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Mit der Oma um die Kampenwand

Aschau i. Ch. - Die Gemeinden rund um die Kampenwand wollen das Wanderweg-Angebot auf dem bekanntesten Berg des Chiemgaus erweitern. Bayerns Umweltminister Markus Söder zeigt sich begeistert.

"Ökologie und Tourismus müssen stärker verbunden werden", betonte Söder beim Ortstermin auf der Kampenwand am Montag. Die Umweltbildung müsse durch solche Wanderwege gefördert werden, so der Umweltminister. "Was man kennt, schätzt man und was man schätzt, schützt man", ist er sich sicher. Deshalb sollten die Chiemgau Gemeinden um die Kampenwand das Projekt "Naturrundwanderweg Kampenwand" unbedingt weiter verfolgen.

Söder selbst hat bereits als Kind im Chiemgau Urlaub gemacht und bezeichnet die "wundervolle Gegend" als "eine der schönsten in Bayern".

Die Urlauber sind laut Aschaus Bürgermeister, Werner Weyerer, ein Grund, warum die Idee "Rundwanderweg" geboren wurde. "Der neue Naturrundwanderweg soll eine Fortsetzung, des bestehenden Weges von der Kampenwand-Seilbahn-Bergstation werden. An der Südseite der Kampenwand muss dafür ein bestehender Trampelpfad ausgebaut werden."

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Die Kosten für diese Wege-Ertüchtigung liegen im sechstelligen Bereich. Eine genaue Summe könne aber erst bestimmt werden, wenn das Konzept ausgereift sei, so der Bürgermeister. Dafür müssen erst einmal die entsprechenden Gespräche mit den zuständigen und betroffenen Behörden geführt werden.

Schon jetzt ist klar, dass der Ausbau in ein gesamttouristisches Konzept eingebunden sein muss. Deshalb sind neben Aschau die Traunsteiner Gemeinden Unterwössen, Grassau, Marquartstein und Schleching genauso an der Planung beteiligt wie die beiden Rosenheimer Gemeinden Bernau und Frasdorf.

Der Rosenheimer CSU-Landtagsabgeordnete Klaus Stöttner ist tourismuspolitischer Sprecher der CSU-Fraktion und von dem Projekt begeistert: "Tourismus muss ökologisch verträglich weiterentwickelt werden. Uns ist es ein hohes Anliegen, dass Familien und Kinder auch in den heimischen Bergen gut wandern können. Auch Großeltern und körperlich beeinträchtige Menschen sollen auf der Kampenwand wandern können."

Christine Zigon

Rubriklistenbild: © cz

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