Der Festzug startete in Köpfelsberg

1.300 Besucher beim Leonhardiritt in Wonneberg am Sonntag

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Der Leonhardiritt in Wonneberg zählt zu den ältesten in ganz Bayern.

Wonnerberg - Der Leonhardiritt in Wonneberg zählt zu den ältesten in ganz Bayern. Rund 1.300 Besucher bestaunten den Festzug, der in Köpfelsberg startete und dann nach St. Leonhard zog.

Am Sonntag, den 3. November, war wieder um 8.30 Uhr das Patroziniumsfest in der Kuratiekirche St. Leonhard mit anschließendem Leonhardiritt. Aufstellung des Festzuges war in Köpfelsberg und zog dann um 10.15 Uhr nach St. Leonhard. Zweimal wurde die Kuratiekirche St. Leonhard umrundet und der Zug endete wieder in Köpfelsberg. Die Wonneberger Feuerwehr mit 20 Mann regelte den Verkehr sowie die Straßensperre. An die 1.300 Besucher waren am Straßenrand um den prächtigen Festzug zu begleiten.

Leonhardiritt in Wonneberg am 3. November (2)

Zu Ehren des heiligen Leonhard, Schutzpatron des Stallviehs, der im 6. Jahrhundert Abt des Klosters Noblat in Frankreich war und dort beigesetzt wurde, versammelten sich in St. Leonhard an seinem Patronatstag 131 Rosse und Reiter und neun Wägen und Kutschen zum Leonhardiritt von St. Leonhard bei Wonneberg. Er ist heutzutage nicht nur der größte im Landkreis Traunstein, sondern zählt auch zu den ältesten in ganz Bayern. Am heutigen Tag war dies der einzige Ritt in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land. Bis aus Piding und Aufham kamen Teilnehmer.

Der Heilige Leonhard von Limoges lebte im 6. Jahrhundert. Er kämpfte für die Freilassung Gefangener und gründete das Kloster Noblat in der Nähe von Limoges. In Bayern wird er von den Landwirten als Nothelfer und Beschützer der Tiere angerufen und als „Bauernherrgott“ verehrt. Er ist außerdem der Patron der Gefangenen, der Gebärenden und der Geisteskranken.

kaf

Quelle: chiemgau24.de

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