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Rezept

Das ist die wahrscheinlich beste Bolognese der Welt

Spaghetti Bolognese ist nicht nur bei Kindern beliebt.
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Spaghetti Bolognese ist nicht nur bei Kindern beliebt.

Sie schmeckt nach Italien und ist doch auf fast jedem deutschen Nudelteller schon zu Hause gewesen. Die Bolognese ist ein Klassiker, für den Sie Zeit brauchen.

Eins vorne weg: Spaghetti Bolognese sind "Fake News"! Das wahrscheinlich italienischste aller Gerichte stammt überhaupt nicht aus Bologna.

Das ist dem derzeitigen Bürgermeister der Stadt so wichtig, dass er auf Twitter eine Image-Kampagne zu dem Thema ins Leben gerufen hat. Er will die die Geschichte und Tradition seiner Stadt verteidigen und zeigen, für welche Gerichte sie wirklich berühmt sein sollte. So weit so gut, es ändert jedoch nichts daran, dass das, was wir unter dem Namen Spaghetti Bolognese kennen, köstlich ist – wenn es denn richtig zubereitet ist.

Es gibt viele verschiedene Bolognese-Rezepte im Internet und wohl jeder bekannte Koch hat sein Lieblingsrezept. Tim Mälzer macht sie mit Schmorfleisch statt Hack, Jamie Oliver schwört auf getrocknete Tomaten, Alfons Schuhbeck verwendet sogar Puderzucker und Hühnerbrühe. Ob sie nun ein klassisches oder ein raffinierteres Rezept bevorzugen, was die meisten Hobbyköche überrascht ist, dass eine Bolognese unbedingt Wurzelgemüse beinhalten muss. Damit es (zumindest fast) so gut schmeckt wie in Italien, sollten Sie sich an dieses Grundrezept halten:

Rezept für die wahrscheinlich beste Bolognese der Welt

Die Menge reicht für 6 bis 8 Personen:

  • 1 kg Rinderhack oder gemischtes Hack
  • 100 g Butter mit etwas Olivenöl
  • 1 große Gemüsezwiebel
  • 4 mittelgroße Möhren
  • 2 Stangen Staudensellerie
  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 EL Tomatenmark
  • 300 ml Rotwein oder Weißwein
  • 500 ml Rinderbrühe
  • 1 Dose ganze Tomaten (400 g)
  • 3 Lorbeerblätter
  • Salz und Pfeffer
  • 1 bis 2 EL getrockneter Oregano
  • 150 ml Vollmilch
  • etwa 600 g Spaghetti
  • Parmigiano reggiano oder Grana padano

So bereiten Sie die wahrscheinlich beste Bolognese der Welt zu

  1. Schälen Sie die Zwiebel und die Möhren und würfeln Sie sie klein.
  2. Waschen Sie den Staudensellerie, schälen sie ihn und schneiden Sie ihn ebenfalls in kleine Stücke.
  3. Schneiden Sie den Knoblauch in feine Scheiben.
  4. Geben Sie die Butter zusammen mit einem Schuss Olivenöl in einen großen Bräter.
  5. Fügen Sie das Gemüse ohne den Knoblauch hinzu und lassen Sie es auf kleiner Flamme etwa 30 Minuten garen. Es darf dabei nicht anbraten. Rühren Sie also immer wieder um.
  6. Währenddessen braten Sie das Hackfleisch in einer weiteren Pfanne in etwas Olivenöl krümelig an. Braten Sie es in Portionen, damit es nicht zu viel in der Pfanne wird.
  7. Wenn das gesamte Hack krümelig gebraten ist, löschen Sie es mit dem Rot- bzw. Weißwein ab und geben die Milch dazu. Lassen Sie das Ganze aufkochen.
  8. Geben Sie nun die Dose Tomaten zum Hack dazu und das gegarte Gemüse.
  9. Gießen Sie die Rinderbrühe an, geben Sie den Knoblauch und die Lorbeerblätter dazu und lassen Sie die Bolognese auf kleiner Flamme köcheln. Je länger, desto besser, ideal sind zwischen 4 und 5 Stunden.
  10.   Ist die Bolognese gut eingekocht, nehmen Sie die Lorbeerblätter heraus und würzen sie kräftigt mit Salz und Pfeffer.
  11.   Kochen Sie die Spaghetti al dente und servieren Sie die Bolognese dazu, bestreut mit dem geriebenen italienischen Hartkäse.

Der Schüssel zur perfekten Bolognese liegt in den Zutaten und der Zeit, die Sie investieren. Die Soße lässt sich super vorbereiten und wieder aufwärmen. Eigentlich schmeckt sie so sogar besonders gut...

Lesen Sie auch: Wir haben auch das Rezept für die beste Tomatensoße der Welt und Sie brauchen nur drei Zutaten.

ante

Wie gut kennen Sie sich mit Pasta aus?

„Creste di gallo“ nennt man diese schönen Nudeln.
„Creste di gallo“ nennt man diese schönen Nudeln. Die Ähnlichkeit mit dem tierischen Vorbild ist verblüffend. Sie passen besonders gut in Nudelaufläufe. © CreativeFamily/Imago
Der Name dieser Nudelsorte bedeutet „Hahnenkämme“.
Der Name dieser Nudelsorte bedeutet „Hahnenkämme“. © kateryna_92/Imago
Farfalle Pasta
Farfalle ist ihr italienischer Name. Bei der Herstellung werden per Teigrädchen aus einem flachen Pastateig gezackte Quadrate herausgeschnitten. Diese werden dann in der Mitte zusammengedrückt und ergeben so die charakteristische Form. © Digifoodstock/Imago
farfalle-pasta
Bei Pasta sind Tiernamen wohl Trumpf. Auch Schmetterlinge landen auf dem Teller. © Digifoodstock/Imago
Maccheroni Pasta
Diese Nudeln gibt es in kurz oder lang. © Imago
Maccheroni Pasta
Sie heißen Maccheroni und haben eine hohle Röhrenform. Für die Herstellung brauchen Sie eine spezielle Maschine. © Bernd Juergens/Imago
Fussili Pasta
Diese Sorte sollten sogar Pastalaien kennen. Bei uns heißen sie Spirelli, aber ihr eigentlicher Name ist... © CSP_HandmadePictures/Imago
Fussili Pasta
Fussili, was vom italienischen Wort für Spindel herrührt: „fuso“. © magicpitzy/Imago
Mafaldine Pasta
Wenn Sie dagegen den Namen dieser Pastasorte kennen, dürfen Sie sich als Profi bezeichnen. Ursprünglich stammt sie aus Neapel... © 8vfanC/Imago
Mafaldine Pasta
aber heute findet man Mafaldine in ganz Italien. Der Name bedeutet „kleine Königin“ und ist Programm, denn die Nudeln wurden zu Ehren der Königin Mafalde kreiert. © J.Sommer/Imago
Orecchiette Pasta
Diese Pastasorte heißt wiederum, wie sie aussieht. Woran erinnern Sie die kleinen Nudeln? © imageBROKER/Jürgen Pfeiffer/Imago
Orecchiette Pasta
Wenn Sie an kleine Öhrchen denken müssen, liegen Sie richtig. Diese Pasta heißt Orecchiette, was genau das bedeutet. © imageBROKER/Jürgen Pfeiffer/Imago
Penne Pasta
Der Name dieser bekannten Nudelsorte bedeutet „Schreibfeder“ und die Ähnlichkeit in der Form ist wirklich verblüffend. © Digifoodstock/Imago
Penne Pasta
Die Enden der Penne sind wie ein Schreibfederkiel schräg angeschnitten. Sie eignen sich gut zu Soßen mit Gemüse, schmecken aber auch zu kräftigen Käse- oder Sahnesoßen ganz hervorragend. © lbarn/Imago
Rigatoni Pasta
Kurze Röhrennudeln mit mehr oder weniger geriffelter Oberfläche nennt man dagegen... © imageBROKER/Jürgen Pfeiffer/Imago
Rigatoni Pasta
Rigatoni! Auch sie passen zu den gleichen Soßen wie die Penne und sind eine typische Nudelsorte der römischen Tradition. © Peteer/Imago
Bucatini Pasta
Besonders dicke Spaghetti nennt man nicht einfach „besonders dicke Spaghetti“... © rarrarorro/Imago
Bucatini Pasta
sondern Bucatini. Klingt doch gleich viel besser, oder? Damit man die etwas widerspenstigen Nudeln besser essen kann, darf man sie vor dem Kochen zerbrechen – im Gegensatz zu... © Michelle Stark/Imago
Spaghetti Pasta
unserer letzten – und wahrscheinlich bekanntesten – Pasta in der Hitliste. © Digifoodstock/Imago
Spaghetti Pasta
Spaghetti dürfen auf keinen Fall vor dem Kochen zerbrochen werden und zu Bolognese darf man sie eigentlich auch nicht servieren. © Rezeda Kostyleva/Imago
Tagliatelle Pasta
Zu Bolognese passen viel besser diese speziellen, flachen Nudeln, die unsere Bonus-Pasta sind. © Peteer/Imago
Tagliatelle Bolognese Pasta
Serviert wird die sämige Hackfleischsoße mit dem Namen „Ragù alla bolognese“ vor allem mit Tagliatelle. Spaghetti Bolognese gibt es in Italien dagegen überhaupt nicht. Haben Sie jetzt auch so Hunger? © Photology2000/Imago

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