Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Nur mit Vornamen unterschriebene Kündigung kann gültig sein

Ein Kündigungsschreiben muss nicht unbedingt mit dem Nachnamen unterschrieben werden. Foto: Peter Endig
+
Ein Kündigungsschreiben muss nicht unbedingt mit dem Nachnamen unterschrieben werden. Foto: Peter Endig

Du oder Sie? Vorname oder Nachname? Im Falle einer Kündigung im Job spielt das keine Rolle.

Gießen (dpa/tmn) - Eine nur mit einem Vornamen unterschriebene Kündigung kann durchaus gültig sein. Darauf weist der Deutsche Anwaltverein hin. Er bezieht sich auf eine Entscheidung des Arbeitsgerichts Gießen (Az: 2 Ca 347/14).

In dem verhandelten Fall duzte ein Mitarbeiter sich mit seinem Arbeitgeber. Als dieser ihm kündigte, unterschrieb sein Vorgesetzter die Kündigung mit seinem Vornamen Nicolas. Der Mitarbeiter meinte, der Rauswurf sei nicht wirksam. Kündigungen müssten schriftlich erfolgen. Nur mit dem Vornamen zu unterschreiben, sei nicht ausreichend.

Die Klage war erfolglos. Grundsätzlich müssten Kündigungen zwar mit dem Nachnamen unterschrieben werden. Der Vorname könne dazukommen. Eine Ausnahme sei jedoch denkbar, wenn der Betreffende unter seinem Vornamen bekannt ist. Die Kündigung muss demjenigen, der kündigt, zugerechnet werden können. Da beide Parteien sich im Allgemeinen mit «Du» und Vornamen ansprechen, sei dem Mitarbeiter damit klar gewesen, wer ihm gekündigt habe. Daher sei die Kündigung wirksam.

Kommentare