Ab in den Schnee:

Winterurlaub 2019 auf den letzten Drücker

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Urlaub in der Schneeidylle - so macht Winterurlaub richtig Spaß.

Wer nun noch den Winterurlaub in diesem Winter planen möchte, der ist wirklich spät dran. Die Saison hat bereits begonnen, wenn auch nicht in jedem Skigebiet.

Aber müssen Schnee-Fans zu Hause bleiben oder gibt es nicht auch für sie Last-Minute-Angebote? Dieser Artikel schaut sich das einmal an und erklärt, auf was es bei der Vorbereitung ankommt.

Ein Winterparadies für die, die Ruhe wünschen 

Sicherlich ist dieses Urlaubsziel nicht für jedermann geeignet, doch für diejenigen, die einfach mal abschalten und die Welt buchstäblich vor der Tür lassen möchten, ist dieses Ziel perfekt: Tschlin. Wer nun aufhorcht und denkt, er habe nie etwas davon gehört, der hat vermutlich recht. Einige Infos:

  • Lage - Tschlin liegt in der Schweiz und ist tatsächlich der stillste Ort des Landes. Es ist ein Unterengadiner Dorf und liegt auf 1550 Metern, was schon einmal eine Schneewahrscheinlichkeit beinhaltet.
  • Tourismus - er ist in der 150-Seelengemeinde sehr übersichtlich, dennoch gibt es ein Hotel.
  • Möglichkeiten - gerade für Skitourengeher eignet sich Tschlin. Die Nachbarorte haben Rodelbahnen.

Und für diejenigen, denen an Speisen aus der Region gelegen ist, ist das Dorf perfekt. Es gibt eine eigene Käserei, eine Brauerei und die in der Pension gebotene Hausmannskost ist anderenorts ein teures Menü: Wild und Lamm steht beständig der auf der Karte.

Mehr Trubel gewünscht?

Besonders viele Möglichkeiten gibt es aktuell noch rund um Silvester. Allein eine kurze Suche bot über 900 Ergebnisse, die sich auf den Zeitraum vom 25.12. bis zum 07.01. erstrecken. Es ist also für Spätbucher kein allzu großes Problem, noch einen Urlaub im Schnee- und Skigebiet zu finden. Einige Vorschläge:

  • SuperDevoluy - der Ort liegt auf 1.500 Meter und befindet sich inmitten eines Skigebiets, welches bis zu 2.500 Meter hochgeht. Es gibt 23 Lifte, davon 17 Schlepplifte, die Pisten erstrecken sich auf insgesamt 100 Kilometer. Sowohl grüne und blaue, als auch rote und schwarze Pisten werden angeboten. Je nach Unterkunft nächtigen Gäste in Chalets, also kleinen Apartments.
  • Kärnten - auch in dem Bundesland Österreichs gibt es, wie in ganz Österreich, noch ausreichend Einkehrmöglichkeiten. Wie wäre es mit der Region Großglockner? Heiligenblut ist bekannt als Aprés-Ski-Ort und die idealen Schneeverhältnisse auf den verschiedenen Skigebieten der direkten Umgebung.
  • Oberaudorf – der kleine, zum Landkreis Rosenheim, gehörende Ort liegt im südlichen Bayern, direkt an der Grenze zu Österreich. Die Schneegarantie ist aufgrund der Höhenlage von knapp 500 Metern natürlich nicht gegeben, doch dient Oberaudorf als perfekter Ausgangspunkt, um in sämtliche Richtungen zu gelangen. Der Wilde Kaiser ist knapp entfernt, wie auch der Wendelstein – und selbst nach Garmisch-Partenkirchen ist es nicht weit.

Urlaubsvorbereitungen: Was ist zu beachten?

Winterurlaube müssen, sofern sie nicht in die Sonne gehen, ein wenig anders geplant werden. Sicherlich besteht der Traum von sonnigem Wetter bei kalten Temperaturen und dem besten Schnee, doch wie jeder weiß: Selbst bei Traumwetter wird die Skibekleidung feucht. Allgemein ist wichtig:

  • Packliste – sie sollte immer erstellt werden. Das gilt insbesondere für diejenigen, die ihr eigenes Wintersportequipment mitnehmen. Wer zum ersten Mal in den Skiurlaub fährt, der muss auf ausreichend Wechselbekleidung achten. Ein zweiter Skidress ist zwingend notwendig.
  • Gesundheitliche Vorbereitung – wo viele Menschen zusammenkommen, fühlen sich auch Viren und Bakterien wohl. Vor dem Winterurlaub empfiehlt sich die rechtzeitige Grippeschutzimpfung, denn im Urlaub möchte niemand flachliegen.
  • Unfallschutz – ein Helm ist zwar noch keine Pflicht, doch sollte niemand ohne einen gut passenden Helm auf die Piste gehen. Vorsicht: Helme müssen nach einigen Jahren ausgetauscht werden, da das Material ermüdet. Auch nach einem Sturz sollte der Helm gewechselt werden. Und da auch diejenigen, die achtgeben, nicht davor gefeit sind, dass anderen Menschen eine Lawine auslösen, empfehlen sich spezielle Lawinenschutzsysteme, die beispielsweise ein Signal abgeben.
  • Versicherung – zudem können sich Zusatzversicherungen lohnen, gerade dann, wenn es zum Skifahren in die Nachbarländer geht. Sicherlich übernimmt auch die übliche Krankenkasse die Kosten, doch bieten Zusatzversicherungen die Sicherheit rund um den Rücktransport. Da die meisten Skiunfälle hoch oben auf dem Berg geschehen, übernimmt die Zusatzversicherung natürlich auch den Helikoptertransport.
  • Unfallversicherung – für Skifahrer und Snowboarder können sich Unfallversicherungen lohnen. Hier ist aber Vorsicht geboten, denn beide Sportarten zählen manchmal als Risikosportart, sodass sie gegen einen Aufpreis mit aufgenommen werden müssen.

Auf der anderen Seite stellt sich beim Winterurlaub durchaus die Frage nach der Finanzierung. Dabei ist es längst gängig, den Urlaub über einen Kredit zu finanzieren, denn er bietet die Möglichkeit, den Urlaub zu genießen und den Kredit in praktischen Raten zu begleichen. Allgemein gilt: 

  • Sofortzahlerrabatt – er kann natürlich mit einem Kredit genutzt werden. Wie die aktuellen Beispiele rund um die Thomas-Cook-Reisen zeigen, sollten Urlauber aber genauer hinschauen und sich notfalls über eine Versicherung absichern. Die Ausfallversicherung eines Reiseveranstalters reicht mitunter aufgrund der Masse an geforderten Geldern nicht aus.
  • Kredite vergleichen – wenngleich Kredite heute einfach im Internet abgeschlossen werden, sollten sie weiterhin verglichen werden. Hier zählen nicht allein die niedrigen Zinsen, sondern die Konditionen.
  • Konditionen – es gibt Minikredite über geringe Summen, die jedoch innerhalb von höchstens drei Monaten zurückgezahlt werden müssen. Kredite mit längeren Laufzeiten sind für viele Menschen bequemer, doch sollten sie immer die Option der Sondertilgung ohne Kosten bieten.

Zuletzt negieren all die heutigen Kreditmöglichkeiten einen Fakt nicht: Die Finanzen müssen gesichert sein, denn auch Onlinekredite müssen fristgerecht zurückgezahlt werden. Urlaubskredite bieten sich immer dann an, wenn das Geld durchaus vorhanden wäre, dafür aber Reserven angegriffen werden müssten. Oder aber, wenn das monatliche Gehalt mühelos für die Raten ausreicht, die Zeit bis zur Buchung aber nicht mehr genügt, um selbst das Urlaubsgeld anzusparen. Minikredite lassen sich beispielsweise wunderbar für das Urlaubsgeld vor Ort als Reserve nutzen.

Fazit – der Winterurlaub kann immer noch kommen

Urlauber können mühelos noch ihren Winterurlaub buchen, denn in den gängigen Skigebieten sich gerade um die Jahreswende noch ausreichend Platz. Ein wenig knapper wird es zum Februar hin, da dort in den meisten Gebieten die Hauptsaison startet.

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