Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Mit roten Augen nach zwei Tagen zum Arzt

+
Mit roten Augen nach zwei Tagen zum Arzt

Berlin - Zu viel Sonne, Allergien, Zugluft oder Klimaanlage: Rote, brennende oder juckende Augen sind oft ein Symptom einer Bindehautentzündung.

Bindehautentzündung entsteht, wenn die Augen gereizt werden oder mit Bakterien oder Viren infiziert sind. Rote Augen können manchmal selbst mit rezeptfreien Augentropfen behandelt werden. Aber nicht immer sind die Beschwerden harmlos. “Zum Augenarzt sollte man gehen, wenn die Beschwerden länger als zwei bis drei Tage andauern oder wenn Schmerzen oder Sehstörungen auftreten“, rät Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer in Berlin.

Grundsätzlich sollten ohne Rücksprache mit dem Augenarzt keine gefäßzusammenziehenden Augentropfen, sogenannte Weißmacher, angewendet werden. Sie sorgen zwar schnell für eine Besserung, können aber nach einigen Wochen zu dauerhaft roten Augen führen. Deshalb ist die Anwendung auf eine Woche begrenzt.

Ist die Rötung durch eine Allergie verursacht, helfen außer speziellen Augentropfen auch mit kalten Wasser getränkte Kompressen. Hausmittel wie Kamillen- oder andere Kräutertees sind nicht geeignet, sie können Bakterien in die Augen einschleppen.

Gegen trockene Augen oder bei Augenreizungen helfen künstliche Tränen. Das sind Tropfen oder Gele, die das Auge feucht halten und schmieren. Bei ihrer Anwendung passieren aber leicht Fehler, deshalb sollte man sich die Handhabung von Fachleuten zeigen lassen. Augentropfen sind nach Anbruch nur begrenzt haltbar - je nach Präparat zwischen einem Tag und sechs Wochen. Das Öffnungsdatum deshalb am besten direkt auf der Packung notieren.

Einige Präparate sind mit Konservierungsmitteln vor einer unerwünschten Verkeimung geschützt. Werden sie häufig gebraucht, sind unkonservierte Augentropfen oft besser geeignet, denn Konservierungsmittel können auf Dauer die Zusammensetzung des Tränenfilms verändern.

dpa

Kommentare