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Apfelessig: So soll das Hausmittel gegen Mundgeruch bis Blähungen helfen

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Es gibt bessere Gerüche als Apfelessig - doch das Hausmittel soll bei etlichen Beschwerden Abhilfe schaffen.
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Mit Apfelessig die Verdauung regulieren, den Blutdruck senken und die Haut verbessern? So machen Sie sich die antibakterielle Wirkung von Apfelessig zunutze.

  • Apfelessig gilt seit jeher als Heilmittel gegen alle möglichen Beschwerden.
  • Wissenschaftlich erwiesen ist nur ein Effekt.
  • Antibakterielle Wirkung soll auch gegen Fußpilz helfen.

Apfelessig verwenden Sie nur für das Salatdressing? Dann sollten Sie jetzt weiterlesen. Denn Apfelessig ist weit mehr als ein Würzmittel. Als Haus- und Heilmittel wird er bereits seit jeher gegen unzählige Beschwerden eingesetzt. So soll das Nahrungsmittel bei Erkältung, Verdauungsbeschwerden sowie Sodbrennen helfen und sogar Übergewicht reduzieren können.

Positive Effekte von Apfelessig? Das sagt Ernährungsexpertin

Vergorene Apfelreste sind die Basis von Apfelessig, den man im Supermarkt kaufen kann. Im Grunde handelt es sich um Apfelmost, dem künstlich Essigsäure zugesetzt wird. Verfechter des Hausmittels schwören auf die gesundheitsfördernde Wirkung, die den Inhaltsstoffen nachgesagt wird. So soll Apfelessig nicht nur wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme enthalten, sondern auch basisch auf den Körper wirken.

Allerdings gebe es für die gesundheitlichen Effekte von Apfelessig keine wissenschaftlichen Beweise, wie das Portal Fitbook Ernährungsexpertin Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zitiert. "Abgesehen von einer leicht antibakteriellen Wirkung des Apfelessigs aufgrund der enthaltenen Säure (Essigsäure) gibt es keine wissenschaftlichen Belege für die versprochenen Wirkungen", so Gahl. Doch Apfelessig enthalte unter anderem Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen und Zink, alles Inhaltsstoffe, die für unseren Körper wichtig sind.

Innerliche Anwendung von Apfelessig - die Wirkung im Überblick:

  • Apfelpektin in Apfelessig soll cholesterinsenkend wirken.
  • Morgens auf nüchternen Magen soll Apfelessig (Achtung: Apfelessig nicht pur, sondern mit Wasser verdünnt konsumieren) den Stoffwechsel anregen.
  • Dem Hausmittel wird blutzuckerregulierende Wirkung nachgesagt.
  • Essig hergestellt aus Äpfeln soll die Verdauung fördern sowie Sodbrennen und Blähungen vorbeugen.
  • Apfelessig kann den Appetit zügeln und durch das enthaltene Kalium entwässernd und entschlackend wirken.
  • Außerdem soll Apfelessig blutdrucksenkende Wirkung entfalten und das Immunsystem stärken.

Bei der Einnahme von Apfelessig sollten Sie darauf achten, ihn immer mit Wasser (am besten lauwarm) zu mischen und die tägliche Dosis von zwei Teelöffeln nicht zu überschreiten.

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Apfelessig gegen unreine Haut und Zahnfleischentzündung

Apfelessig wirkt leicht antibakteriell und enthält Substanzen, die ihn auch für die äußerliche Anwendung interessant machen. In folgenden Bereichen soll Apfelessig ebenfalls positive Wirkung entfalten:

  • Mundhygiene: Apfelessigwasser kann als Mundwasser verwendet werden. Vor allem bei Entzündungen im Mund soll er durch seine antibakterielle Wirkung Wunder wirken. Dem Portal Heilpraxisnet zufolge sollte man dazu einen halben Teelöffel Essig in ein Glas Wasser geben. Auch gegen Mundgeruch soll das Spülen helfen. Doch die Apfelessig-Spülung sollte nicht dauerhaft angewendet werden, weil der Essig den Zahnschmelz angreift.
  • Gesichtswasser: Eine Apfelessig-Wasser-Mischung auf ein Wattepad geben und damit fettige Hautstellen abtupfen - diese Prozedur soll gegen unreine Haut helfen.
  • Fußbad: Ein Fußbad mit Apfelessig soll die Schweißproduktion reduzieren können sowie Fußpilz und Nagelpilz bekämpfen. Dazu einfach Apfelessig im Verhältnis 1:4 mit Wasser mischen und die Füße darin baden.

Mehr zum Thema: Fußpilz zwischen den Zehen? Diese zehn Hausmittel lindern das Jucken.

Im Video: So soll Apfelessig gegen Schwitzen helfen

So kann man Apfelessig selbst herstellen

Man kann Apfelessig kaufen - oder auch einfach selbst herstellen: Nehmen Sie ein sauberes Gefäß wie etwa ein großes Einmachglas (am besten sterilisieren Sie es mit kochendem Wasser, bevor Sie es verwenden), legen Sie Apfelstücke hinein (am besten Bio-Äpfel verwenden), geben Sie Zucker dazu (pro Kilogramm Äpfel rund zwei Esslöffel Zucker verwenden) und gießen Sie Wasser darüber, bis die Äpfel bedeckt sind. Legen Sie ein Baumwolltuch darüber und rühren Sie hin und wieder um, damit kein Schimmel entsteht. Nach rund zwei Wochen kann die Mischung durch ein Tuch in ein sauberes Gefäß geschüttet werden. Dort sollte man es vier bis sechs Wochen weitergären lassen, danach kann der Apfelessig durch ein feines Sieb in Flaschen umgefüllt werden.

Quellen: www.heilpraxisnet.de; www.focus.de; www.fitbook.de

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jg

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