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Gut zu wissen

Was ist der Unterschied zwischen Pancetta und Prosciutto - lassen sie sich austauschen?

Parmaschinken gehört zu den Köstlichkeiten der italienischen Küche.
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Parmaschinken gehört zu den Köstlichkeiten der italienischen Küche.

Pancetta und Prosciutto gehören fest zur italienischen Küche. Beide sind sich so ähnlich, dass sie gegeneinander ausgetauscht werden könnten, oder? Weit gefehlt!

  • In italienischen Rezepten finden sich besondere Zutaten.
  • Dazu gehören auch Pancetta und Prosciutto.
  • Wo liegt der Unterschied und wie können Sie sie verwenden?

Pancetta und Prosciutto sind Wurstwaren aus Schweinefleisch, die Ihnen mit dieser Bezeichnung häufig auf Speisekarten und in italienischen Rezepten begegnen. Es scheint, dass sich die beiden sehr ähnlich sind und möglicherweise sogar austauschbar, aber stimmt das wirklich?

Nein, das stimmt nicht. Pancetta ist Speck aus dem Schweinebauch und wird nicht roh verzehrt, sondern vor dem Essen gekocht oder gebraten. Prosciutto ist dagegen Schinken aus der Hinterkeule des Schweins. Er lässt sich auch sehr gut roh genießen.

Herstellung: So unterscheiden sich Pancetta und Prosciutto

Pancetta schmeckt mild-würzig. Je nach Region wird er mit verschiedenen Gewürzen aromatisiert, mit Salz gepökelt* und luftgetrocknet. Manchmal wird er auch leicht geräuchert. Fettreicher Pancetta wird meist gewürfelt verkauft und kommt dann zum Beispiel in der berühmten Spaghetti alla carbonara zum Einsatz.

Die Schweinekeule aus dem der Prosciutto geschnitten wird, wird mit Salz eingerieben, das mitunter auch Gewürze enthält. Er wird danach über Monate bis Jahre luftgetrocknet. Das Salz entzieht dem Fleisch langsam die Feuchtigkeit und intensiviert den Geschmack. Der berühmteste Vertreter ist sicher der Prosciutto di Parma, zu deutsch Parmaschinken. Sie können den Prosciutto hauchdünn geschnitten kaufen, oder direkt eine ganze Keule erwerben und ihn selbst herunterschneiden.

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Wie wird Pancetta und wie wird Prosciutto verwendet?

Wie bereits oben erwähnt, kennen viele Pancetta von der Zubereitung echter Spaghetti alla carbonara*. Von ihm stammt der würzige, besondere Geschmack in dem sonst eher einfachen Nudelgericht mit der Ei-Käse-Soße. Die Pancetta-Würfel können aber auch angebraten werden, zum Beispiel mit Knoblauch oder auch Zwiebeln und dann in Suppen oder Eintöpfen verwendet werden. Er macht sich auch gut in Beilagen.

Prosciutto werden Sie häufig auf italienischen Vorspeiseplatten finden. Er wird wegen seiner salzigen Würze auch gerne zu Honigmelonen gereicht oder zum Umwickeln von Bohnen oder Spargel* verwendet. Natürlich finden Sie Prosciutto auch als Pizzabelag oder auf Tramezzini.

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Mit diesen Lebensmitteln schlemmen Sie schlechte Laune ganz einfach weg

Stück Lachs
Ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren kann zu Stimmungsschwankungen führen. Kaltwasserfische (bevorzugen Wassertemperaturen unter 20 Grad) wie Lachs, Thunfisch oder Sardinen bringen Sie wieder ins Gleichgewicht, verbessern die Laune und stillen Ihren Hunger. © Ramon Lopez/Imago
Nüsse
Sie essen keinen Fisch? Auch Nüsse sind eine tolle Quelle für Omega-3-Fettsäuren. Mischen Sie Walnüsse, Pecan-Nüsse und Mandeln in Ihr morgendliches Müsli und schon steigt die Stimmung. Zwischendurch kann ein Nussriegel Wunder wirken. © Markus Scholz/dpa
Blattspinat
Folsäure kann den Serotonin-Spiegel im Gehirn erhöhen und damit Ihre Stimmung ausgleichen. Wenn Sie sich niedergeschlagen fühlen, kann Sie ein Salat aus Spinat, großen Limabohnen und Wurzelgemüse schnell wieder auf den Damm bringen. © Willibald Wagner/Imago
Vollkornbrot
Bessern Sie Ihre Selenaufnahme auf, in dem Sie mehr Vollkornprodukte zu sich nehmen. Ein Mangel an Selen kann Sie nämlich ängstlich, reizbar, feindselig und deprimiert machen. Gönnen Sie sich also Vollkornbrot oder Müsli, um Ihren Tag auf dem richtigen Fuß zu beginnen. © Eva Gruendemann/Imago
Haferflocken sind viel besser als ihr Ruf. Gerade zum Frühstück lohnt sich der Alleskönner.
Haferflocken, Bananen, Datteln und fettarme Milchprodukte steigern die Stimmung. In diesen proteinreichen Lebensmitteln ist reichlich Tryptophan. Diese Aminosäure reguliert die Stimmung, wird aber von unserem Körper nicht selbst hergestellt. Ein Mangel kann zu Aggressionen führen. © Gemma Ferrando/Imago
Verschiedene Obstsorten, geschnitten in zwei Schüsseln.
Starke Schwankungen des Blutzuckerspiegels verderben uns die Stimmung und machen uns gereizt und launisch. Setzen Sie auf frisches Obst und Gemüse statt auf zuckerhaltige Snacks. ©  Mykola/Imago
Zitrusfrüchte
Ballaststoffreiche Lebensmittel verringern die Aufnahme von Zucker im Blut und gleichen damit Stimmungsschwankungen aus. Greifen Sie zu Gerste, Äpfeln, Orangen, Süßkartoffeln, Karotten und Bohnen.  © Felix Zahn/dpa
Geröstete salzige Kürbiskerne.
Kürbiskerne stecken voller Tryptophan und Zink und wirken sich deshalb beruhigend auf Ihre Stimmung auf. Sie sind also ein toller Snack, wenn Ihnen mal wieder alles zu viel wird. © Imago
Frische Eier sind ein wichtiger Bestandteil für ein leckeres Omelett – aber nicht der einzige.
Es ist eine gute Idee, den Tag mit einem Omelett zu beginnen. Eier enthalten viele Aminosäuren, die der Körper zum Beispiel zur Produktion von Serotonin benötigt. Außerdem verhindern sie starke Schwankungen des Blutzuckerspiegels.  © Eduardo Lopez/Imago
Brokkoli und Blumenkohl auf einem Holztisch.
Ein Mangel an Vitamin C wird mit Nervosität und Ängstlichkeit in Verbindung gebracht. Essen Sie viele Orangen, Paprika, Kartoffeln, Brokkoli und Co, um vorzubeugen. © Imago

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