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Körper und Geist zur Höchstleistung bringen

Biohacking: Sinnvoller Trend oder überflüssige Form der Selbstoptimierung?

Das Beste aus sich herausholen, indem man den Körper „umprogrammiert“: Das Prinzip hinter Biohacking. Wie das funktionieren soll, erfahren Sie hier.

Am Ende gehe es bei Biohacking darum, die Kontrolle über die eigene Biologie zurückzugewinnen und diese bestmöglich für sich arbeiten zu lassen, zitiert das Wissensportal GEO den Buchautor und Biohacker Max Gotzler. Sogenannte Biohacks sollen dabei helfen, das Beste aus sich und dem eigenen Körper herauszuholen. Ein solcher Biohack kann etwa hochintensives Cardio-Intervalltraining sein, um die körperliche Fitness zu verbessern oder aber Priorisierung, um Stress zu reduzieren. Der Ansatz ist eher ganzheitlich: Ziel des Biohacking-Prinzips ist es, mithilfe kleiner Veränderungen Körper und Geist zu „hacken“, um leistungsfähiger, gesünder und fitter zu werden.

Besser schlafen, den Stoffwechsel dauerhaft anheizen, Stress reduzieren* und glücklicher leben: Eine Reihe von Zielen, die Biohacker dem Portal fitforfun zufolge erreichen wollen. Geschafft werden soll all dies, indem man versucht – ähnlich einem Hacker, der ein Computerprogramm verändern will – das körpereigene Programm durch Reize zu verändern, zitiert GEO den Sportmediziner Wilhelm Bloch. Solche Reize oder auch „Biohacks“ variieren je nach Bereich, den man optimieren will. Und teilweise führen sie auch an die körperliche Grenzen.

Biohacking: Beispiele für „Biohacks“, die Körper und Geist positiv beeinflussen sollen

  • Intervallfasten
  • gesunde Fette aus Lein-, Oliven- oder Walnussöl
  • Sportprogramme, die maximales Verausgaben in kurzer Zeit möglich machen (etwa HIIT-Training)
  • Training am Morgen und nicht am Abend
  • für besseren Schlaf Blaulicht am Abend meiden
  • ausreichend Vitamin D für eine bessere Leistungsfähigkeit tagsüber
  • regelmäßige Meditation
  • Stressoren ausblenden (etwa Smartphone in den Flugmodus schalten) und Prioritäten setzen, um chronischen Stress zu vermeiden
Ernährung, Bewegung, Entspannung: Biohacking ist ein Prinzip, das alle Lebensbereiche positiv beeinflussen soll.

Manche „Biohacks“ können eher schaden als nutzen

Dass sich oben genannte Regeln positiv auf das Wohlbefinden auswirken, ist nichts Neues für Sie? Das Rad haben Biohacker in der Tat nicht neu erfunden. Sie betonen allerdings, dass ihr Ansatz die menschliche Biologie stärker mit einbezieht als andere „Optimierungsverfahren“. Jeder Biohack hat demnach das Ziel, den menschlichen Organismus bestmöglich zu fördern, um so Schlafqualität, körperliche Fitness oder mentale Gesundheit zu stärken.

Der ganzheitliche Ansatz spricht für das Biohacking. Denn Körper und Geist beeinflussen sich gegenseitig – positiv wie negativ. Jedoch birgt Biohacking auch Gefahren. „An sich ist der Begriff Biohacking nicht so schlecht, auch wenn es eigentlich ein bisschen wie alter Wein in neuen Schläuchen ist. Aber man kann sich einige Dinge darunter vorstellen, die sinnvoll sind“, zitiert GEO Sportmediziner Bloch. Allerdings würde unter dem Begriff extrem viel zusammengefasst werden „und für vieles fehlt die Evidenz“, so Bloch. Es fehle etwa bei bestimmten Nahrungsergänzungsmitteln der Nachweis, dass diese wirklich etwas bringen. Manche „Biohacks“ könnten im schlimmsten Fall sogar eher schaden als nutzen, so Bloch. Etwa, wenn jemand seinen Körper mit Eisbaden an die Grenzen bringt. (jg) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Weiterlesen: Für ein kluges Köpfchen: So funktioniert die MIND-Diät.

So gesund ist die Mittelmeerdiät

Wer sich nach der Mittelmeerdiät ernährt, setzt auch auf pflanzliche Fette. Ein Klassiker ist Olivenöl. Foto: Christin Klose
Wer sich nach der Mittelmeerdiät ernährt, setzt auch auf pflanzliche Fette. Ein Klassiker ist Olivenöl. Foto: Christin Klose © Christin Klose
Gabriele Janthur ist Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale NRW. Foto: Verbraucherzentrale NRW
Gabriele Janthur ist Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale NRW. Foto: Verbraucherzentrale NRW © Verbraucherzentrale NRW
Margret Morlo ist Diätassistentin und Redakteurin beim Verband für Ernährung und Diätetik (VFED). Foto: Margret Morlo
Margret Morlo ist Diätassistentin und Redakteurin beim Verband für Ernährung und Diätetik (VFED). Foto: Margret Morlo © Margret Morlo
Gegrillter Fisch ist ein Klassiker der Mittelmeerküche. Dazu kann man zum Beispiel einen frischen Salat kombinieren. Foto: Manuela Rüther
Gegrillter Fisch ist ein Klassiker der Mittelmeerküche. Dazu kann man zum Beispiel einen frischen Salat kombinieren. Foto: Manuela Rüther © Manuela Rüther
Zur Mittelmeerküche gehören auch Nudeln, keine Frage. In einem Auflauf lassen sie sich gut mit Gemüse kombinieren. Foto: Manuela Rüther
Zur Mittelmeerküche gehören auch Nudeln, keine Frage. In einem Auflauf lassen sie sich gut mit Gemüse kombinieren. Foto: Manuela Rüther © Manuela Rüther

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