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Richtige Würze

Sauerkraut selbst machen: Sie brauchen nur ein paar Gläser

Ein leckeres Sauerkraut lässt sich mit wenigen Zutaten selbst kochen.
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Ein leckeres Sauerkraut lässt sich mit wenigen Zutaten selbst kochen.

Sauerkraut ist als Beilage zur Bratwurst oder Schupfnudeln nicht wegzudenken - und noch dazu leicht zuzubereiten. Wir zeigen Ihnen, wie es geht.

Eine leckere Portion Sauerkraut nebst dem feinen Sonntagsbraten ist nicht zu verachten. Dabei muss der durch Milchsäuregärung konservierte Weißkohl nicht fertig aus der Dose kommen - Sauerkraut lässt sich ganz leicht und mit nur wenigen Zutaten selbst kochen. Obendrein können Sie selbst entscheiden, wie Sie ihn kredenzen wollen. Wir haben ein Rezept für Sie parat.

Sauerkraut kochen: Diese Zutaten benötigen Sie

Für vier Portionen sollten Sie folgende Zutaten bereitlegen:

  • 1 Zwiebel
  • 1 kg Sauerkraut
  • 500 Milliliter Fleisch- oder Gemüsebrühe
  • 1 EL Butter
  • 1 Lorbeerblatt
  • 5 Wacholderbeeren
  • eine Prise Kümmel
  • eine Prise Salz

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So kochen Sie Sauerkraut ganz einfach selbst

1. Ziehen Sie zunächst die Zwiebel ab, halbieren Sie diese und schneiden Sie sie in feine Streifen oder Würfel. Nun dünsten Sie die Zwiebeln in einer hohen Pfanne glasig an und geben die Brühe hinzu.

2. Waschen Sie das Sauerkraut ab und zupfen Sie es ein wenig auseinander. Dann geben Sie es in die Pfanne zu der Brühe und den Zwiebeln.

3. Die Wacholderbeeren, das Lorbeerblatt und den Kümmel geben Sie nun ebenfalls dazu und schmecken das Ganze mit Salz ab. Lassen Sie das Sauerkraut bei mittlerer Hitze im geschlossenen Topf circa 45 Minuten lang kochen.

Je nach Geschmack können Sie die Wacholderbeeren, das Lorbeerblatt oder den Kümmel auch weglassen oder andere Zutaten wie Speck hinzugeben - da ist Ihnen freie Hand gelassen. Guten Appetit!

So gären Sie Sauerkraut im Gärtopf selbst

Wenn Sie schon einmal dabei sind, wollen Sie das Sauerkraut auch gleich selbst gären? Dann brauchen Sie nur wenige Zutaten und Utensilien.

Zutaten:

  • 8 kg Weißkohl
  • 200 g Salz (ohne Jod oder Fluorid)
  • Optional: Gewürze wie Wacholder, Lorbeerblätter und Kümmel
  • Tontopf mit 10 Liter Fassungsvermögen
  • Beschwerungsstein für Tontöpfe

Zubereitung:

  1. Spülen Sie den Tontopf gründlich mit heißem Wasser aus und lassen Sie ihn gut trocknen. Desinfizieren ist nicht nötig.
  2. Entfernen Sie die äußeren grünen Blätter vom Kohl.
  3. Legen Sie den Tontopf mit sauberen Kohlblättern aus und legen Sie noch ein paar Blätter zur Seite.
  4. Vierteln Sie den Kohlkopf und entfernen Sie den Strunk.
  5. Hobeln Sie den Kohl nun in feine Streifen.
  6. Geben Sie den Kohl in den Tontopf und vermischen Sie ihn mit 160 g Salz und den Gewürzen.
  7. Kneten und stampfen Sie den Kohl nun, bis reichlich Flüssigkeit ausgetreten ist und drücken Sie den Kohl dann fest in den Topf. Auf dem Kohl sollte nun eine mehrere Zentimeter starke Schicht Flüssigkeit stehen.
  8. Legen Sie die zurückbehaltenen Kohlblätter auf, beschweren Sie das Ganze mit dem Stein und setzen Sie den Deckel auf.
  9. Nun noch 40 g Salz mit 200 ml Wasser aufkochen und in die Wasserrinne des Tontopfes füllen.
  10. . Nun können Sie den Sauerkrauttopf zunächst für eine Woche an einen zimmerwarmen Ort stellen und das Kraut danach an einen kühlen und dunklen Ort fertig reifen lassen. In drei bis vier Wochen gärt das Sauerkraut. Danach können Sie es gleich essen oder einkochen und aufbewahren.

Sauerkraut im Glas gären

Es geht sogar noch einfacher. Sie brauchen nicht unbedingt einen speziellen Gärtopf, um Sauerkraut selbst zu machen, es geht auch in einfachen Weckgläsern oder auch Schraubgläsern.

Sie brauchen:

  • 1 Kilo Weißkohl
  • 10 Gramm Salz
  • Schraub- oder Weckgläser

So machen Sie Sauerkraut im Glas:

  1. Waschen Sie die Gläser möglichst heiß aus.
  2. Entfernen Sie die äußeren Blätter des Weißkohls, vierteln Sie ihn und entfernen Sie jeweils den Strunk.
  3. Schneiden oder hobeln Sie den Kohl in feine Streifen.
  4. Geben Sie die Kohlstreifen in eine Schüssel und vermengen Sie sie mit dem Salz.
  5. Kneten Sie den Kohl ordentlich durch bis eine Menge Saft ausgetreten ist.
  6. Nun drücken Sie die Kohlstreifen fest in die Gläser, so dass möglichst wenig Hohlräume bleiben.
  7. Füllen Sie die Gläser bis etwa zwei Zentimeter unter den Rand.
  8. Füllen Sie die Gläser mit dem Kohlsaft auf, bis der Kohl vollständig bedeckt ist.
  9. Wischen Sie die Gläser sauber und trocken und verschließen Sie sie fest.
  10. Stellen Sie die Gläser auf ein Tablett oder eine Schüssel, die Sie mit Küchentüchern ausgelegt haben. Bei der Gärung tritt Flüssigkeit aus, die Sie so auffangen können.
  11. Lassen Sie das Sauerkraut nun zunächst an einem zimmerwarmen Ort reifen. Der Gärprozess ist abgeschlossen, wenn im Glas keine Bläschen mehr aufsteigen. Das dauert etwa eine Woche.
  12. Dann können Sie das Sauerkraut umfüllen in ein anderes, sauberes Gefäß, das nur locker verschlossen sein darf.

Das fertige Sauerkraut können Sie ein Jahr lang an einem kühlen, dunklen Ort lagern - aber wahrscheinlich wird es gar nicht so lange vorhalten.

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Wie gut kennen Sie sich mit Pasta aus?

„Creste di gallo“ nennt man diese schönen Nudeln.
„Creste di gallo“ nennt man diese schönen Nudeln. Die Ähnlichkeit mit dem tierischen Vorbild ist verblüffend. Sie passen besonders gut in Nudelaufläufe. © CreativeFamily/Imago
Der Name dieser Nudelsorte bedeutet „Hahnenkämme“.
Der Name dieser Nudelsorte bedeutet „Hahnenkämme“. © kateryna_92/Imago
Farfalle Pasta
Farfalle ist ihr italienischer Name. Bei der Herstellung werden per Teigrädchen aus einem flachen Pastateig gezackte Quadrate herausgeschnitten. Diese werden dann in der Mitte zusammengedrückt und ergeben so die charakteristische Form. © Digifoodstock/Imago
farfalle-pasta
Bei Pasta sind Tiernamen wohl Trumpf. Auch Schmetterlinge landen auf dem Teller. © Digifoodstock/Imago
Maccheroni Pasta
Diese Nudeln gibt es in kurz oder lang. © Imago
Maccheroni Pasta
Sie heißen Maccheroni und haben eine hohle Röhrenform. Für die Herstellung brauchen Sie eine spezielle Maschine. © Bernd Juergens/Imago
Fussili Pasta
Diese Sorte sollten sogar Pastalaien kennen. Bei uns heißen sie Spirelli, aber ihr eigentlicher Name ist... © CSP_HandmadePictures/Imago
Fussili Pasta
Fussili, was vom italienischen Wort für Spindel herrührt: „fuso“. © magicpitzy/Imago
Mafaldine Pasta
Wenn Sie dagegen den Namen dieser Pastasorte kennen, dürfen Sie sich als Profi bezeichnen. Ursprünglich stammt sie aus Neapel... © 8vfanC/Imago
Mafaldine Pasta
aber heute findet man Mafaldine in ganz Italien. Der Name bedeutet „kleine Königin“ und ist Programm, denn die Nudeln wurden zu Ehren der Königin Mafalde kreiert. © J.Sommer/Imago
Orecchiette Pasta
Diese Pastasorte heißt wiederum, wie sie aussieht. Woran erinnern Sie die kleinen Nudeln? © imageBROKER/Jürgen Pfeiffer/Imago
Orecchiette Pasta
Wenn Sie an kleine Öhrchen denken müssen, liegen Sie richtig. Diese Pasta heißt Orecchiette, was genau das bedeutet. © imageBROKER/Jürgen Pfeiffer/Imago
Penne Pasta
Der Name dieser bekannten Nudelsorte bedeutet „Schreibfeder“ und die Ähnlichkeit in der Form ist wirklich verblüffend. © Digifoodstock/Imago
Penne Pasta
Die Enden der Penne sind wie ein Schreibfederkiel schräg angeschnitten. Sie eignen sich gut zu Soßen mit Gemüse, schmecken aber auch zu kräftigen Käse- oder Sahnesoßen ganz hervorragend. © lbarn/Imago
Rigatoni Pasta
Kurze Röhrennudeln mit mehr oder weniger geriffelter Oberfläche nennt man dagegen... © imageBROKER/Jürgen Pfeiffer/Imago
Rigatoni Pasta
Rigatoni! Auch sie passen zu den gleichen Soßen wie die Penne und sind eine typische Nudelsorte der römischen Tradition. © Peteer/Imago
Bucatini Pasta
Besonders dicke Spaghetti nennt man nicht einfach „besonders dicke Spaghetti“... © rarrarorro/Imago
Bucatini Pasta
sondern Bucatini. Klingt doch gleich viel besser, oder? Damit man die etwas widerspenstigen Nudeln besser essen kann, darf man sie vor dem Kochen zerbrechen – im Gegensatz zu... © Michelle Stark/Imago
Spaghetti Pasta
unserer letzten – und wahrscheinlich bekanntesten – Pasta in der Hitliste. © Digifoodstock/Imago
Spaghetti Pasta
Spaghetti dürfen auf keinen Fall vor dem Kochen zerbrochen werden und zu Bolognese darf man sie eigentlich auch nicht servieren. © Rezeda Kostyleva/Imago
Tagliatelle Pasta
Zu Bolognese passen viel besser diese speziellen, flachen Nudeln, die unsere Bonus-Pasta sind. © Peteer/Imago
Tagliatelle Bolognese Pasta
Serviert wird die sämige Hackfleischsoße mit dem Namen „Ragù alla bolognese“ vor allem mit Tagliatelle. Spaghetti Bolognese gibt es in Italien dagegen überhaupt nicht. Haben Sie jetzt auch so Hunger? © Photology2000/Imago

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