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Sängerinnen-Legende

Fassbaender: Meine Liebe zu Richard Strauss

Brigitte Fassbaender
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Sängerinnen-Legende Brigitte Fassbaender.

München - „Kaum ein Komponist interessiert mich so in der ganzen Bandbreite seiner Persönlichkeit“, schreibt Sängerinnen-Legende Brigitte Fassbaender in einem Gastbeitrag für den „Münchner Merkur“ (Mittwochsausgabe).

Anlass ist der 150. Geburtstag von Richard Strauss, der am 11. Juni gefeiert wird. „Weit über mein singendes Leben hinaus konnte ich der Beschäftigung mit seinem Werk aktiv und intensiv die Treue halten, denn nach dem Singen kam die Regie, die mir im Strauss’schen Opernschaffen wunderbare, herausfordernde Aufgaben bot“, so die Intendantin des Garmisch-Partenkirchener Strauss-Festivals, das an diesem Mittwoch eröffnet wird.

In ihrem Beitrag erinnert sich Brigitte Fassbaender auch an den legendären Münchner „Rosenkavalier“, in dem sie die Titelrolle des Oktavian sang. „Die Schule, durch die ich mit Regisseur Otto Schenk und Dirigent Carlos Kleiber gegangen war, war prägend und unverlierbar sowohl was die präzise, temporeich-unsentimentale Auffassung der musikalischen Seite betraf, als auch die schauspielerische Vertiefung der Rolle durch Otto Schenk.“ Sie hoffe nun auf weitere Inszenierungsangebote für Strauss-Opern, „denn da bin ich zu Hause mit Haut und Haaren“. 2015 wird Brigitte Fassbaender ihren fünften „Rosenkavalier“ in Baden-Baden inszenieren.

mm

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