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Ärzte verschreiben pro Patient Medikamente für 362 Euro

Berlin - Die Kosten für ärztlich verschriebene Medikamente sind 2011 aller Voraussicht nach stabil geblieben.

Die niedergelassenen Ärzte hätten ihren gesetzlich versicherten Patienten in den ersten drei Quartalen Arzneimittel im Wert von mehr als 25 Milliarden Euro verordnet, teilte die Techniker Krankenkasse (TK) am Freitag in Hamburg mit. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeute das praktisch keine Veränderung.

Zugleich seien jedoch die Rabatte für die Krankenkassen spürbar angestiegen. “Die Zahlen zeigen, dass die Maßnahmen wirken, die der Gesetzgeber ergriffen hat, um die Ausgaben für Medikamente im Griff zu behalten“, sagte Thomas Widmann von der TK. “Das ist nach Jahren mit sehr hohen Steigerungsraten eine wichtige Atempause für die Krankenkassen.“

Im Bundesdurchschnitt entfielen den Angaben zufolge auf jeden Versicherten mehr als sieben Arzneimittelpackungen im Wert von fast 362 Euro. Die regionalen Unterschiede in der Verordnungspraxis sind erheblich: Am teuersten verschrieben die Ärzte in Mecklenburg-Vorpommern mit einem Wert von rund 457 Euro je Versicherten (26 Prozent mehr als im bundesweiten Mittel), während Westfalen-Lippe mit knapp 327 Euro den niedrigsten Pro-Kopf-Wert aufweist und den Bundesdurchschnitt damit um fast zehn Prozent unterschreitet.

dpa

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