Kann lebensgefährlich enden

Tragen Sie Ihr Haargummi auch am Handgelenk? Dann hören Sie sofort auf damit!

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Viele Frauen mit langen Haaren tragen Haargummis am Handgelenk. Doch das kann lebensgefährlich sein.

Wohin mit dem Haargummi, wenn der Zopf stört? Meistens wandert er dann an das Handgelenk. Warum das sogar in einem Fall lebensgefährlich wurde, erfahren Sie hier.

Ein Haargummi kann so praktisch sein: Schließlich bändigt es die lieben Haare, wenn diese ständig ins Gesicht fallen oder in wichtigen Situationen einfach nur stören. Um sie nicht zu verlieren oder immer zur Hand zu haben, tragen viele Frauen sie an ihrem Handgelenk. Warum Sie sich das aber besser schleunigst abgewöhnen sollten, zeigt dieser schockierende Fall.

Haargummi soll junger Frau fast das Leben kosten: Bakterieninfektion!

Eine US-Amerikanerin namens Audree Kopp dachte sich ebenfalls nichts dabei, als sie ihr Glitzer-Haargummi wieder einmal am Handgelenk "parkte". Doch nur kurze Zeit später bemerkte die junge Frau, dass sich genau dort eine riesige Beule bildete. Diese war rot und geschwollen und tat sehr weh. Erst dachte Kopp, dass sie einem Spinnenbiss zum Opfer gefallen war.

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Doch als die Schwellung immer schlimmer wurde, bekam sie es mit der Angst zu tun und sie ging schnell ins Krankenhaus. Zum Glück. Dort stellte sich heraus, dass es sich um einen angeblich lebensgefährlichen Abszess handelte. Dieser war so bedrohlich, da er weder mit Medikamenten noch mit Antibiotika behandelt werden konnte. Die behandelnden Ärzte behaupten sogar, dass die US-Amerikanerin hätte sterben können.

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Tragisch: Diese junge Mutter verzichtete ihrem Kind zuliebe auf Antibiotika - und stirbt.

Antibotika-resistenter Abszess muss schließlich notoperiert werden 

Der Grund dafür: Das Haargummi irritierte die darunter liegende Haut so stark, dass sie anfälliger für Bakterien und Erreger war. Diese wurden so in die Haut gerieben - und schließlich wurde die Stelle so wund, dass sie sich ernsthaft infizierte. Am Ende musste Kopp sogar operiert werden.

Dennoch hatte sie Glück: "Es hätte ganz anders ausgehen können. Wenn die Infektion einmal in den Blutfluss geht, wurde berichtet, dass Betroffene ins Koma gefallen sind. Dein ganzer Körper wird einfach lahmgelegt. Es hätte schlimmer kommen können", so Kopp gegenüber dem US-Fernsehsender CBS News.

Sie warnt nun auch andere eindringlich davor, Haargummis, die wahre Bakterienschleudern darstellen können, am Handgelenk zu tragen.

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jp

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