Unfall bei Seeham in Richtung Salzburg

300 Schwein- und Rinderhälften auf A8: Bergung abgeschlossen

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Weyarn - Ein Lkw-Unfall sorgte seit den Vormittagsstunden für Behinderungen auf der A8 in Richtung Salzburg. Die Einsatzkräfte hatten alle Hände voll zu tun. ++Verkehrsmeldungen++

Update, 21.22 Uhr: Arbeiten abgeschlossen

Um 21.10 Uhr waren die Bergungsarbeiten des Lkw abgeschlossen. Die Fahrbahn konnte wieder freigegeben werden.

Durch die Bergung, während der nur noch einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden konnte, bildete sich im abendlichen Berufs-Heimreiseverkehr ein Rückstau bis knapp Holzkirchen, also von fast 10 Kilometer, der sich jedoch mit abnehmenden Verkehr relativ schnell verkürzte. Trotzdem kam es um 21.15 Uhr kurz vor der Anschlussstelle Weyarn noch zu einem Auffahrunfall am Stauende, bei dem jedoch niemand verletzt wurde.

Pressemeldung Verkehrspolizei Holzkirchen

Update, 19.35 Uhr: Bergung von Lkw beginnt

Die Umladung der 300 Schwein- und Rinderhälften durch das THW konnte um 19 Uhr abgeschlossen werden, so dass jetzt die Abschleppfirma mit schwerem Gerät die Bergungsarbeiten beginnen kann. 

Hierfür muss nun auch noch zusätzlich zum bereits gesperrten rechten Fahrstreifen der mittlere Fahrstreifen gesperrt werden. Aufgrund der nun erweiterten Sperrung wird mit größeren Behinderungen bzw. aufbauenden Stauungen gerechnet. 

Momentan staut sich der Verkehr etwa acht Kilometer zurück. Bei den jetzt schon den ganzen Tag andauernden Umlade- und Bergungsarbeiten zeigte sich wieder einmal die hervorragende Zusammenarbeit zwischen den eingesetzten Kräften des Technischen Hilfswerks, der Feuerwehren, der Autobahnmeisterei, sowie dem Veterinäramt und dem Abschleppdienst, welche vorbildlich Hand in Hand arbeiteten. 

Der verursachende Lkw-Fahrer wurde im Laufe des Nachmittages nach Abschluss der polizeilichen Vernehmung mittels Dolmetscher entlassen. Er musste auf Anordnung der Staatsanwaltschaft für die zu erwartende Geldstrafe eine Sicherheitsleistung in Höhe von gut zwei Monatsgehältern leisten. 

Mit dem Ende der Bergungsarbeiten und vollständigen Verkehrsfreigabe wird nach jetzigen Kenntnisstand um circa 21.30 Uhr gerechnet.

Pressemeldung Verkehrspolizei Holzkirchen

Update, 15.05 Uhr: Bilder vom Unfall

Ein mit 17 Tonnen Rinder- und Schweinehälften beladener Sattelzug war am Morgen in die Böschung gefahren und umgestürzt. Der Fahrer blieb unverletzt. Weil erst über sechs Stunden später, um 12.40 Uhr ein Ersatzkühlzug eintraf, konnte erst kurz vor 13 Uhr mit der Bergung der Ladung durch das THW begonnen werden. Aufgrund der Umgebungstemperaturen wird davon ausgegangen, dass die Ladung noch verwendet werden kann. Die Arbeiten inklusive der Bergung des Havaristen werden noch mehrere Stunden andauern. Eine Fahrspur ist gesperrt. Der Rückstau hat aktuell eine Länge von etwa sechs Kilometern.

Unfall auf der A8: Lkw mit 24 Tonnen Rinder- und Schweinehälften

Update, 14.25 Uhr: Bergung wird etwa drei Stunden dauern

Mittlerweile ist der Ersatz-Lastwagen an der Unfallstelle eingetroffen. Das THW hat mit der Umladung der Ware begonnen. Dies wird nach groben Schätzungen etwa 3 Stunden andauern. Erst dann kann mit der Bergung des umgestürzten Fahrzeuges begonnen werden.

An der Einsatzstelle ist nach wie vor der rechte Fahrstreifen gesperrt. Der Rückstau hält sich mit etwa fünf Kilometer weiterhin in Grenzen.

Update, 10.55 Uhr: Bergung wird sich hinziehen

Derzeit warten die Einsatzkräfte auf einen Ersatz-Lastwagen, der die gefrorenen Schweine- und Rinderhälften übernehmen kann. Das Veterinäramt sowie ein Havarie-Sachverständiger sind vor Ort. Derzeit geht man davon aus, dass die Ware erhalten bleiben kann.Die Umladung wird dann vom Technischen Hilfswerk mit entsprechender Schutzkleidung durchgeführt werden.

Gegen den Fahrer, der verbotswidrig auf zwei Fahrerkarten gefahren war, wird ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs sowie Fälschung technischer Aufzeichnungen eingeleitet. Als Unfallursache dürfte beinahe zweifelsfrei Übermüdung wegen erheblicher Überschreitungen der zulässigen Lenkzeiten und nicht Einhalten vorgeschriebener Ruhezeiten vorliegen. Eine genaue Auswertung liegt aber noch nicht vor.

Die Verkehrsbehinderungen an der Unfallstelle halten sich nach wie vor in Grenzen. Die Bergung wird sich aber noch hinziehen. Eine Prognose hinsichtlich der Dauer kann derzeit nicht abgegeben werden.

Update, 8.04 Uhr: Bergung wird Stunden dauern

Bei dem Unfall auf der A8 zwischen Weyarn und Irschenberg blieb der 35-jährige Fahrer des italienischen Lkw unverletzt. Dies meldet nun die Autobahnpolizei Holzkirchen.

Der Lkw hat Frostware/Schweinehälften geladen. Diese muss nun umgeladen werden, damit der Sattelzug anschließend von einem Kran wieder aufgestellt und abgeschleppt werden kann. Die Bergung könnte sich somit über mehrere Stunden hinziehen. Eine genaue Prognose, wie lange die Sperrung dauern wird, gab die Polizei derzeit noch nicht ab.

Laut Polizei kommt es während der Bergungsarbeiten nur zu geringfügigen Verkehrsbehinderungen, da noch zwei Spuren offen gehalten werden können.

Erstmeldung

Auf der A8 in Richtung Salzburg sorgt ein Unfall derzeit für Behinderungen. Wie die Autobahnpolizei Holzkirchen berichtet, ist kurz vor dem Seehamer See ein Sattelzug umgestürzt. Der Lkw ist offenbar eine Böschung rechts neben der Fahrbahn hochgefahren und dann auf die linke Seite gestürzt. Er liegt auf dem Seitenstreifen/rechten Fahrstreifen. Erste Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Autobahnmeisterei und Polizei sind bereits vor Ort.

Der Verkehr wird derzeit zweispurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Der Fahrer des Lkw befindet sich laut Informationen der Autobahnpolizei noch in seiner Fahrerkabine. Er sei offensichtlich unverletzt.

Weitere Informationen folgen!

mh / Pressemeldung Polizeiinspektion Holzkirchen

Quelle: rosenheim24.de

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