Mahnfeuer bei Klausurtagung der CSU-Landesgruppe

Tausende Landwirte protestieren vor dem Kloster Seeon

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Landwirte aus ganz Bayern demonstrierten am Montag, 6. Januar, vor dem Kloster Seeon.

Seeon - Landwirte aus ganz Bayern haben bei der Klausurtagung der CSU-Landesgruppe vor dem oberbayerischen Kloster Seeon demonstriert.

Am Heilig Drei Königstag, 6. Januar, protestierten Tausende Menschen vor dem Kloster Seeon gegen die geplante Verschärfung der Düngeverprdnung. Während die Veranstalter der Initiative "Land schafft Verbindung" von etwa 4.000 Teilnehmern und 3.500 Traktoren sprachen, meldete die Polizei rund 2.000 Teilnehmer und etwa 1.000 Traktoren. Die Staatsstraße zwischen Obing und Seebruck musste den Nachmittag über gesperrt werden.


Die Bürger und Landwirte entzündeten am späten Nachmittag in Sichtweite des Klosters auch ein Mahnfeuer. Währenddessen versprach Ministerpräsident Markus Söder den aufgebrachten Bauern, dass die neue Verordnung, welche am 17. Januar im Bundestag diskutiert werden soll, nochmals genau geprüft werden soll und forderte die Landwirte auf, die Bevölkerung für mehr Bewusstsein beim Kauf von Lebensmittel zu sensibilisieren.

Anfang Dezember demonstrierten bereits auch Landwirte aus Rosenheim auf einem abgeernteten Maisfeld in Rimsting für einen besseren Dialog mit den Verbrauchern. 


"Wir sind nicht gegen irgendwas. Wir wollen von der Landwirtschaft leben können. Wir haben Familienbetriebe. Wenn die Gesellschaft etwas von uns möchte, werden wir das so gut wie möglich machen, aber das muss mit uns geschehen", erklärte "Land schafft Verbindung"- Sprecher Andreas Bertele gegenüber dem br.de.

mz

Quelle: chiemgau24.de

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