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Statistisches Bundesamt vermeldet

Einzelhandelslehre bleibt häufigste Ausbildung

Einzelhandel
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Arbeitgeber wie Lidl, Aldi und Co. sind bei deutschen Jugendlichen, die sich nach einer Lehre umsehen, hoch im Kurs.

Wiesbaden - Bei über 300 Lehrberufen bleibt die Ausbildung im Einzelhandel bei Jugendlichen die am häufigsten gewählte Lehre. Nach wie vor gibt es deutliche Unterschiede bei Männern und Frauen in der Ausbildungswahl.

Mit 30 474 neuen Ausbildungsverträgen belegte der Job bei Aldi, Rewe und Co. im vergangenen Jahr erneut den ersten Platz unter weit mehr als 300 möglichen Lehrberufen, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden berichtete.

Einzelhandel: Beliebtester Ausbildungsberuf

Bei jungen Frauen noch beliebter war das Berufsbild Kauffrau für Büromanagement, während die Männer am liebsten eine Lehre als Kfz-Mechatroniker aufnahmen. Die Einzelhandelslehre lag bei beiden auf dem zweiten Rang und war auch der einzige Beruf, der es bei beiden Geschlechtern gleichzeitig in die Top 5 geschafft hat.

Erneut zeigten sich deutliche Unterschiede bei der Ausbildungswahl: Bei den jungen Frauen außerdem hoch im Kurs standen die Medizinische Fachangestellte, Verkäuferin und Industriekauffrau. Die Männer unterschrieben noch bevorzugt Verträge als Industriemechaniker, Elektroniker und als Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.

Insgesamt ging die Zahl der neuen Ausbildungsverhältnisse im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozent auf 516 639 zurück. Etwa ein Viertel aller Verträge konzentriert sich auf die fünf häufigsten Berufe.

Insgesamt haben weniger junge Frauen eine Ausbildung begonnen als Männer, sie hatten im Schnitt aber höhere schulische Abschlüsse. Immerhin 33,5 Prozent der weiblichen Ausbildungsanfänger hätten auch studieren können. Bei den jungen Männern lag der Anteil zehn Prozentpunkte niedriger.

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Computergesteuerte Fertigung: In der Schreinerei Bächer Bergmann in Köln, bei der Marie Klein eine Ausbildung zur Tischlerin absolviert, wird mit neuester Technologie gearbeitet. Foto: Henning Kaiser
Computergesteuerte Fertigung: In der Schreinerei Bächer Bergmann in Köln, bei der Marie Klein eine Ausbildung zur Tischlerin absolviert, wird mit neuester Technologie gearbeitet. Foto: Henning Kaiser © Henning Kaiser
Vor ihrer Ausbildung hatte Marie Klein mit Computern nicht viel zu tun. Klein lernt Tischlerin in Köln. Foto: Henning Kaiser
Vor ihrer Ausbildung hatte Marie Klein mit Computern nicht viel zu tun. Klein lernt Tischlerin in Köln. Foto: Henning Kaiser © Henning Kaiser
Alexander Bickel ist Vertriebsleiter der Firma Festo Didactic. "Ausbildungen werden in Zukunft viel interdisziplinärer sein, als sie es heute sind", glaubt Bickel. Foto: Kristin Kruthaup
Alexander Bickel ist Vertriebsleiter der Firma Festo Didactic. «Ausbildungen werden in Zukunft viel interdisziplinärer sein, als sie es heute sind», glaubt Bickel. Foto: Kristin Kruthaup © Kristin Kruthaup
Die Arbeit mit dem CAD-Programm ist für Marie Klein und Georg Bergmann Alltag. Foto: Henning Kaiser
Die Arbeit mit dem CAD-Programm ist für Marie Klein und Georg Bergmann Alltag. Foto: Henning Kaiser © Henning Kaiser
Voller Technik: Die Auszubildende Marie Klein arbeitet gemeinsam mit Geschäftsführer Georg Bergmann an einer CNC-Fräse. Foto: Henning Kaiser
Voller Technik: Die Auszubildende Marie Klein arbeitet gemeinsam mit Geschäftsführer Georg Bergmann an einer CNC-Fräse. Foto: Henning Kaiser © Henning Kaiser
Die neuen Herstellungsverfahren verlangen den Auszubildenden neue Kompetenzen ab. Marie Klein nutzt moderne Computerprogramme, um Produkte exakt nach Kundenwunsch herzustellen. Foto: Henning Kaiser
Die neuen Herstellungsverfahren verlangen den Auszubildenden neue Kompetenzen ab. Marie Klein nutzt moderne Computerprogramme, um Produkte exakt nach Kundenwunsch herzustellen. Foto: Henning Kaiser © Henning Kaiser
Auch noch Handarbeit: Computer verändern viele Berufe, aber ganz ohne den Menschen geht es nicht. Foto: Henning Kaiser
Auch noch Handarbeit: Computer verändern viele Berufe, aber ganz ohne den Menschen geht es nicht. Foto: Henning Kaiser © Henning Kaiser

dpa

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