Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Alltagsorganisation: Anzeichen für ADHS bei Erwachsenen

Nur wenn etwa eine Verhaltenstherapie nicht ausreicht, ist eine medikamentöse Behandlung von ADHS sinnvoll. Foto: Frank Rumpenhorst
+
Nur wenn etwa eine Verhaltenstherapie nicht ausreicht, ist eine medikamentöse Behandlung von ADHS sinnvoll. Foto: Frank Rumpenhorst

Die Aufmerksamkeitsdefizits-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) tritt nicht nur bei Kindern und Jugendlichen auf. Auch Erwachsene können an der inneren und äußeren Unruhe leiden. Erkennen sie die Krankheit bei sich, sollten sie nicht sofort auf Mediakmente setzen.

Berlin (dpa/tmn) - Innere Unruhe, Einschlafstörungen und Probleme mit der Alltagsorganisation: Das können bei Erwachsenen Anzeichen für eine Aufmerksamkeitsdefizits-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) sein.

Gleiches gilt bei Schwierigkeiten, die eigenen Gefühle zu kontrollieren und Tätigkeiten zu Ende zu bringen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) hin. Das kann sich negativ auf den beruflichen Werdegang auswirken. Außerdem haben Betroffene ein höheres Risiko, Depressionen, Angst- oder Suchterkrankungen zu entwickeln.

Deshalb ist es wichtig, dass sich Betroffene bei entsprechenden Symptomen frühzeitig um Hilfe kümmern. Vielen hilft laut DGPPN schon, wenn sie über die Krankheit Bescheid wissen: So können sie problematische Verhaltensweisen auf die ADHS zurückführen, statt von einer «Charakterschwäche» auszugehen.

Generell sei eine Verhaltenstherapie sinnvoll. Eine medikamentöse Behandlung etwa mit dem Wirkstoff Methylphenidat ist eine weitere Möglichkeit, die aber erst infrage komme, wenn nicht-medikamentöse Maßnahmen nicht ausreichen.

Kommentare