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Spucke auf Gehweg überführt brutalen Räuber

München - Ein Speichelfleck wird einem 18-Jährigen aus Oberbayern nach drei Jahren zum Verhängnis. Die Polizei überführte den Azubi mit der DNA als mehrfachen Räuber.

Wie die Polizei mitteilt, war der Mann Anfang September 2006 in Haidhausen bei drei Raubüberfällen beteiligt. Am Tatort fand sie auf einem Gehweg einen Speichelfleck, der dem 18-Jährigen jetzt zugeordnet werden konnte.

Der Mann versuchte damals mit einem Bekannten, innerhalb einer halben Stunde drei Personen auszurauben. Alle Opfer wurden zu Boden gestoßen und von den Tätern mit Fußtritten traktiert.

Während zwei männliche Opfer, ein 59-jähriger Bauarbeiter und ein Ingenieur (46) unverletzt blieben, erlitt eine damals im sechsten Monat schwangere Frau Blutungen. Sie musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Das Kind kam trotz der Gewalteinwirkung gesund zur Welt.

Der 18-Jährige führte die Polizei jetzt zu dem 21-jährigen Bekannten, der bei den Überfällen der Haupttäter gewesen sein soll. Sowohl der Hotelfachmann aus München alsauch der 18-Jährige Oberbayer gaben bei der Vernehmung an, zum Zeitpunkt der Überfälle erheblich alkoholisiert gewesen zu sein. Deswegen würden sie sich nicht an nähere Details erinnern können.

Die Staatsanwaltschaft in München lehnte aufgrund der zurückliegenden Tatzeit und fehlender Haftgründe einen Haftbefehl gegen den Mittäter ab.

Pressebericht der Polizei München

Rubriklistenbild: © dpa

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