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Platzmangel in der Kreisklinik Ebersberg

Patienten-Zuwachs für Inn-Salzach-Klinikum - Kritik von Betroffenen

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Das Innsalzach-Klinikum in Wasserburg nimmt ab Oktober Patienten der psychosomatischen Abteilung (PSO) aus der Kreisklinik Ebersberg auf.

Wasserburg - Aufregung bei den Patienten der Kreisklinik Ebersberg: Wegen akuten Platzmangels müssen Patienten der psychosomatischen Abteilung (PSO) ab Oktober auf das Inn-Salzach-Klinikum Wasserburg ausweichen. Das sorgt für Gesprächsstoff:

Das Bezirksklinikum in Wasserburg nimmt ab Oktober Patienten der Kreisklinik Ebersberg auf. Das berichtet unter anderem die Süddeutsche Zeitung. Der Grund: Nach der Entscheidung des Aufsichtsrats der Kreiskliniken soll es die stationäre Aufnahme von Patienten in der psychosomatischen Abteilung (PSO) künftig nicht mehr geben.  Hintergrund ist akuter Platzmangel in der Ebersberger Klinik, der teilweise so gravierend sein soll, dass Betten im Winter auf dem Gang abgestellt werden müssten.

Ruf einer "Irrenanstalt"

Patienten mit psychosomatischen Erkrankungen werden deshalb ab Herbst zur stationären Behandlung nach Haar oder Wasserburg überwiesen. Dies sorgt in erster Linie bei den Betroffenen für Unmut, da die Patienten unter anderem eine Verurteilung fürchten. Die beiden Ersatz-Kliniken leiden noch immer unter dem Ruf einer "Irrenanstalt". Aus Angst vor Stigmatisierung ziehen viele eine Behandlung in der neutralen Kreisklinik in Ebersberg der großen Bezirkskliniken vor. 

Drogensüchtige, Alkoholiker und Schizophrene - ist das ISK denn noch Klink oder schon Anstalt? Die schweren Fälle der KBO-Häuser werden immer wieder in den Vordergrund gestellt. wasserburg24.de hat das ISK anlässlich der Entscheidung des Aufsichtsrats der Kreisklinik um eine Stellungnahme gebeten, bis dato aber noch keinen Ansprechpartner erreichen können. 

Zwar sei es in der Kreisklinik Ebersberg wegen des mangelnden Platzes nötig, die 19 Betten für psychosomatisch Kranke in 34 Betten für andere Patienten umzuwandeln, die psychosomatische Tagesklinik in Ebersberg solle aber langfristig bleiben und ausgebaut werden. Auch eine enge Verzahnung mit den Kliniken in Wasserburg und Haar ist angestrebt.

mb

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