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Gewaltsam zu Tode gekommen

Toter Radfahrer in Gebüsch gefunden: Polizei nimmt dritten Tatverdächtigen (20) fest

Polizei vermutet Fremdverschulden: Passanten entdecken leblosen Fahrradfahrer
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Polizei vermutet Fremdverschulden: Passanten entdecken leblosen Fahrradfahrer

Am Montag (22. November) erschütterte eine erschreckende Entdeckung ganz Bayern. Spaziergänger hatten in Bad Neustadt einen toten Radfahrer in einem Gebüsch neben einem Radweg gefunden. Nachdem die Polizei bereits zwei Tatverdächtige festnehmen konnte, ist den Ermittlern nun ein weiterer mutmaßlicher Täter ins Netz gegangen.

Bad Neustadt - Nach dem gewaltsamen Tod eines Radfahrers in Unterfranken ist ein dritter möglicher Mittäter festgenommen worden. Dem 20-Jährigen werde die Beteiligung an der Tötung vorgeworfen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch (24. November) mit. Wie die beiden anderen Verdächtigen kam er wegen des Tötungsdelikts nahe Bad Neustadt an der Saale in Untersuchungshaft.

Bereits am Montag waren zwei Männer im Alter von 18 und 21 Jahren festgenommen worden. Der Tatvorwurf: gemeinschaftlicher Mord. Sie kommen nach Angaben der Ermittler aus dem sozialen Umfeld des Opfers, seien aber nicht verwandt mit dem 26-Jährigen. Bisher ist noch nicht geklärt, aus welchem Grund sie das Opfer aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld getötet haben sollen. Dem im Zuge der weiteren Ermittlungen festgenommenen 20-Jährigen wird Beihilfe zum Totschlag vorgeworfen. Auch er wohnte demnach zuletzt in Bad Neustadt und stammte aus dem persönlichen Umfeld des Opfers. Hinweise auf weitere Tatbeteiligte gebe es aktuell nicht.

Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei laufen derweil unvermindert weiter, um den Ablauf der Tat lückenlos aufzuklären.

Spaziergänger hatten die Leiche des 26-Jährigen am frühen Montagmorgen neben einem Radweg am Rand der unterfränkischen Kleinstadt entdeckt. Die Obduktion in Würzburg ergab nach Angaben der Ermittler, dass der Mann durch einen spitzen Gegenstand tödliche Verletzungen erlitt. Eine rund 25-köpfige Ermittlungskommission nahm am Montag die Arbeit auf.

nt mit Material der dpa

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