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Kalorien einsparen

Light-Lebensmittel bei Stiftung Warentest: Finger weg von diesen fünf Produkten

Bei vielen Menschen landen regelmäßig Light-Produkte im Einkaufswagen - nicht immer die richtige Entscheidung.
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Bei vielen Menschen landen regelmäßig Light-Produkte im Einkaufswagen - nicht immer die richtige Entscheidung.

Das verlockende Werbeversprechen von Light-Produkten: Sie können essen, ohne dick zu werden, weil weniger Kalorien enthalten sind. In einigen Fällen schlichtweg Lüge.

Wer abnehmen möchte, greift gerne zu Light-Produkten. Diese sollen weniger Kalorien enthalten als "normale" Lebensmittel. Doch um Fett und Zucker einzusparen, verwenden Hersteller häufig umstrittene Süßstoffe, Zusatzstoffe und ungesunde Fette. Die Stiftung Warentest nahm 77 Light-Produkte von Käse über Frikadellen bis hin zu Milchdrinks unter die Lupe - und entlarvte so einige Kalorienbomben.

Ungesunde Fette und umstrittene Zusatzstoffe in jedem zweiten Light-Produkt

Mit Slogans wie "Nur 0,1 % Fett" oder "30 % weniger Zucker" locken Light-Produkte die Supermarkt-Einkäufer - und es wirkt: Rund 40 Prozent der Deutschen greifen eigenen Angaben zufolge zu zucker- und fettreduzierten Waren, wie Stiftung Warentest berichtete. Doch das ist nicht immer die richtige Entscheidung, wie die Verbraucherorganisation warnt. Sie testete 77 ausgewählte Light-Produkte, ob diese halten können, was sie versprechen. Dafür wurden Nährwerttabellen und Zutatenlisten mit denjenigen der herkömmlichen Produkte verglichen.

Die Ergebnisse des Light-Produkte-Checks im Überblick:

  • Bei 60 Prozent der untersuchten Light-Produkte sparen Konsumenten deutlich Kalorien ein.
  • Bei einem Drittel der Lebensmittel kommt es zur geringen Kalorien-Ersparnis.
  • Fünf Produkte enthalten allerdings genauso viele Kalorien wie herkömmliche Produkte.
  • Bei jedem zweiten Light-Produkt fand Stiftung Warentest ungesunde Fette, umstrittene Süß- und Zusatzstoffe. Eine Folge der veränderten Rezeptur, die Hersteller bei Light-Produkten einsetzen.

Lesen Sie auch: Frau ernährt sich 40 Tage ohne Zucker - das hat schwerwiegende Folgen.

Umfrage zum Thema

Light-Produkte: Die Gewinner und Verlierer bei Stiftung Warentest

Es gibt viele Light-Produkte, die ihr Versprechen halten und mit denen Sie tatsächlich eine Menge Kalorien einsparen können. Dazu zählen der Stiftung Warentest zufolge:

  • Sahne/Schlagsahne: Crème zum Kochen mit pflanzlichem Fett 7% Fett von Alpenland
  • Sahne/Schlagsahne: Cremefine zum Kochen 7% Fett von Rama
  • Crème fraiche: Crème Leicht nur 15% Fett von Penny
  • Frucht­joghurt: Erdbeer von Zott Jogolé
  • Milch­misch­getränk: Classic von Danone Actimel
  • Frisch­käsezube­reitung: Balance von Philadelpia
  • Käse: Cremig-leicht 16% Fett absolut von Géramont
  • Halb­fett­margarine: Balance 50% weniger Fett von Rama
  • Erdbeer Konfitüre Extra von Real Tip
  • Tomaten Ketchup von Lidl Kania

Im Video: Helfen Light-Produkte wirklich beim Abnehmen?

Fünf Light-Produkte konnten allerdings nicht überzeugen, weil sie genauso viele Kalorien enthalten wie ähnliche Produkte, die nicht als light gekennzeichnet sind. Folgende Light-Produkte können nicht halten, was sie versprechen:

  • Activ Schoko Müsli Traditionell weniger süß von Aldi Nord Gletscherkrone
  • Vitalis Knusper Pur weniger süß von Dr. Oetker
  • Müsli Schoko mit Hafervollkornflocken und 20% feiner Schokolade von Kölln
  • Alphabet von Nestlé Nesquik
  • Choco Krispies Lecker wie immer von Kellogg's

Weiterlesen: Zuckerfreie Ernährung: So nehmen Sie schnell und gesund ab.

jg

Schnell schlank und fit: Acht gesunde Zuckeralternativen

Reissirup auf einem Löffel
Die wenigsten kennen ihn, doch Veganer schätzen ihn schon seit langem: den Reissirup. Auf den ersten Blick hat er die gleiche Konsistenz und Farbe wie Honig, doch er ist transparenter. Dennoch kann man mit Reissirup sein Frühstück aufpeppen. Er süßt zwar etwas weniger als Haushaltszucker, hat dafür aber einen leicht karamellartigen Geschmack. Zudem enthält er viele Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen oder Kalzium und hält dank seiner Mehrfachzucker den Zuckerausstoß gering. © J. Pfeiffer/Imago
Kokosblütenzucker in Schale und Kokosnuss
Kokosblütenzucker, auch Kokos- oder Palmzucker genannt, ist dank seines niedrigen glykämischen Index bereits ein Star in der veganen und der Paleo-Community. Deshalb wird er besonders bei Diabetes, hohem Blutdruck oder Herzerkrankungen empfohlen. Der Kokoszucker wird aus dem Nektar der Kokospalme hergestellt und ist ebenfalls reich an diversen Mineralstoffen. Dennoch schmeckt er nicht nach Kokos, sondern hat ebenfalls eine karamellige Note. Man kann ihn 1:1 wie braunen Zucker verwenden. © J. Pfeiffer/Imago
Ahornsirup auf Waffel
Wer schon einmal in den USA oder Kanada war, kennt ihn meist auf Pancakes zum Frühstück: den Ahornsirup. Als gesunde Alternative ist er bei Veganern sehr beliebt. Er wird aus kanadischen Ahornbäumen gewonnen und als Saft eingekocht. Er gilt als natürliches Süßungsmittel und ist in verschiedenen Qualitätsgraden (AA, A, B, C, D) erhältlich. Auch Ahornsirup wird für seine vielen Mineralstoffe und Spurenelemente geschätzt. Zudem sollen darin befindliche Substanzen antioxidativ und entzündungshemmend wirken. © Kia Cheng Boon/Imago
Birkenzucker in Schale und Löffel
Xylit wurde ursprünglich aus Birkenholz gewonnen, deshalb ist er auch als Birkenzucker bekannt. Wie die Krankenkasse AOK weiter informiert, wird er heute allerdings aus Maiskolbenresten, Stroh oder anderen Hölzern hergestellt. Der Zuckeralkohol hat deutlich weniger Kalorien als Zucker. © J. Pfeiffer/Imago
Birkenzucker in Schale und Löffel
Neben Xylit gehört auch Erythrit zu den Zuckeralkoholen und wird als Zuckeraustauschstoff verwendet. Er sieht dem Haushaltszucker ebenfalls gleich und schmeckt süß. Er kommt in natürlicher Form in Käse, Mais oder Obst vor und wird durch Fermentation gewonnen. Erythrit enthält ebenfalls kaum Kalorien und beeinflusst nicht den Blutzucker- oder Insulinspiegel. Daher wird er bei Diabetes oder Übergewicht empfohlen. Allerdings süßt er nicht so stark wie Xylit oder normaler Haushaltszucker. © J. Pfeiffer/Imago
Gesundes Frühstück, Müslischüssel mit Obst
Agavensirup ist ein Süßungsmittel, das aus der Agavenpflanze gewonnen wird. Hier gilt wie bei Apfeldicksaft: Sie sollten das Produkt in Maßen genießen, weil es hauptsächlich aus Fruchtzucker besteht. Agavensirup hat aber weniger Kalorien als Zucker, was ihn zum besseren Diät-Begleiter macht. Auch für die Umwelt ist der Kauf von Agavendicksaft eher schädlich, auch wegen der langen Transportwege. Sie wollen nicht auf Agavensirup verzichten? Greifen Sie in dem Fall am besten zum Bio-Produkt.  © Imago
Griechischer Joghurt mit frischen Früchten steht neben einem Glas voller Honig
Honig gilt seit Menschengedenken als wertvolles Nahrungs- und Heilmittel. Er wird von Bienen aus gesammeltem Nektar von Blüten oder durch Ausscheidungsprodukte verschiedener Läusearten, dem sogenannten Honigtau, produziert. Honig besteht zu 80 Prozent aus reinem Zucker. Heutzutage wird er als Süßungsmittel genutzt und seit der Antike für seine entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung bei diversen Erkrankungen gerühmt. © Imago
Stevia wird aus der südamerikanischen Pflanze Stevia rebaudiana (auch "Süßkraut" oder "Honigkraut" genannt) gewonnen und ist ebenfalls ein natürlicher und beliebter Süßstoff. Er besteht großteils aus den sogenannten Stevioglycosiden und hat weder Kalorien noch Zucker. Daher ist Stevia bei Diabetes, Insulinresistenz und sogar zur Kariesprophylaxe geeignet. Doch Vorsicht: Der Süßstoff ist bis zu 300 Mal süßer als herkömmlicher Haushaltszucker.
Stevia wird aus der südamerikanischen Pflanze Stevia rebaudiana (auch "Süßkraut" oder "Honigkraut" genannt) gewonnen und ist ebenfalls ein natürlicher und beliebter Süßstoff. Er besteht großteils aus den sogenannten Stevioglycosiden und hat weder Kalorien noch Zucker. Daher ist Stevia bei Diabetes, Insulinresistenz und sogar zur Kariesprophylaxe geeignet. Doch Vorsicht: Der Süßstoff ist bis zu 300 Mal süßer als herkömmlicher Haushaltszucker. © Marijan Murat/dpa

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