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Über Facebook angelockt

Sex-Falle: Mann aus Raum Waldkraiburg wird erpresst

Mühldorf/Waldkraiburg - Im August dieses Jahres kam es zu einem wiederholten Erpressungsversuch über Facebook.

Hierbei wurde ein junger Mann aus dem Mühldorfer Landkreis über Facebook angeschrieben und ihm eine Freundschaftsanfrage von einer ihm unbekannten Frau gestellt. Dabei wurde ihm vorgespiegelt, dass sie gemeinsame Freunde hätten. 

Im Laufe des Chats wurden von ihr Fragen über die persönlichen Verhältnisse des angeschriebenen Mannes gestellt. Es kam dann zu einem Chat über Skype, was von der Frau vorgeschlagen wurde. 

Nach einiger Zeit drehte sich das Gespräch dann mehr und mehr um sexuelle Praktiken und Vorlieben, wobei die Frau anfing, sexuelle Handlungen an sich vorzunehmen. Auf diese Art und Weise machte sie ihren Gegenüber „heiß“ und forderte den jungen Mann auf, sich ebenfalls vor der Kamera anzufassen. 

Nachdem er dies auch tat, wurde ihm der tatsächliche Hintergrund dieser Aktion klar gemacht: Die sexuellen Handlungen waren per Video aufgenommen worden. Nun wurde dem Mann angedroht, dieses Video an seinen Arbeitgeber und Freunden zu schicken, falls er nicht einen vierstelligen Eurobetrag bezahlen würde. 

Auf diese Forderung ist der Mann jedoch nicht eingegangen, sondern hat sich an die Polizei gewandt. Ob die Erpresserin ihre Androhung noch wahr machen wird, steht nicht fest, da der Termin für die Geldforderung noch nicht abgelaufen ist.

Die Frau hatte angegeben in Frankreich zu leben. Das Geld sollte allerdings über Western Union an eine andere Person in die Elfenbeinküste überwiesen werden. 

Sex-Betrüger seit Jahren aktiv

Die Polizei warnt eindringlich, sich auf solche Flirts mit Unbekannten nicht einzulassen. Die Erpressungsversuche nach solchen Sex-Chats sind bekannt, so warnt auch die Seite mimikama.at, die über betrügerische Machenschaften im Internet aufklärt, vor dieser Falle. 

Über Fake-Profile soll das Interesse von Männern geweckt werden, dann kommt es, wie in dem Fall aus dem Raum Mühldorf, schnell zu Skype-Videochats, in denen es ziemlich rasch zur Sache geht. Die Männer ahnen jedoch nicht, dass sie selbst aufgenommen werden. 

Oftmals wird den Männern daraufhin nicht nur angedroht das Video an Arbeitgeber und Freunde weiterzuleiten, sondern sogar auch bei YouTube und anderen Video-Plattformen zu veröffentlichen und sie somit im Netz zu demütigen. 

Bereits seit 2013 ist die Methode der Betrüger bekannt und es wird immer wieder davor gewarnt sich auf solche Fake-Profile von unbekannten, attaraktiven und freizügigen Damen auf Facebook einzulassen, die als Lockvogel fungieren

Man muss den Männern also raten: Bleibt misstrauisch - erst recht wenn sich die Unbekannte nach kurzer Zeit gleich im Chat entkleidet! 

mg/Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Waldkraiburg

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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