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Schwerverletzter nach Attacke in München

Versuchte Tötung: Mann (43) in Wohnung von Bekanntem (53) niedergestochen

Am Samstagmorgen wurde ein 43-jähriger Münchener von einem Bekannten (53) in seinem Wohnwagen aufgesucht und anschließend niedergestochen. Durch eine Fahndung mit dem Polizeihubschrauber konnte der Täter gefasst werden.

Die Pressemeldung des Polizeipräsidiums München im Wortlaut:


München - Am Samstag, 20. Februar gegen 8.30 Uhr, verständigte ein 43-Jähriger mit Wohnsitz in München den Notruf 110 der Polizei. Er gab an, dass er soeben von einem Bekannten in seinem Wohnwagen angegriffen und verletzt worden sei.  

Umgehend fuhren Notarzt und Rettungsdienst, sowie mehrere Streifen der Münchner Polizei und des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord nach Lochhausen. Auch wurde eine Fahndung eingeleitet, die von einem Polizeihubschrauber unterstützt wurde. Hierbei konnte der tatverdächtige Bekannte, ein 53-Jähriger mit Wohnsitz in München, in der Nähe des Tatortes festgenommen werden.  


Der 43-Jährige kam mit zum Teil schweren Stich- und Schnittverletzungen an verschiedenen Körperregionen in ein Münchner Krankenhaus und musste stationär behandelt werden. Allerdings befindet er sich außer Lebensgefahr.  Sowohl zum Hintergrund des Angriffs als auch zum genauen Tatablauf sind noch umfangreiche Ermittlungen erforderlich. Der Beschuldigte machte zum Tatvorwurf keine Angaben.  

Nachdem sich der Beschuldigte allerdings psychisch auffällig verhielt, wurde er auf Antrag der Staatsanwaltschaft am 21. Februar psychiatrisch begutachtet. Aufgrund der Einschätzung des Sachverständigen erließ der zuständige Ermittlungsrichter auf Antrag der Kapitalabteilung der Staatsanwaltschaft München I noch in den Nachmittagsstunden des Sonntag, 21. Februar einen Unterbringungsbefehl. Der Beschuldigte wurde daraufhin in ein psychiatrisches Krankenhaus verbracht.  

Die Mordkommission hat die weiteren Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts noch vor Ort übernommen. 

Pressemeldung des Polizeipräsidiums München

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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