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Bezahlte Freistellung

Anspruch auf Bildungsurlaub: In manchen Bundesländern sind bis zu zehn Tage möglich

Yoga auf dem Paddle Board: Auch andere Entspannungsübungen vertiefen die Atmung. Sie müssen dafür nicht aufs Wasser.
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Als Bildungsurlaub können auch Yogakurse angerechnet werden. Ob auf dem Paddle Board oder an Land – wichtig ist nur die Zertifizierung.

Vielen Berufstätigen ist gar nicht bewusst, dass sie Anspruch auf Bildungsurlaub haben. Welche Bedingungen erfüllt werden müssen, erfahren Sie hier.

Ob Sie sich nun für ein Fachseminar interessieren, oder einen speziellen Yogakurs: es gibt viele Varianten, wie ein Bildungsurlaub gestaltet werden kann. „Diese Kurse können weltweit und zum Teil auch online stattfinden und müssen nicht unbedingt etwas mit dem Beruf zu tun haben“, erklärt Lara Körber des Berliner Start-ups A-Z Bildungszeit gegenüber chip.de. Wie viele Tage Sie letztendlich für die Bildungzeit bekommen, hängt vom Bundesland ab.

„Deshalb ist es wichtig, sich vorab genau anzuschauen, was in dem Gebiet, in dem man arbeitet, gilt“, weiß Till Bender, Sprecher der Rechtsschutzabteilung des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB). Welche Bundesländer den Bildungsurlaub genehmigen und welche Möglichkeiten Sie dabei haben, verraten wir Ihnen in diesem Artikel.

Bildungsurlaub: Welche Möglichkeit gibt es?

Das Angebot für den Bildungsurlaub ist riesig. Zunächst sollten sich Interessierte fragen, welchen Mehrwert sie aus der Bildungsfreistellung ziehen wollen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie einen privaten oder beruflichen Nutzen daraus ziehen wollen. Wichtig ist nur, dass der Kurs oder das Seminar zertifiziert ist, nur dann wird die Maßnahme als Bildungsurlaub anerkannt. Ihr Arbeitgeber zahlt Ihnen in dieser Zeit weiterhin das reguläre Gehalt*. Die Kosten für den Kurs übernehmen Sie als Arbeitnehmer selbst – die Ausgaben können Sie aber von der Steuer absetzen.

Normalerweise werden fünf Tage pro Jahr bzw. zehn Tage pro zwei Jahre genehmigt. Damit der Antrag rechtzeitig bearbeitet werden kann, sollten Sie diesen spätestens vier Wochen vor dem Start der Bildungszeit beim Arbeitgeber stellen – doch auch hier sollten Sie die Fristen in Ihrem Bundesland überprüfen. Dabei kann unter anderem die Suchmaschine für Weiterbildung helfen.

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Wann kann der Antrag auf Bildungsurlaub abgelehnt werden?

Grundsätzlich ist es für den Arbeitgeber nicht so einfach den Antrag auf Bildungsurlaub abzulehnen. Dennoch ist es aus betrieblichen Gründen, wie etwa Unterbesetzung, möglich. Sollte es zu einer Ablehnung kommen, muss Ihnen ein alternativer Zeitraum vorgeschlagen werden.

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Bildungsurlaub: Welche Bundesländer genehmigen ihn?

Von 16 Bundesländern genehmigen 14 den Bildungsurlaub. Einzig Bayern und Sachsen bilden hier die Ausnahme. Lara Körber rät dazu, den Arbeitgeber dennoch auf den Bildungsurlaub anzusprechen. Manche Chefs in Bayern und Sachsen unterstützen ihre Mitarbeiter vielleicht trotzdem gerne bei dem Vorhaben. (swa) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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