Reaktionen nach Urteil zum Priener Messermord

Sohn des Opfers: "Ohne Mutter ist es schwer"

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Traunstein -  Nach der Verurteilung des Mörders einer Afghanin hat sich nun der älteste der vier Söhne des Opfers zu dem Prozess geäußert:

Im April des vergangenen Jahres ermordete ein 30-Jähriger Afghane eine Landsfrau vor einem Lidl-Supermarkt in Prien. Am Donnerstag wurde der Mörder von Farimah S.  zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Vorausgegangen war ein dramatischer Prozess voller kontroverser Aussagen des Angeklagten. 

Der 21-jährige Sohn des Opfers dankte vor allem Helfern, die ihn und seine Familie nach der Tat halfen, berichtet das Oberbayerische Volksblatt. Er habe aber auch betont, dass es für die Familie ohne Mutter sehr schwer werden würde. Vor allem, weil seine jüngeren Geschwister Augenzeugen des Mordes gewesen sein.

Der Fall erregte großes Aufsehen. Sogar Bayerns Innenminister Joachim Herrmann schaltete sich ein. Er befürwortete die harte Strafe und mahnte gleichzeitig zur gegenseitigen Toleranz. Religiös motivierte Gewalt sei in jedem Fall inakzeptabel. Das Opfer war kurz vor dem Mord zum Christentum konvertiert. "Ein Übertritt vom Islam zum Christentum muss in unserem Land von ausnahmslos jedem akzeptiert werden.“, betonte Joachim Herrmann.

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Quelle: chiemgau24.de

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