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Online-Meldestelle für Ambrosie eingerichtet

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Ambrosia: Die Pollen der Pflanze sind aggressiv.

Seit einigen Jahren breitet sich die Ambrosia in Europa rasant aus. Wissenschaftler fordern das die hochallergene Pflanze ausgerottet wird. Ab sofort gibt es eine Online-Meldestelle:

Das zum Landwirtschaftsministerium gehörende Julius Kühn-Institut (JKI) richtete das Webportal watson.jki.bund.de ein, in das Funde des Beifuß-Gewächses gemeldet werden können.

Das JKI, das Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, bittet um Mithilfe der Bevölkerung, damit die Ausbreitung der Ambrosia artemisiifolia in Deutschland besser dokumentiert werden kann. Dazu werden Angaben unter anderem zum Fundort und zur Größe des Bestandes benötigt. Für zusätzliche Mitteilungen kann eine E-Mail gesendet werden an ambrosia@jki.bund.de.

Hier geht es zum Web-Atlas für Schadorganismen: watson.jki.bund.de

Seit einigen Jahren breitet sich die Ambrosie in Europa sehr stark aus. Dies beunruhigt Mediziner und Wissenschaftler insbesondere wegen der aggressiven Pollen der Pflanze, die tränende und juckende Augen, Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit und Heuschnupfen auslösen können auch bei Menschen, die bislang nicht an Allergien litten.

Eine Reihe von Wissenschaftlern hat im vergangenen Jahr für jeden ersten Samstag im Sommer den „International Ragweed Day“ ausgerufen, der in dieser Woche (23. Juni) zum ersten Mal stattfindet. An diesem Tag soll verstärkt über die Ambrosie informiert werden. Die Pflanze blüht zu diesem Zeitpunkt noch nicht, ist aber bereits groß genug, um sicher erkannt und bekämpft zu werden.

dapd

MEHR INFOS ZU AMBROSIE unterwww. pflanzengesundheit.jki.bund.de  und unter www.halt-ambrosia.de

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