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Wichtig fürs Herz

Kaliummangel erkennen: Diese Symptome sprechen dafür, dass Sie mehr Kalium brauchen

Wer sich ausgewogen ernährt, nimmt in der Regel alle wichtigen Nährstoffe zu sich. Doch selbst in diesem Fall kann es zu Kaliummangel kommen. So erkennen Sie ihn.

Sie lassen sich regelmäßig vom Hausarzt durchchecken? Das sollten Sie beibehalten. Denn auf diesem Wege können Krankheiten frühzeitig diagnostiziert und behandelt werden, was etwa in Hinblick auf Krebserkrankungen* lebensrettend sein kann. Doch auch harmloseren Beschwerden können durch den regelmäßigen Check-up beim Arzt vorgebeugt werden. Mithilfe eines großen Blutbilds erkennen Hausärzte, welche Werte nicht der Norm entsprechen. Diese abweichenden Werte können wiederum auf bestimmte Krankheiten hindeuten oder die Entstehung von Krankheiten frühzeitig darlegen, weshalb ärztlicher Rat gefragt ist.

In Hinblick auf den Kalium-Spiegel im Blut gilt der Deutschen Herzstiftung zufolge: Der Normbereich liegt zwischen 3,6–4,8 mmol/l. Für Menschen mit Herzrhythmusstörungen ist es oft ratsam, die Kalium- und Magnesiumwerte in hochnormale Bereiche zu bringen, heißt es vonseiten der Herzstiftung. Dadurch ließe sich in einigen Fällen eine Abnahme der Herzrhythmusstörungen erreichen.

Kaliummangel ist deshalb gefährlich, weil dadurch das Risiko für Herzprobleme steigt. Der Muskel zieht sich häufiger zusammen (Kontraktion) und schlägt schneller, was gefährliche Herzrhythmusstörungen zur Folge haben kann. Wie der Norddeutsche Rundfunk (NDR) weiter informiert, unterscheiden Mediziner zwischen akutem und chronischem Kaliummangel.

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Walnüsse sind Kaliumlieferanten.

Mögliche Symptome: So macht sich Kaliummangel bemerkbar

Wie das Fachportal MDS Manual und der NDR informieren, können folgende Symptome auf einen Kaliummangel hindeuten:

  • Schwäche
  • Krämpfe
  • Zittern
  • Lähmungen der Muskeln
  • Herzrhythmusstörungen
  • Nierenprobleme*
  • Muskelschwäche (Paresen)
  • Müdigkeit
  • Verstopfung oder vermehrte Urinausscheidung (Polyurie)

Nur der behandelnde Arzt kann einen Kaliummangel diagnostizieren und die entsprechende Therapie einleiten. Ob eine Ernährungsumstellung mit mehr kaliumreichen Nahrungsmitteln wie Gemüse, Nüsse oder Kartoffeln ausreicht oder Kaliumpräparate verschrieben werden, liegt im Ermessen des Arztes. (jg) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Emma Innocenti via www.imago-images.de

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