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Erste Berufserfahrung sammeln

Erfolgreich für ein Praktikum bewerben – was Unternehmen besonders wichtig ist

Mädchen schreibt Bewerbung.
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Wer sich auf einen Job bewirbt, braucht in den meisten Fällen praktische Erfahrung - diese sammeln Schüler und Studenten durch Praktika.

Ein Praktikum ist eine gute Gelegenheit, um Berufserfahrung zu sammeln. Eine erfolgreiche Bewerbung ist die Voraussetzung. Wir verraten, welche Unterlagen Sie brauchen.

Ob Schüler oder Student: Wer später im Berufsleben voll durchstarten will, braucht praktische Erfahrung. Für viele Unternehmen sind Praktika und gute Zeugnisse daher in der Regel wichtiger als nur gute Noten. Oft gibt es zahlreiche Bewerber auf einen Praktikumsplatz. Umso wichtiger ist es, dass bereits die Bewerbungsunterlagen überzeugen. Die Bewerbung* für ein Praktikum ist der für einen festen Job sehr ähnlich. Einziger Unterschied: Oft ist sie kürzer, in vielen Fällen reicht eine Kurzbewerbung nämlich aus. 

Bewerbung für ein Praktikum: Stellen finden

Vor der Praktikumsbewerbung gilt es erst einmal, eine geeignete Stelle zu finden. Interessenten sollten sich zunächst einmal überlegen,

  • in welcher Branche sie das Praktikum absolvieren wollen,
  • wie viel Zeit sie für ein Praktikum aufbringen können und
  • ob das Praktikum in der Nähe oder in einer anderen Stadt bzw. in einem anderen Land sein soll.

Freie Stellen finden Bewerber auf diversen Jobbörsen oder speziellen Praktikaseiten. Schulen und Universitäten helfen oft bei der Suche oder können Kontakte zu Unternehmen herstellen. Außerdem kann es sich lohnen, direkt beim Wunschunternehmen nachzufragen. Wichtig: In vielen Fällen gibt es Fristen, die die potenziellen Praktikanten einhalten müssen.

Mehr dazu: Karrierekiller: Diese Floskeln sollten Sie unbedingt aus Ihrer Bewerbung streichen.

Das sollte eine Bewerbung für ein Praktikum enthalten

Was genau bei einer Bewerbung gefordert ist, wird in der Stellenanzeige ersichtlich. Den meisten Arbeitgebern reicht es, wenn sie Anschreiben, Lebenslauf (optional mit Foto) und Zeugnisse oder Zertifikate enthält – soweit vorhanden. Das Anschreiben sollte etwa eine Seite lang sein, der Lebenslauf ein bis zwei Seiten.

Video zum Thema „richtig bewerben“

Das perfekte Anschreiben für die Praktikumsbewerbung

Der Aufbau des Anschreibens ist derselbe, wie bei einer regulären Bewerbung. Nach der Anrede und einem individuellen Einleitungssatz folgt der wichtige Hauptteil. Hier geht es um die Motivation, sich für die entsprechende Stelle zu bewerben. Und auch die eigenen Fähigkeiten und Stärken stehen im Mittelpunkt. Studenten und Schüler können diese etwa anhand erfolgreicher Projekte aus Universität und Schule erläutern. Auch vorherige Praktika oder ehrenamtliches Engagement sind hier gute Ansätze. Ein überzeugender Schlusssatz rundet das Anschreiben ab.

Bewerbung für ein Praktikum: Der Lebenslauf

Auch der Lebenslauf ähnelt der einer klassischen Bewerbung. Viele angehende Praktikanten wissen jedoch nicht, wie sie ihn füllen sollen. Schließlich fehlt ihnen noch die Berufserfahrung. An dieser Stelle können beispielsweise Ferien- bzw. Schüler- und Studentenjobs genannt werden. Ein verkürzter Lebenslauf ist bei einer Bewerbung für ein Praktikum in der Regel kein Problem – maximal eine DIN A4 Seite ist für Schüler, Studenten oder Berufseinsteiger ganz normal.  

Zeugnisse für die Praktikumsbewerbung

Ob Zeugnisse der Bewerbung für ein Praktikum beigelegt werden müssen, hängt vom Unternehmen ab. Im Zweifelsfall verwenden Schüler ihr letztes Schulzeugnis. Auch Studenten greifen zum letzten Zeugnis, das sie erhalten haben – ob für den Bachelor- oder Schulabschluss. Falls vorhanden, werden Praktikumszeugnisse beigelegt. 

Was kommt nach der Bewerbung für ein Praktikum?

Ist die Bewerbung erfolgreich, lädt das Unternehmen zu einem Vorstellungsgespräch. Auch hier gilt: Bewerber können sich an den Tipps für ein klassisches Vorstellungsgespräch orientieren. Wichtig ist, sich im Vorfeld über das Unternehmen zu informieren, auf mögliche Fragen vorzubereiten und in einem angemessenen Outfit zu erscheinen. Eltern oder Freunde eignen sich hier gut als Übungspartner. Schulen und Universitäten bieten oft spezielle Bewerbungstrainings an. (lw) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Weiterlesen: Vorstellungsgespräch: Mit diesem 4-Sekunden-Trick hinterlassen Sie gleich einen guten Eindruck..

Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden. © fkn
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer - desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck. © fkn
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben. © fkn
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken. © fkn
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben.
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben. © fkn
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen.
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen. © fkn
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv.
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv. © fkn
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit.
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit. © fkn
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert.
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert. © fkn
Aufstützen
Den Kopf aufstützen: Hier könnte man meinen, Ihr Kopf sei zu schwer, so dass sie ihn nicht von allein gerade halten können. Davon sollten Sie absehen. © fkn

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