"Ein riesiger finanzieller Kraftakt"

Nach verheerendem Brand: "Schießstätte" in Bad Reichenhall vor Wiederaufbau

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1. Schützenmeister Siegfried Perchermeier (links) und sein Stellvertreter Günther Hüttl stehen quasi in ihrem alten Schützenstüberl – vor der vom Brand zerstörten Pokal-Vitrine. Die Schießstätte soll samt Gasthaus so wieder aufgebaut werden, wie es war.

Bad Reichenhall - Der Schock saß tief, nachdem die Gaststätte Schießstätt im Mai 2019 beinahe komplett abbrannte. Nun hat der Bauausschuss grünes Licht für den Wiederaufbau gegeben. 

150 Schützenscheiben konnten sie retten, die Mitglieder der Königlich- privilegierten Feuerschützen-Gesellschaft (FSG) Bad Reichenhall.


Sie lagern in einem blauen Container vor der Brandstelle. „Gereinigt können wir sie irgendwann wieder hernehmen“, drückt 2. Schützenmeister Günther Hüttl seine Hoffnung aus, dass die aktiven Schützen in bestenfalls einem, eher zwei Jahren wieder an ihren gewohnten Schützenstand treten können. „Der Herbst 2021 wäre sehr optimistisch“, sagt 1. Schützenmeister Siegfried Perchermeier mit einem Augenzwinkern, er geht „eher von Sommer oder Herbst 2022“ aus. Letztlich behinderte und verzögere auch die Corona-Krise momentan so einiges.

Schießstätte in Bad Reichenhall soll wieder aufgebaut werden

150 Schützenscheiben konnten sie retten, die Mitglieder der Königlich- privilegierten Feuerschützen-Gesellschaft (FSG) Bad Reichenhall. Am 4. Mai letzten Jahres zerstörte ein Feuer das 1926 erbaute und zuletzt von Zoran Cica und seiner Familie betriebene „Gasthaus Schießstätte“ am Reichenhaller Festplatz. © Hans-Joachim Bittner
150 Schützenscheiben konnten sie retten, die Mitglieder der Königlich- privilegierten Feuerschützen-Gesellschaft (FSG) Bad Reichenhall. Am 4. Mai letzten Jahres zerstörte ein Feuer das 1926 erbaute und zuletzt von Zoran Cica und seiner Familie betriebene „Gasthaus Schießstätte“ am Reichenhaller Festplatz. © Hans-Joachim Bittner
150 Schützenscheiben konnten sie retten, die Mitglieder der Königlich- privilegierten Feuerschützen-Gesellschaft (FSG) Bad Reichenhall. Am 4. Mai letzten Jahres zerstörte ein Feuer das 1926 erbaute und zuletzt von Zoran Cica und seiner Familie betriebene „Gasthaus Schießstätte“ am Reichenhaller Festplatz. © Hans-Joachim Bittner
150 Schützenscheiben konnten sie retten, die Mitglieder der Königlich- privilegierten Feuerschützen-Gesellschaft (FSG) Bad Reichenhall. Am 4. Mai letzten Jahres zerstörte ein Feuer das 1926 erbaute und zuletzt von Zoran Cica und seiner Familie betriebene „Gasthaus Schießstätte“ am Reichenhaller Festplatz. © Hans-Joachim Bittner
150 Schützenscheiben konnten sie retten, die Mitglieder der Königlich- privilegierten Feuerschützen-Gesellschaft (FSG) Bad Reichenhall. Am 4. Mai letzten Jahres zerstörte ein Feuer das 1926 erbaute und zuletzt von Zoran Cica und seiner Familie betriebene „Gasthaus Schießstätte“ am Reichenhaller Festplatz. © Hans-Joachim Bittner
150 Schützenscheiben konnten sie retten, die Mitglieder der Königlich- privilegierten Feuerschützen-Gesellschaft (FSG) Bad Reichenhall. Am 4. Mai letzten Jahres zerstörte ein Feuer das 1926 erbaute und zuletzt von Zoran Cica und seiner Familie betriebene „Gasthaus Schießstätte“ am Reichenhaller Festplatz. © Hans-Joachim Bittner
150 Schützenscheiben konnten sie retten, die Mitglieder der Königlich- privilegierten Feuerschützen-Gesellschaft (FSG) Bad Reichenhall. Am 4. Mai letzten Jahres zerstörte ein Feuer das 1926 erbaute und zuletzt von Zoran Cica und seiner Familie betriebene „Gasthaus Schießstätte“ am Reichenhaller Festplatz. © Hans-Joachim Bittner
150 Schützenscheiben konnten sie retten, die Mitglieder der Königlich- privilegierten Feuerschützen-Gesellschaft (FSG) Bad Reichenhall. Am 4. Mai letzten Jahres zerstörte ein Feuer das 1926 erbaute und zuletzt von Zoran Cica und seiner Familie betriebene „Gasthaus Schießstätte“ am Reichenhaller Festplatz. © Hans-Joachim Bittner
150 Schützenscheiben konnten sie retten, die Mitglieder der Königlich- privilegierten Feuerschützen-Gesellschaft (FSG) Bad Reichenhall. Am 4. Mai letzten Jahres zerstörte ein Feuer das 1926 erbaute und zuletzt von Zoran Cica und seiner Familie betriebene „Gasthaus Schießstätte“ am Reichenhaller Festplatz. © Hans-Joachim Bittner
150 Schützenscheiben konnten sie retten, die Mitglieder der Königlich- privilegierten Feuerschützen-Gesellschaft (FSG) Bad Reichenhall. Am 4. Mai letzten Jahres zerstörte ein Feuer das 1926 erbaute und zuletzt von Zoran Cica und seiner Familie betriebene „Gasthaus Schießstätte“ am Reichenhaller Festplatz. © Hans-Joachim Bittner
150 Schützenscheiben konnten sie retten, die Mitglieder der Königlich- privilegierten Feuerschützen-Gesellschaft (FSG) Bad Reichenhall. Am 4. Mai letzten Jahres zerstörte ein Feuer das 1926 erbaute und zuletzt von Zoran Cica und seiner Familie betriebene „Gasthaus Schießstätte“ am Reichenhaller Festplatz. © Hans-Joachim Bittner
150 Schützenscheiben konnten sie retten, die Mitglieder der Königlich- privilegierten Feuerschützen-Gesellschaft (FSG) Bad Reichenhall. Am 4. Mai letzten Jahres zerstörte ein Feuer das 1926 erbaute und zuletzt von Zoran Cica und seiner Familie betriebene „Gasthaus Schießstätte“ am Reichenhaller Festplatz. © Hans-Joachim Bittner
150 Schützenscheiben konnten sie retten, die Mitglieder der Königlich- privilegierten Feuerschützen-Gesellschaft (FSG) Bad Reichenhall. Am 4. Mai letzten Jahres zerstörte ein Feuer das 1926 erbaute und zuletzt von Zoran Cica und seiner Familie betriebene „Gasthaus Schießstätte“ am Reichenhaller Festplatz. © Hans-Joachim Bittner
150 Schützenscheiben konnten sie retten, die Mitglieder der Königlich- privilegierten Feuerschützen-Gesellschaft (FSG) Bad Reichenhall. Am 4. Mai letzten Jahres zerstörte ein Feuer das 1926 erbaute und zuletzt von Zoran Cica und seiner Familie betriebene „Gasthaus Schießstätte“ am Reichenhaller Festplatz. © Hans-Joachim Bittner
150 Schützenscheiben konnten sie retten, die Mitglieder der Königlich- privilegierten Feuerschützen-Gesellschaft (FSG) Bad Reichenhall. Am 4. Mai letzten Jahres zerstörte ein Feuer das 1926 erbaute und zuletzt von Zoran Cica und seiner Familie betriebene „Gasthaus Schießstätte“ am Reichenhaller Festplatz. © Hans-Joachi m Bittner
150 Schützenscheiben konnten sie retten, die Mitglieder der Königlich- privilegierten Feuerschützen-Gesellschaft (FSG) Bad Reichenhall. Am 4. Mai letzten Jahres zerstörte ein Feuer das 1926 erbaute und zuletzt von Zoran Cica und seiner Familie betriebene „Gasthaus Schießstätte“ am Reichenhaller Festplatz. © Hans-Joachim Bittner
150 Schützenscheiben konnten sie retten, die Mitglieder der Königlich- privilegierten Feuerschützen-Gesellschaft (FSG) Bad Reichenhall. Am 4. Mai letzten Jahres zerstörte ein Feuer das 1926 erbaute und zuletzt von Zoran Cica und seiner Familie betriebene „Gasthaus Schießstätte“ am Reichenhaller Festplatz. © Hans-Joachim Bittner
150 Schützenscheiben konnten sie retten, die Mitglieder der Königlich- privilegierten Feuerschützen-Gesellschaft (FSG) Bad Reichenhall. Am 4. Mai letzten Jahres zerstörte ein Feuer das 1926 erbaute und zuletzt von Zoran Cica und seiner Familie betriebene „Gasthaus Schießstätte“ am Reichenhaller Festplatz. © Hans-Joachim Bittner
150 Schützenscheiben konnten sie retten, die Mitglieder der Königlich- privilegierten Feuerschützen-Gesellschaft (FSG) Bad Reichenhall. Am 4. Mai letzten Jahres zerstörte ein Feuer das 1926 erbaute und zuletzt von Zoran Cica und seiner Familie betriebene „Gasthaus Schießstätte“ am Reichenhaller Festplatz. © Hans-Joachim Bittner
150 Schützenscheiben konnten sie retten, die Mitglieder der Königlich- privilegierten Feuerschützen-Gesellschaft (FSG) Bad Reichenhall. Am 4. Mai letzten Jahres zerstörte ein Feuer das 1926 erbaute und zuletzt von Zoran Cica und seiner Familie betriebene „Gasthaus Schießstätte“ am Reichenhaller Festplatz. © Hans-Joachim Bittner
150 Schützenscheiben konnten sie retten, die Mitglieder der Königlich- privilegierten Feuerschützen-Gesellschaft (FSG) Bad Reichenhall. Am 4. Mai letzten Jahres zerstörte ein Feuer das 1926 erbaute und zuletzt von Zoran Cica und seiner Familie betriebene „Gasthaus Schießstätte“ am Reichenhaller Festplatz. © Hans-Joachim Bittner
150 Schützenscheiben konnten sie retten, die Mitglieder der Königlich- privilegierten Feuerschützen-Gesellschaft (FSG) Bad Reichenhall. Am 4. Mai letzten Jahres zerstörte ein Feuer das 1926 erbaute und zuletzt von Zoran Cica und seiner Familie betriebene „Gasthaus Schießstätte“ am Reichenhaller Festplatz. © Hans-Joachim Bittner
150 Schützenscheiben konnten sie retten, die Mitglieder der Königlich- privilegierten Feuerschützen-Gesellschaft (FSG) Bad Reichenhall. Am 4. Mai letzten Jahres zerstörte ein Feuer das 1926 erbaute und zuletzt von Zoran Cica und seiner Familie betriebene „Gasthaus Schießstätte“ am Reichenhaller Festplatz. © Hans-Joachim Bittner
150 Schützenscheiben konnten sie retten, die Mitglieder der Königlich- privilegierten Feuerschützen-Gesellschaft (FSG) Bad Reichenhall. Am 4. Mai letzten Jahres zerstörte ein Feuer das 1926 erbaute und zuletzt von Zoran Cica und seiner Familie betriebene „Gasthaus Schießstätte“ am Reichenhaller Festplatz. © Hans-Joachim Bittner
150 Schützenscheiben konnten sie retten, die Mitglieder der Königlich- privilegierten Feuerschützen-Gesellschaft (FSG) Bad Reichenhall. Am 4. Mai letzten Jahres zerstörte ein Feuer das 1926 erbaute und zuletzt von Zoran Cica und seiner Familie betriebene „Gasthaus Schießstätte“ am Reichenhaller Festplatz. © Hans-Joachim Bittner
150 Schützenscheiben konnten sie retten, die Mitglieder der Königlich- privilegierten Feuerschützen-Gesellschaft (FSG) Bad Reichenhall. Am 4. Mai letzten Jahres zerstörte ein Feuer das 1926 erbaute und zuletzt von Zoran Cica und seiner Familie betriebene „Gasthaus Schießstätte“ am Reichenhaller Festplatz. © Hans-Joachim Bittner
150 Schützenscheiben konnten sie retten, die Mitglieder der Königlich- privilegierten Feuerschützen-Gesellschaft (FSG) Bad Reichenhall. Am 4. Mai letzten Jahres zerstörte ein Feuer das 1926 erbaute und zuletzt von Zoran Cica und seiner Familie betriebene „Gasthaus Schießstätte“ am Reichenhaller Festplatz. © Hans-Joachim Bittner
150 Schützenscheiben konnten sie retten, die Mitglieder der Königlich- privilegierten Feuerschützen-Gesellschaft (FSG) Bad Reichenhall. Am 4. Mai letzten Jahres zerstörte ein Feuer das 1926 erbaute und zuletzt von Zoran Cica und seiner Familie betriebene „Gasthaus Schießstätte“ am Reichenhaller Festplatz. © Hans-Joachim Bittner

Am 4. Mai letzten Jahres zerstörte ein Feuer das 1926 erbaute und zuletzt von Zoran Cica und seiner Familie betriebene „Gasthaus Schießstätte“ am Reichenhaller Festplatz. Die Wirtsfamilie verlor bei dem Großbrand ihr gesamtes Hab und Gut.

Das gemütliche Stüberl der Feuerschützengesellschaft, 1309 gegründet, wurde ebenfalls ein Opfer der Flammen. Die Schützenstände selbst bekamen zwar „nur am Rande“ etwas von der verheerenden Feuersbrunst inklusive des Löschwassers ab, müssen jedoch ebenfalls grundlegend saniert werden, in erster Linie das Mauerwerk und die Dächer. Die FSG ist Eigentümerin des Areals und der Gebäude.

Luftaufnahmen nach Großbrand in Bad Reichenhall

 © BRK BGL
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Grünes Licht für den Wiederaufbau

Der neue Reichenhaller Bauausschuss gab vor Kurzem grünes Licht für den Wiederaufbau der gesamten Anlage an der Loferer Straße. Eine Oberteisendorfer Baufirma hat die Brandruine mittlerweile abgerissen, mit Ausnahme der Außen-Grundmauern, die unter den Bestandsschutz fallen. „Das ist wichtig“, sagt Siegfried Perchermeier, weil „wir das ganze Areal damit wieder so aufbauen dürfen, wie es war.“ Ein Komplett-Abriss würde einen völlig neuen Bebauungsplan erfordern – mit ganz anderen Abstandsregeln, beispielsweise zum Gleisbett der Deutschen Bahn sowie zum direkt angrenzenden Wappbach. Der Wiederaufbau wäre mit erheblichen Einschränkungen verbunden. Vor allem die Gaststätte muss jedoch um ein gutes Stück großzügiger geplant werden – allein schon aus diversen Sicherheitsgründen. 

Das neue Gebäude würde auf den bisherigen Eingangsbereich erweitert werden und den Biergarten ein wenig verkleinern. Der Bestandsschutz wurde durch die Genehmigung des Eingabeplans seitens der Stadt Bad Reichenhall bestätigt beziehungsweise erteilt. Ein Statiker wird nun noch feststellen müssen, welche Mauerstücke gegebenenfalls zusätzlich entfernt werden müssen, weil sie aus Gründen fehlender Standsicherheit nicht mehr erhalten werden können. Die Brandursache ist nicht zur Gänze geklärt: „Es kann in defektes Elektrogerät gewesen sein, aber auch ein Wildverbiss an den Kabeln“, so Perchermeier.

Alles soll und muss großzügiger werden

Für das gesamte Areal wird natürlich der Brandschutz das grundlegende Element. Dazu jene Auflagen, die sich in den letzten Jahrzehnten seit Bestehen des Hauses geändert haben. „Heute sind viel mehr Toiletten nötig, mehr Kühlräume für die Gaststätte, soziale Räume für die Angestellten, eine großzügigere Pächter- beziehungsweise Betreiberwohnung, ein hellerer, breiterer Aufgang in die oberen Stockwerke und vieles mehr“, informiert FSG-Vorstand Perchermeier, dessen Gesellschaft – kein Verein – rund 130 Erstmitglieder umfasst. Zweitmitglieder gibt aktuell gut 30. 

Die Außenansicht wird sich nicht dramatisch ändern: „Außer die Dachrichtung und -neigung des neuen Gasthauses“, sagt der 1. Schützenmeister. Der Pistolen-, also Kurzwaffen-Stand ist weitgehend erhalten. Bis an die Stelle, an der sich die Schützenscheiben befinden, ist der Brand nicht vorgedrungen. Durch Ruß und Löschwasser ist das Mauerwerk jedoch großflächig geschädigt und muss saniert werden.

Eine halbe Million Euro ist nötig

Die neue Elektronik erfordere 25.000 bis 30.000 Euro, der gesamte Neubau würde gut eine halbe Million verschlingen. „Dieses Geld haben wir natürlich nicht“, so Perchermeier. Darum steht hinter der Finanzierung noch ein großes Fragezeichen, vor allem des Gasthauses – „zumindest der Rohbau soll aber erst einmal entstehen“. Inwieweit dann ein neuer, auch zahlungskräftiger Wirt gefunden werden kann, bleibe erst einmal offen. „Die Gastronomie an dieser nicht einfachen Stelle muss sich natürlich lohnen“, sagt 2. Schützenmeister Günther Hüttl. Die Rentabilität sei ein großer Posten: „Über einen Zeitraum von 15 Jahren sollte das alles abgeschrieben werden können“. Im Fokus steht eindeutig die Wiederaufnahme beziehungsweise Inbetriebnahme einer funktionsfähigen Schießanlage. 

Die dafür nötige Genehmigung ist vom Landratsamt Berchtesgadener Land zu erteilen, zahlreiche Auflagen müssten erfüllt werden. „Ein Schießstand wird alle vier Jahre seitens des TÜV abgenommen und dabei auf seine Sicherheit und der neuen Reglements geprüft“, informiert Perchermeier. Versichert war der Bestand, ein Neubau jedoch nicht abgedeckt. Die Kosten hierfür müsste die FSG selbst aufbringen. Mit Förderungen beziehungsweise einem Zuschuss sei aufgrund der Gemeinnützigkeit der Gesellschaft zu rechnen, vor allem für den Luftgewehrstand und die elektronische Schießanlage. Versicherungsentschädigungen würde es für die diffizile Entsorgung der Schadstoff-Abfälle geben, die von Fachkräften vorgenommen werden musste.

Mitglieder müssen Neubau absegnen

Die Gesellschaftsmitglieder der FSG Bad Reichenhall müssen den Neubau noch absegnen, also mehrheitlich genehmigen. „Momentan haben wir jedoch ein Versammlungsverbot. Wann wir zu einer Hauptversammlung zusammenkommen dürfen, steht in den Sternen. Erst die Genehmigung der Gesellschaft ermöglicht einen Baubeginn“, so FSG-Vertreter Perchermeier. Ob also durch die strengen Corona-Regeln überhaupt in diesem Jahr damit zu rechnen ist, dass auch nur ein neuer Ziegelstein gesetzt wird, ist nicht nur fraglich, sondern höchst unwahrscheinlich.

35 Stellplätze müsste die FSG, die bei großen Entscheidungen, Satzungsänderungen und dergleichen der Regierung von Schwaben untersteht, bei einem Neubau nachweisen. Das ist auf dem beengten Grundstück an der Loferer Straße nicht möglich. Deshalb wäre eine für die Gesellschaft finanziell nicht zu stemmende Ablöse die Folge. Seitens der Stadt Bad Reichenhall würde jedoch eine Abweichung genehmigt. Die erforderlichen Parkmöglichkeiten könnten auf dem angrenzenden Festplatz bereitgestellt und somit genutzt werden. 

Die FSG Bad Reichenhall bekam sofort nach der Zerstörung ihrer geliebten Sportanlage durch das Feuer Unterstützung der Nachbarvereine aus Karlstein, Marzoll und Bayerisch Gmain. Die Weißbacher Schützen boten ebenfalls ihre Hilfe an. „Wir sind betreffend der Luftdruckwaffen zu den Karlsteinern gegangen, in Sachen Kleinkaliber und Kurzwaffen sind wir bei der SG Ulrichshögl untergekommen“, ist Perchermeier für die helfenden Hände dankbar. Die Großkaliber-Kurzwaffen-Schützen der FSG schießen derweil in Fridolfing.

bit

Quelle: BGland24.de

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