Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Am ehemaligen Todesstreifen

SPD-Fraktionen gedenken des Mauerfalls

+
Von links: Der Fraktionsvorsitzende der Bayern-SPD, Markus Rinderspacher, sein Amtskollege aus Thüringen, Matthias Hey und Sabine Friedel, Abgeordnete im Sächsischen Landtag gedenken beim Drei-Freistaaten-Stein bei Mödlareuth den Opfern der deutschen Teilung.

Töpen - Gedenken an die Opfer der deutschen Teilung: Mitglieder der SPD-Fraktionen aus Bayern, Sachsen und Thüringen legten in der Grenzregion einen Kranz nieder. Aber es ging auch um aktuelle politische Themen.

Vertreter der SPD-Fraktionen aus Bayern, Sachsen und Thüringen haben am „Todesstreifen“ der ehemaligen innerdeutschen Grenze der Opfer gedacht. Anlässlich des Mauerfalls vor 25 Jahren legten sie am Montag am Drei-Freistaaten-Stein, der das Ländereck markiert, einen Kranz nieder.

„Trotz erkennbarer Anstrengungen hat sich die Grenzregion langsamer entwickelt als andere Regionen Bayerns“, sagte der bayerische SPD-Fraktionschef Markus Rinderspacher anschließend. Dies gelte besonders für die Bereiche Wirtschaft und Infrastruktur. „Die Gewinner sind die Menschen an sich.“ Die wiedergewonnene Freiheit sei ein ganz wichtiges Gut. „Jetzt muss die Politik aber weitere Rahmenbedingungen schaffen, die Prosperität gewährleisten können.“ Rinderspacher wiederholte die Forderungen seiner Fraktion nach mehr Eigenverantwortung für die Kommunen und einem eigenen Regionalbudget für Oberfranken.

Mit Blick auf die laufenden Koalitionsgespräche in Thüringen und eine mögliche rot-rot-grüne Landesregierung sagte der bayerische SPD-Fraktionschef: „Die Thüringer Sozialdemokratie hat allen Grund, sich da nicht reinreden zu lassen, auch nicht von anderen Bundesländern.“ Schon aus dem Prinzip der Freistaatlichkeit ergebe sich ein besonderes Selbstbewusstsein. Er selbst werde auch keine klugen Ratschläge geben. „Ich will ja kein Besser-Wessi sein.“

dpa

Kommentare