Ein Warnschuss vor den Bug

Streik im Hochwald-Werk: Für eine Stunde hieß es "Nichts geht mehr"

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Streik im Hochwald-Werk: Für eine Stunde hieß es Auszeit
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Weiding/Polling - Für Donnerstagmittag hatte die Gewerkschaft NGG zum Streik aufgerufen. Eine ganze Stunde lang ging in der Molkerei gar nichts und mehr noch: Der Trockenturm erfuhr durch die Arbeitsniederlegung eine mehrstündige Auszeit.

Die für 2018 angesagte Schließung des Hochwald-Werks in Weiding in der Gemeinde Polling im Landkreis Mühldorf bewegt die Gemüter. Politiker haben sich schon geäußert, Verbände und nicht zuletzt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) auch. Mehr als 200 Arbeitsplätze wären von der Schließung des Standortes Weidung betroffen. NGG und die betroffenen Mitarbeiter scheinen zu spüren, dass der Bärenmarke Bär nicht in Weiding und damit in Bayern bleiben wird. Für sie geht es jetzt um einen vernünftigen Sozialtifvetrtrag und für diesen sind sie zu kämpfen bereit.

Am Donnerstagmittag vor dem Hochwald-Werk in Weiding: 150 Mitglieder der NGG haben ihre Arbeit für eine Stunde niedergelegt. „Es soll ein Warnschuss sein“, erklärt NGG Rosenheim – Geschäftsführer Georg Schneider gegenüber innsalzach24.de. Hochwald lege keine oder nicht nachvollziehbare Zahlen vor zum Hergang der angeblichen Finanzmisere, die letztlich zur Schließung geführt haben soll, so Schneider vor Ort zu den streikenden Hochwald-Mitarbeitern. Auch das Endzeitszenario, also ein vernünftiger Sozialplan, lasse Hochwald in konkreten Zahlen im Dunkeln. Deswegen seien sie hier, so Schneider am Donnerstagmittag live vor Ort. „Ein vernünftiger Sozialtarifvertrag muss her!

Streik im Hochwald-Werk: Für eine Stunde hieß es Auszeit

Quelle: innsalzach24.de

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