Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Was Experten raten

Fünf-Minuten-Bewerbung immer beliebter - vermeiden Sie dabei diesen einen Fehler

Nicht wenige Firmen greifen inzwischen gern auf Kurz-Bewerbungen zurück. Klingt verlockend, weil es auf den ersten Blick Zeit spart - doch es gibt einige Tücken.

  • Immer mehr Firmen wünschen sich eine Kurzbewerbung.
  • Was Job-Kandidaten dazu wissen und unbedingt beachten sollten.
  • Experten geben Tipps und sagen, wo die Fehlerquellen liegen.

Sie ist schneller erledigt als eine konventionelle Bewerbung*, wesentlich kürzer gehalten und soll sozusagen der ersten Kontaktaufnahme dienen. Und nichtsdestotrotz sollten Job-Bewerber sie ernst nehmen: die Kurzbewerbung.

Denn immer mehr Firmen setzen auf solche abgespeckten Bewerbungen, heißt es in einem Bericht auf „Welt.de“, wo unter anderem der Geschäftsführer des Münchner Personaldienstleisters Avantgarde Experts, Philipp Riedel, zu Wort kommt. Kurzbewerbungen seien ein Trend, wird der Personalexperte in dem Bericht zitiert und nennt dafür zwei Gründe: Unternehmen wollten Kandidaten genau kennenlernen. „Das heißt, sie verwenden lieber mehr Zeit für Gespräche, Telefonate und weniger dafür, Dokumente durchzublättern.“ Zum anderen könnten Firmen aus einigen Unterlagen gar keinen Nutzen ziehen. Oftmals glichen sich diese, wird der Experte in dem Bericht zitiert. „Deshalb wird gesagt, wir lassen sie gleich weg.“

Gerade in Bereichen, in denen Fachkräfte schwer zu finden seien, würden Firmen hier die Hürden senken, heißt es zudem in dem Bericht auf „Welt.de“

Kurzbewerbung oft in elektronischer Form - per E-Mail oder als Online-Formular

„Eine Kurzbewerbung ist für den Verfasser weniger aufwändig als die Erstellung einer umfassenden Bewerbungsmappe“, informiert das Portal „Arbeits-ABC.de“. Für die Personalabteilung biete die kurze Bewerbung den Vorteil einer erste Sichtung der Kandidaten für eine zu besetzende Stelle anhand weniger Unterlagen. Manche sprechen salopp gesagt hier auch von der "Fünf-Minuten"-Bewerbung - die für alle Beteiligten durchaus Zeit spart.

Job-Kandidaten sollten jedoch nicht den großen Fehler begehen und eine solche „Mini-Bewerbung“ deshalb auf die leichte Schulter nehmen. Denn es kommt immer auf den ersten Eindruck an - so wie bei jeder anderen Bewerbung.

Welche Kriterien muss eine Kurzbewerbung erfüllen? Die kurze Bewerbung kommt häufig in elektronischer Form vor – per E-Mail oder Online-Formular, wie das Portal „Karrierbibel.de“ informiert. „Dann aber meist auf Anfrage durch den Arbeitgeber.“

Lesen Sie hier: Grundlose Kündigung: Darum darf Ihr Chef nicht immer die Begründung verschweigen

Initiativbewerbung: Diese Kriterien sollte eine Kurzbewerbung erfüllen

Ansonsten bestehe die Kurzbewerbung laut Definition aus maximal drei Seiten, erklären die Experten: dem Anschreiben (eine Seite) und einem tabellarischen Lebenslauf (maximal zwei Seiten). „Also gerade mal zwei bis maximal drei Seiten.“ Sie sagen: „Bei der Kurzbewerbung fehlen sämtliche Anlagen, wie Zeugnisse, Abschluss- oder Qualifikationsnachweise. Oft auch das Bewerbungsfoto.“ Grundsätzlich empfiehlt sich, das mitzuliefern, was die Firma sich in einer solchen Kurzbewerbung erwünscht. Sprich, nicht mehr und nicht weniger.

Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Sind Sie in Sachen Styling unsicher, was beim Bewerbungsgespräch angebracht ist? Wichtig ist natürlich, dass Bewerber ordentlich und gepflegt wirken.
Sind Sie in Sachen Styling unsicher, was für das Bewerbungsgespräch angebracht ist? Wichtig ist, dass Bewerber ordentlich und gepflegt wirken. Bleiben Sie zudem authentisch. Was allzu übertrieben wirkt, sollten Sie im Zweifel besser vermeiden. © IMAGO / Westend61
Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Vor dem Bewerbungsgespräch sollten Sie zudem genügend Zeit für die Körperpflege einplanen. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.  © IMAGO / YAY Images
Sie bewerben sich für einen Job in der Bank, erscheinen aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung könnte Sie bei so manchem Personalchef disqualifizieren. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem – damit macht man nichts falsch.
Sie bewerben sich für einen Job in der Bank, erscheinen aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung könnte Sie bei so manchem Personalchef disqualifizieren. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem – damit macht man nichts falsch. © IMAGO / Westend61
Wer mit einem Coffee-to-go in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, könnte bei Recruitern durchaus für Stirnrunzeln sorgen.
Wer mit einem Coffee-to-go in der Hand zum Vorstellungsgespräch erscheint, könnte bei Recruitern durchaus für Stirnrunzeln sorgen. Wenn Ihnen zur Begrüßung hingegen jemand ein Mineralwasser oder einen Kaffee anbietet, dürfen Sie das gerne annehmen. Vergessen Sie dabei niemals, sich höflich zu bedanken.  © IMAGO / Westend61
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job-Interview ist nichts einzuwenden – aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. Personaler könnten es ziemlich unhöflich finden, wenn das belegte Brötchen daraus hervorschaut.
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job-Interview ist nichts einzuwenden – aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. Personaler könnten es ziemlich unhöflich finden, wenn das belegte Brötchen daraus hervorschaut. © IMAGO / Westend61
Oft ist der erste persönliche Eindruck entscheidend. Sie sollten beim ersten Kennenlernen nicht zu sehr vorpreschen, aber trotzdem höflich und freundlich sein.
Oft ist der erste persönliche Eindruck entscheidend. Sie sollten beim ersten Kennenlernen nicht zu sehr vorpreschen, aber trotzdem höflich und freundlich sein. Schließlich geht es darum, dass die künftigen Kollegen Sie besser kennenlernen. Und auch Sie sollten sich natürlich einen Eindruck verschaffen können, ob die neue Stelle zu Ihnen passt. © IMAGO / Westend61
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für viele Recruiter ist das ein No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.  © IMAGO / YAY Images
Wer zu spät kommt, „den betraft das Leben“ - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich bei vielen Personalern. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein.
Wer zu spät kommt, „den betraft das Leben“ - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich bei vielen Personalern. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein. Sollten Sie trotzdem verspätet sein, brauchen Sie dafür eine sehr plausible Erklärung.  © IMAGO / Westend61
Vorsicht bei unbekannten Anrufen: Betrüger geben sich in Frankfurt wieder als Polizisten aus.
Finger weg vom Handy – das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken, könnte das durchaus unangenehm auffallen.  © IMAGO / Westend61
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, dürfte bei vielen Personalern von der Bewerberliste gestrichen werden.
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, dürfte bei vielen Personalern von der Bewerberliste gestrichen werden.  © IMAGO / YAY Images

Kurzbewerbungen auf Papier würden vor allem auf Job- und Karrieremessen eingesetzt, heißt es weiter auf Karrierebibel.de. „Auch bei der Bewerbung für Aushilfs- oder Studentenjobs reicht in der Regel die Kurzbewerbung völlig aus beziehungsweise wird sogar ausdrücklich verlangt.“ Bei einer solchen Kurzbewerbung werde in der Regel auf eine typische Bewerbungsmappe verzichtet, informiert das Portal zudem, das für Interessierte auch kostenlose Kurzbewerbungsvorlagen zum Downloaden zur Verfügung stellt. „Eine Klarsichthülle, maximal ein Schnellhefter reichen.“

Denn die Kurzbewerbung sei oft auch „eine Art Vorstufe oder Alternative zur Initiativbewerbung“ und diene der ersten Kontaktaufnahme. Bestehe danach Interesse, könne der Arbeitgeber die vollständigen Bewerbungsunterlagen anfordern oder auch direkt beim Bewerber anrufen und ihn zum Vorstellungsgespräch einladen.

Flexibel arbeiten

Eine gute Hilfe: Mit einem „Apple iPad Pro“ (werblicher Link) können Sie wichtige Aufgaben bequem und zuverlässig von unterwegs erledigen.

Schriftliche Kurzbewerbung - Unterschrift wie bei einer klassischen Bewerbung

Was den Aufbau einer Kurzbewerbung betrifft, raten die Experten auf „Karrierebibel.de“ zudem: „Bei den zwei bis drei Seiten liegt das Anschreiben (maximal eine Seite) oben auf, der Lebenslauf (maximal zwei Seiten) direkt dahinter.“ Die Seiten würden „weder zusammengeheftet, noch getackert“. Wer wolle, könne eine Klarsichthülle als Knickschutz verwenden. „Das ist aber Geschmackssache.“ Viel wichtiger sei, dass beide Seiten der Kurzbewerbung unterschrieben werden - genauso wie bei einer klassischen Bewerbung. (ahu) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Redaktionsnetzwerks.

Auch interessant: Wenn Sie diese Fragen mit Ja beantworten, ist es höchste Zeit, zu kündigen

Wollen Sie über aktuelle Karriere-News auf dem Laufenden bleiben? Dann folgen Sie unserer Branchenseite auf dem Karriereportal Xing.

Mit dieser Körpersprache wirken Sie schnell unprofessionell

Vor dem Chef und Kunden ist es wichtig, stets professionell aufzutreten. Doch die falsche Körpersprache bewirkt oft das Gegenteil.
Vor dem Chef und Kunden ist es wichtig, stets professionell aufzutreten. Doch die falsche Körpersprache bewirkt oft das Gegenteil. © iStock / grinvalds
Hektische Bewegungen verraten dem Gegenüber, dass Sie nervös sind. Verlangsamen Sie daher bewusst Ihre Bewegungen, wenn Sie aufgeregt sind und sprechen Sie langsamer.
Hektische Bewegungen verraten dem Gegenüber, dass Sie nervös sind. Verlangsamen Sie daher bewusst Ihre Bewegungen, wenn Sie aufgeregt sind und sprechen Sie langsamer. © pixabay / Free-Photos
Genauso nervös wirkt es, wenn Sie mit Ihren Haaren, Schmuck oder Ihrer Kleidung spielen.
Genauso nervös wirkt es, wenn Sie mit Ihren Haaren, Schmuck oder Ihrer Kleidung spielen. © pixabay / DanaTentis
Wer mit dem Finger auf andere zeigt, wirkt schnell aggressiv - und die Geste könnte als Drohgebärde verstanden werden. Benutzen Sie lieber die offene Hand, wenn Sie gestikulieren.
Wer mit dem Finger auf andere zeigt, wirkt schnell aggressiv - und die Geste könnte als Drohgebärde verstanden werden. Benutzen Sie lieber die offene Hand, wenn Sie gestikulieren. © pixabay / Ashish_Choudhary
Wer sich mit der Hand am Kopf oder der Nase kratzt, zeigt dem anderen, dass er ihm nicht glaubt. Das kommt mit Sicherheit nicht gut an.
Wer sich mit der Hand am Kopf oder der Nase kratzt, zeigt dem anderen, dass er ihm nicht glaubt. Das kommt mit Sicherheit nicht gut an. © Srdjan Suki / EPA / dpa
Wer mit verschränkten Armen im Meeting sitzt oder sich so vor den Chef stellt, signalisiert ganz klar, dass er auf Abstand geht. Lassen Sie das lieber.
Wer mit verschränkten Armen im Meeting sitzt oder sich so vor den Chef stellt, signalisiert ganz klar, dass er auf Abstand geht. Lassen Sie das lieber. © Arne Dedert / dpa
Die "Merkel-Raute" ist dank der Bundeskanzlerin inzwischen weltbekannt. Doch Sie können nie wissen, wie diese Geste der Souveränität bei anderen ankommt. Deshalb lieber: Finger weg davon!
Die "Merkel-Raute" ist dank der Bundeskanzlerin inzwischen weltbekannt. Doch Sie können nie wissen, wie diese Geste der Souveränität bei anderen ankommt. Deshalb lieber: Finger weg davon! © Michael Kappeler / dpa
Diese Geste heißt in der Tauchersprache "OK" - doch in manchen Gegenden beleidigt man Menschen mit diesem Handzeichen als "A...loch".
Diese Geste heißt in der Tauchersprache "OK" - doch in manchen Gegenden beleidigt man Menschen mit diesem Handzeichen als "A...loch". © pixabay / RobinHiggins
Erweiterte Pupillen sind ein Zeichen für Angst und sollen so besser zur Flucht verhelfen. Gegen diesen Augen-Reflex können Sie natürlich nicht wirklich etwas machen.
Erweiterte Pupillen sind ein Zeichen für Angst und sollen so besser zur Flucht verhelfen. Gegen diesen Augen-Reflex können Sie natürlich nicht wirklich etwas machen. © pixabay / sipa

Dieser Artikel enthält Affiliate-Links.

Rubriklistenbild: © Jens Büttner/dpa (Symbolbild)

Kommentare