederhandschuhe tragen!

Bevor man seinen tierischen Freund so rasch wie möglich zum Tierarzt bringt, sollte man trotz aller Aufregung vorher anrufen, ob die Praxis überhaupt besetzt ist.

Denn es zählt jede Minute: Müsse der Tierarzt nähen, kann er das nur in den ersten vier Stunden nach der Verletzung. Trifft man später ein, muss die Wunde erst wieder aufgefrischt werden, damit der Veterinär nähen kann.

Weil Naht oder Wundränder während der Heilung jucken, wird das Tier versuchen, die Wunde zu belecken oder zu beknabbern. Dabei könne sich die Katze leicht die Fäden ziehen, so dass die Wunde erneut aufklafft. Ein Trichter kann das Tier vor sich selbst schützen.

Kommentare