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Besitzerin droht juristisches Nachspiel

Angriff auf Kleinkind: Terrier droht Maulkorb

Siegsdorf - Die Bisse ins Gesicht werden ein Nachspiel haben! Viele User fordern nach dem Angriff am Sonntag die Tötung des Hundes. Das sagt die Polizei zu der Forderung:

Auf Nachfrage unserer Redaktion bestätigte Bernhard Seidlinger, Leiter der in dem Fall ermittelnden Operativen Ergänzungsdienstes, dass die Besitzerin des Jack-Russell-Terriers ihren Hund ursprünglich angeleint hatte. Der Terrier konnte sich jedoch losreißen bzw. sei aus dem Halsband geschlüpft, so Seidlinger.

Viele unserer User forderten in Kommentaren in den vergangenen Tagen, dass der Hund nach diesem Vorfall eingeschläfert werden solle. Darauf angesprochen erwiderte Seidlinger: "Das wäre zu einfach!"

Möglich sei aber, dass der Hund bald verpflichtend einen Maulkorb tragen muss. Hierfür werden Polizeibeamte der Hundestaffel eine Expertise über die Gefährlichkeit des Hundes anfertigen und in Absprache mit dem Ordnungsamt der zuständigen Gemeinde über weitere Schritte beraten.

Das maximale Strafmaß, das auf die Besitzerin nun zukommen könnte, konnte Seidlinger nicht einschätzen. Ermittelt wird wegen einer fahrlässigen Körperverletzung. Bei der gerichtlichen Beurteilung seien dann die Fragen der Schuldhaftigkeit, die Schwere der Verletzungen und mögliche bleibende Schäden entscheidend.

Am Sonntagabend war ein dreijähriges Mädchen von einem Jack-Russell-Terrier angegriffen worden, als sie mit ihrer Familie einen Spaziergang am Kloster Maria Eck machte. Kurz vor dem Klostergasthof sei das Mädchen von dem Jack-Russell-Terrier vier Mal ins Gesicht gebissen worden, teilte der Vater dem Radiosender Bayernwelle mit. Das Kind musste im Klinikum Traunstein operiert werden, konnte mittlerweile aber wieder entlassen werden. Bleibende Schäden soll das Mädchen glücklicherweise nicht davon tragen.

mg/Bayernwelle SüdOst

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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