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Hitze lässt Ozonwerte in die Höhe schnellen

Ozonkarten
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Die Zeitraffer-Ozonkarte des Bayerischen Umweltministeriums

München - Die heißen Temperaturen sorgen in Bayern für einen Anstieg der Ozonwerte. Empfindliche Menschen sollten es deshalb ruhig angehen lassen  *** OZONKARTEN IN ZEITRAFFR ***

Link-Tipps:

Zeitraffer-Ozonkarte

Wettervorhersage für Ihre Region

Der Vorgang passiert in den unteren Luftschichten der Atmosphäre: Dort bildet sich in etwa zehn Kilometern Höhe bei intensiver Sonneneinstrahlung durch photochemische Reaktionen von Sauerstoff und Luftverunreinigungen das Ozon. Der eigentlich für die Erdatmosspähre wichtige Stoff (Stichwort "Ozonloch") ist im Sommer in hohen Konzentrationen für den "Sommersmog" verantwortlich und dieser für ozon-bedingte Gesundheitsprobleme. Bei Menschen mit Atemwegsproblemen kann dies dazu führen, dass sich Symtome wie Husten, Brustschmerzen oder Asthmaanfälle verschlimmern. Gesunde Menschen spüren den Sommersmog möglicherweise durch Kopfschmerzen oder andere Herz-Kreislauf-Reaktionen.

Bei einem Wert von 180 Mikrogramm bodennahen Ozons wird deshalb eine staatliche Ozonwarnung ausgegeben. Gesundheitlich empfindliche Personen sollten dann auf anstrengende Tätigkeiten im Freien verzichten. Auch sportliche Ausdauerleistungen sollten vermieden werden.

Da dieses bodennahe Ozon vor allem durch Schadstoffe wie Autoabgase gebildet wird, können auch Fahrverbote verhängt werden.

Wie die aktuellen Ozonwerte in Bayern aussehen, zeigt eine Karte des Bayerischen Umweltministeriums. In Zeitraffer werden auf dieser Karte regionen-genau die Entwicklungen über 24 Stunden hinweg dargestellt. Gestern wurde der Grenzwert von 180 Mikrogramm zum Beispiel noch nirgendwo erreicht. Die Höchstwerte waren jedoch stellenweise schon im Bereich von 150 Mikrogramm.

re/ro24

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