Zwönitz/Sachsen

Horror! Tierhasser zieht Kater bei lebendigem Leib Fell ab

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In Sachsen ist es zu einem Vorfall brutaler Tierquälerei gekommen. 

Bei Zwönitz in Sachsen kam es zu einem brutalen Fall von Tierquälerei. Einem Kater wurde wurde bei lebendigem Leib das Fell abgezogen. 

Zwönitz / Sachsen - Wie kann man nur zu so etwas fähig sein? Als Corinna T. (39) in der Nähe von Zwönitz (Sachsen) mit ihrem neunjährigen Sohn am 5. März 2019 nach Hause kam, entdeckten sie ihren zehn Monate alten Kater - jämmerlich schreiend. Ihm wurde bei lebendigem Leib das Fell abgezogen, wie extratipp.com* berichtet. Wie durch ein Wunder überlebte der Kater. Die Mutter schilderte den schrecklichen Vorfall zuvor in örtlichen Medien. 

Demnach soll ihr Sohn gesagt haben: „Schau mal, da ist ein Stock drin“ - aber es war kein Stock, sondern die frei liegende Wirbelsäule. Zu diesem Zeitpunkt glaubten beide noch an einen Verkehrsunfall, der sich bei Zwönitz in Sachsen ereignet hätte können. Sie machten sich umgehend auf den Weg zum Tierarzt. Ihr über alles geliebter Kater konnte dort zwar glücklicherweise gerettet werden (der Schwanz musste amputiert werden), doch was ihnen der Tierarzt anschließend offenbarte, schockte die Familie schon sehr. Es handelte sich zweifelsfrei nicht, wie ursprünglich angenommen, um einen Unfall, sondern um eine schreckliche Art der Tierquälerei - bei lebendigem Leib wurde dem Kater das Fell abgezogen. Der Arzt bemerkte zwei Einschnitte, weshalb eine anderweitige Ursache für die schwere Verletzung ausgeschlossen werden kann.

Kater bei lebendigem Leib Fell abgezogen: Wer ist zu so etwas fähig?

Nun stellt sich natürlich die Frage, wer zu so einer grausamen Tat wie bei Zwönitz in Sachsen imstande ist. Bisher konnte der verantwortliche Täter noch nicht gefasst werden. Ein zuständiger Polizeisprecher bestätigte gegenüber der Ippen-Digital-Zentralredaktion*, dass dem Kater bei lebendigem Leib das Fell abgezogen wurde. Aus diesem Grund nimmt die Familie laut focus.de die Aufklärung jetzt selbst in die Hand - und scheut dabei keinem Kosten und Mühen. 2500 Euro Kopfgeld wurden auf den Katzenhasser ausgesetzt. Wer sachdienliche Hinweise zur Aufklärung geben kann, soll sich unter 01525/5800837 melden. Darüber hinaus erstattete die Familie Strafanzeige. Es bleibt nur zu hoffen, dass der Tierquäler schnell gefasst wird, insbesondere der der kleine Junge leidet unter der Misshandlung seines geliebten Katers: „Mein Sohn schläft jetzt immer bei mir. Er hat es noch nicht verarbeitet und fragt oft, wie man einem Lebewesen so etwas antun kann.“

Zwonitz in Sachsen: Tierquälerei und die Strafen nach dem Deutschen Gesetz

Die grausame Tierquälerei ereignete sich in Zwönitz, genauer gesagt im Ortsteil Hormersdorf. Die Stadt Zwönitz liegt im Bundesland Sachsen, im sächsischen Erzgebirgskreis. Im Moment zählt Zwönitz rund 12000 Einwohner.

Tierquälerei wird in Deutschland nach dem Tierschutzgesetz (TierSchG)1 geahndet. Der § 17 TierSchG hat folgenden Wortlaut: Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer 1. ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet oder 2. einem Wirbeltier a) aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oder b) länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt.“ Tierquälerei nimmt in Deutschland in den letzten Jahren leider kontinuierlich zu. Dies geht aus einem Schreiben des Deutschen Bundestags hervor. Wurden im Jahr 2013 noch 698 Personen wegen Tierquälerei verurteilt, sind es 2016 bereits 771 Verurteilte. Es ist allerdings davon auszugehen, dass die Dunkelziffer weitaus höher ist. Der Deutsche Bundestag listet nur die Fälle auf, in denen es zu einer Verurteilung gekommen ist.

In der Nähe von Limburg kam es vor Kurzem ebenfalls zu einem grausamen Fall von Tierquälerei - ein Pferd wurde zu Tode vergewaltigt.

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*extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktion-Netzwerks

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