Welchen Effekt hat das Prickeln?

Mineralwasser: Gesünder mit oder ohne Kohlensäure?

Luftblasen steigen in Wasser nach oben (Symbolbild).
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Viele Menschen das frische Prickeln in Mineralwasser mit Kohlensäure (Symbolbild).

Bei Mineralwasser scheiden sich die Geister: Die einen mögen es prickelnd, die anderen eher still. Doch welche Variante ist denn nun die gesündere? Und was ist Kohlensäure überhaupt?

Berlin – Viele Menschen mögen sprudelndes Mineralwasser. Den besonderen Frische-Kick verleiht dem Durstlöscher die darin enthaltene Kohlensäure. Sie ist teilweise natürlich, teilweise zugesetzt. Besonders Mineralwasser aus Quellen in Vulkanregionen perlt von Natur aus ein wenig. Um ein starkes Prickeln zu erreichen, fügen Hersteller aber meist noch durch Gärungs- oder Verbrennungsprozesse gewonnene Kohlensäure hinzu. Das Wasser trägt dann den Hinweis „mit Kohlensäure versetzt“. Doch wie gesund ist Sprudelwasser eigentlich?*

Wie gesund Mineralwasser ist, ist weniger von der Kohlensäure abhängig, als vom jeweiligen Mineraliengehalt. Mineralien gelangen ins Wasser, wenn Regenwasser im Erdboden versickert und dabei mehrere Gesteinsschichten mit verschiedenen mineralischen Eigenschaften passiert. In Mineralwasser, das von Natur aus ein wenig Kohlensäure enthält, stecken in der Regel mehr Mineralien als in stillem Wasser. Wer einen empfindlichen Magen hat oder zu Sodbrennen neigt, sollte stilles Wasser bevorzugen. Ansonsten ist die Entscheidung zwischen stillem und sprudelndem Wasser vor allem eine des Geschmacks. *24vita.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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