Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Alligator-Kopf kommt per Post

Mainz/Koblenz - Den Kopf eines Alligators haben Beamte des Zollamtes in Mainz in einem Postpaket aus den USA entdeckt. Eigentlich hätte das gute Stück im Reisegepäck verstaut werden sollen.

Da keine Einfuhrgenehmigung für dieses artengeschützte Tier vorgelegen habe, sei die Sendung beschlagnahmt worden, teilte das Hauptzollamt am Freitag in Koblenz mit. Eine Mainzerin hatte den präparierten Reptilien-Kopf als Urlaubssouvenir in Florida gekauft, ihn aber nicht in ihrem Reisegepäck verstauen können.

Der Kopf habe eine Länge von etwa einem halben Meter, sagte eine Sprecherin der Behörde auf Nachfrage. Daher ließ ihn sich die Frau per Post nachschicken. Der Empfang des Andenkens bleibt ihr allerdings auch weiter verwehrt, da Alligatoren zu den besonders geschützten Tierarten zählen. Die Einfuhr dieser Tiere oder ihrer Teile ist nach den Angaben nur mit einer Ausfuhrgenehmigung des Herkunftslandes und einer zusätzlichen Genehmigung der deutschen Behörden möglich. Die Frau sei wohl beim Kauf des Alligator-Kopfes falsch beraten worden, hieß es beim Hauptzollamt. Ihr droht ein Bußgeldverfahren wegen des Verstoßes gegen das Bundesnaturschutzgesetz.

Kommentare