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Ab 15. März

Impfpflicht für Pfleger: Kostet die Angst vor dem Piks einigen den Job?

Ein Arzt impft einen Mann. (Symbolbild)
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Der Bundestag hat eine erste begrenzte Corona-Impfpflicht beschlossen. (Symbolbild)

Ab 15. März soll bundesweit eine einrichtungsbezogene Corona-Impfpflicht gelten. Das betrifft auch viele Pfleger in Sachsen. Doch das passt einigen nicht.

Dresden – Seit längerem diskutiert die Bundesregierung über eine allgemeine Impfpflicht. Bundeskanzler Olaf Scholz (63, SPD) hat bereits klar gemacht, dass er für einen entsprechenden Gesetzeswurf ist. Er sieht aber das Parla­ment am Zug, das in sogenannten Gruppenanträgen vorzubereiten. Bis Ende März soll laut der SPD der Gesetzgebungsprozess abgeschlossen sein. Was allerdings sicher ist: Ab Mitte März wird es bereits eine Corona-Impfpflicht für alle Pflege- und Rettungsberufe geben.
Doch manche Pfleger wollen sich gegen die einrichtungsbezogene Impfpflicht weigern, weiß 24vita.de.*

Der Bundestag und der Bundesrat haben gemeinsam das „Gesetz zur Stärkung der Impfprävention gegen Covid-19“ beschlossen. Mit Blick auf Sachsen sind von den etwa 250.000 Pflegekräften gerade mal 65 Prozent geimpft. Wer die Impfung nicht nachholt, dem droht die Kündigung und damit die Arbeitslosigkeit. Bei Nachfragen geben viele von ihnen an, Angst vor dem Piks und mögliche Nebenwirkungen zu haben. Als Impfgegner bezeichnen sie sich mehrheitlich nicht.

Manche Angestellte, die sich nicht impfen lassen möchten, wollen sogar gerichtlich gegen die Impfpflicht vorgehen. Sie fühlen sich in die Ecke gedrängt, in die Arbeitslosigkeit getrieben und wollen sich dagegen wehren. Dennoch ist es kaum vorstellbar, dass manche sogar lieber finanzielle Einbußen in Kauf nehmen, als sich impfen zu lassen. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.